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Zuviel des Guten ...

Tempelberg, den 01.09.2010

... hatten wir in mehrfacher Hinsicht beim diesjährigen Dorffest in Tempelberg am 10. Juli.

Wie haben wir sonst immer bei solchem Anlass um schönes Wetter gebangt – war und ist das doch die einzige große Unbekannte, von der (fast) alles abhängt!

Wie vorhergesagt, brachte dieser 10. Juli, an dem zugleich Dorffest und Feuerwehrjubiläum stattfanden, keinen Regen, dafür aber Temperaturen um die 35 Grad. Die stellten eine noch nicht da gewesene Herausforderung für Organisatoren, Programmgestalter und Gäste dar.

Bei noch angenehmen Vormittagstemperaturen begann um 10.30 Uhr der Festumzug, angeführt von den „Tempelrittern“, dem Blasorchester der Feuerwehr, dem Bürgermeister und der Ortsvorsteherin auf historischem Löschgerät.

Feuerwehren aus Müncheberg, Beerfelde, Buchholz, Fürstenwalde, Briesen und anderen Orten stellten ihre Technik – und die Hasenfelder Feuerwehr gleich ihren „Feuerwehr-nachwuchs“ – vor.

Festreden wurden gehalten, Leistungen gewürdigt und Glückwünsche überbracht. So wurden Jörg Münchberg und Lutz Herter Dank und Anerkennung für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr  Tempelberg ausgesprochen.

Zur Mittagszeit, wenn sich sonst immer der Platz füllte und die Schlangen an den Imbissständen länger wurden, zeichnete sich bereits ab, dass die Hitze ihren Tribut forderte.

Der Appetit und viele Gäste waren auf der Strecke geblieben; auch von dem sonst so gefragten Kuchen hatten wir diesmal „zuviel des Guten“. 

Fast heroisch war der Einsatz der Mitwirkenden am Nachmittagsprogramm zu nennen. Während die immer noch zahlreichen Zuschauer von einem schattigen Plätzchen aus beobachten und Beifall spenden konnten, tanzten die „Jugeta“-Frauen - in voller Montur und sonnenbeschienen – ihre vorgesehenen Tänze. Der Gedanke, dass manche der Frauen fast 80 Jahre alt sind, rang mir höchste Bewunderung ab!

Auch die „Wild boots“ – alles Frauen – standen tapfer ihren Mann.

Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags begann, als 7 Zwerge, die bekannten, „alle über 40“ zu sein, auf die Bühne marschierten und „Schneewittchen“ in einer etwas veränderten Fassung aufführten. Die originelle Zusammenstellung bekannter Schlagertexte und –musik sorgte ebenso für Lacher wie die darstellerischen Leistungen der Tempelberger Laienschauspieler um Jürgen, Sally, Anne, Vanessa und Co. 

Der Nachmittag entwickelte sich zu einer Hitzeschlacht. Willkommene Abwechslung boten die Vorführungen der Freiwilligen Feuerwehr – hoffte doch jeder, von dem zum Einsatz kommenden Nass etwas abzukriegen.

Als nichts mehr zu gehen schien, wurde ein Feuerwehrschlauch mit „Verteiler“ kurzerhand auf die Wiese gelegt. Nicht nur Kinder nutzten die Erfrischung.

Ein großes Lob muss auch den Betreibern der vielen Stände am Rande des Festplatzes ausgesprochen werden. 

Seit mehreren Jahren bereichert beispielsweise das Spielmobil von JUSEV unsere Dorffeste und trägt dazu bei, dass es den Kindern Spaß macht.

Nach einem anstrengenden Nachmittag, der den Organisatoren und Akteuren alles abforderte, kam Abends allmählich Abkühlung. Mit ihr kamen auch viele weitere Gäste, die bis zum nächsten Morgen bei Diskomusik und Showeinlagen eine wunderbare Sommernacht genießen konnten.

So haben wir ein anstrengendes und letzten Endes dennoch gelungenes Fest erlebt.

Allen Beteiligten gilt unser Dank.

 

Im Auftrag des Fördervereins pro Tempelberg

Dr. Ch. Fielauf

 

 

Der Förderverein pro Tempelberg teilt mit, dass einige Preise beim Dorffest in Tempelberg am 10. Juli nicht abgeholt worden sind.

Gegen Vorlage der Abschnitte mit den folgenden Los-Nummern können sie bei Fam. Tschanz, Gartenstr. 3 in Tempelberg, in Empfang genommen werden:

040 / 057 / 223 / 490 / 538 / 581 / 597 / 605 / 625 / 641 / 657 / 811 / 856 / 937 / 988.


Dr. Ch. Fielauf

 
 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
Landschaft
 
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Scheune
 
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