Schriftgröße
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten

Tempelberg am 2. Juli - gelungenes Dorffest trotz Dauerregen

Tempelberg, den 20.07.2011

Wir hätten uns beim Dorffest im vergangenen Jahr lieber nicht über das all zu schöne Wetter beklagen sollen, denn diesmal hatten wir das andere Extrem: Ein feiner Nieselregen begleitete unser Fest den ganzen Tag.

Krisenberatung am Mittag. Was lässt sich kurzfristig machen, um unser so fleißig vorbereitetes Programm ins Trockene zu bekommen? Werden überhaupt Zuschauer kommen? Keine Lösung, aber eine Entscheidung: Wir lassen es auf uns zukommen und entscheiden von Fall zu Fall, d.h. von Programmpunkt zu Programmpunkt.

Gemäß dem angesagten Motto

                                                 „Die zwanziger Jahre“

waren Ortsvorsteherin Sabine Riemer sowie die Moderatoren gekleidet und auch die meisten Programmbeiträge nahmen darauf Bezug.

Mittelpunkt des Programms war natürlich unsere Tanzgruppe JUGETA, die von einem begeisterten Publikum die Glückwünsche zum (mehr als) zehnjährigen Bestehen entgegennehmen konnte.

Mit immer neuen Tänzen, Choreografien, Kostümen – aber stets mit dem gleichen Spaß bei der Sache – bewiesen die 8 Frauen, dass man sich auch mit 50, 60, 70 und fast 80 Jahren noch jung fühlen und Freude am Leben, an Geselligkeit, Musik und Bewegung haben kann. Dorothea konnten wir zum gerade gefeierten 79. Geburtstag gratulieren.

Der Schwung der JUGETA-Frauen steckte an. Mit Begeisterung wurde gesungen, gespielt und getanzt. 

Die Kinder hatten nicht nur beim Fliegerlied ihre Chance, sie spielten auch in anderen Programmteilen eifrig mit.

Das Märchen von Aschenputtel haben die Großmütter in den 20er Jahren ihren Kindern sicher auch vorgelesen, wenn auch nicht in der hier gespielten Fassung!

Aber gerade die kam beim Publikum sehr gut an.

Otto Reutters Couplets „Der gewissenhafte Maurer“ und „Der Blusenkauf“ lösten in ihrer Darstellung Lachsalven aus. Da konnte man manches schau-spielerische Talent entdecken!

Auch unsere Wild Boots hatten sich etwas zu den 20er Jahren Passendes ausgedacht. Sie wollten uns zeigen, wie man Charleston tanzt, den Modetanz der Zwanziger. Aber da kamen plötzlich welche auf die Bühne, die meinten, es besser zu können: die Mädchen – und ein Junge – vom Tanzkreis Holze aus Fürstenwalde! Sie schoben unsere Mädels beiseite. Eine kleine Rangelei zum Gaudi der Zuschauer begann. Am Ende tanzten Wild Boots und Tanzkreis gemeinsam.

Frau Holze, die mittags angesichts des Regens und der glatten Tanzfläche noch große Sorge um die Gesundheit ihrer Schützlinge hatte, fand mit einem Teppich eine Lösung für das Problem. Auch ihr machte das Programm so viel Spaß, dass sie kein Spielverderber sein wollte.  

Inzwischen hatten sich die Zuschauerplätze gut gefüllt. Alle saßen im Trockenen. Der Kuchen schmeckte wie immer, und schon kurz nach 16.00 Uhr waren die über 40 Kuchen weg.

Unser Programm ging weiter.

Jetzt hatte das „Tempelberger Palastorchester“ mit seinem Sänger Paul Schabe seinen Auftritt.

Flotte Musik der Zwanziger war zu hören und dazu wurde gespielt.

Schicke Charlestonkleider wurden präsentiert. Die „Comedian Barsolists“ wünschten sich, ein Huhn zu sein.

 

Als dann die neuesten  Bademoden vorgestellt wur-den, trieb der „schöne Sigismund“  den Spaß auf die Spitze. 

Aber das Programm war immer noch nicht zu Ende....

Am gesamten Bühnenprogramm waren wohl um die 70 Laiendarsteller beteiligt, viele in mehreren Teilen.

Uns freut besonders, dass der Anteil der Mitspieler aus anderen Orten der Gemeinde und darüber hinaus immer größer wird.

Diese und andere organisatorische Herausforderungen bei der Vorbereitung und Durchführung des Dorffestes haben die Veranstalter und ihre vielen Helfer in umfangreicher ehrenamtlicher Arbeit wie immer gemeistert. Allen Mitstreitern, die an der Organisation, am Programm, am Gestalten und Aufräumen des Festplatzes, am Kuchenbacken und am Kuchenverkauf, an der Tombola, für die Sicherheit u. a. beteiligt waren, sei an dieser Stelle im Namen des Veranstalters herzlich gedankt.

Der Ärger über den Regen ist vergessen. Wir haben noch im Nachhinein wie die Zuschauer unsere Freude an dem gelungenen Programm und bedauern die, die nicht gekommen sind.

So haben wir kurzerhand beschlossen, Programmteile beim Kartoffelfest am 17. September noch einmal aufzuführen. Wir hoffen auf besseres Wetter und mindestens die doppelte Zuschauerzahl.

Für die einzigartigen Kartoffelpuffer übernehmen wir heute schon die Garantie.

 

i. A. des Veranstalters Dr. Ch.Fielauf

 

Beim diesjährigen Dorffest in Tempelberg am 2. Juli 2011 sind die Preise auf folgende Los-Nummern nicht abgeholt worden: 083, 097, 254, 314, 356, 414, 467, 635, 638, 746, 958.

Gegen Vorlage des entsprechend nummerierten großen Losabschnittes kann der jeweilige Gewinn bei M. Tschanz, Gartenstr. 3 in Tempelberg abgeholt werden.

 
 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
Landschaft
 
See
 
Scheune
 
Hütte