Schriftgröße
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten

Ergebnisse des „IdeenCafé Teil II Für ein Lebendiges Miteinander“

31.03.2009
gefördert durch das Programm „Vielfalt tut gut" und das Jugendamt des Landkreises Oder-Spree

 

An diesem Abend erschienen in Heinersdorf mit 20 Teilnehmenden etwas weniger Interessierte als beim 1. Café. Aber es waren auch diesmal einige „neue" Gesichter sowie Interessierte aus anderen Ortsteilen und sogar eine Abgeordnete aus Müncheberg anwesend. Und es nahmen auch Interessierte an beiden Veranstaltungen in Hasenfelde UND Heinersdorf teil!

Nach einer kurzen Rückschau auf das 1. IdeenCafé im November 2008 wurde an 5 Tischen an den begonnenen Prozess angeknüpft und entlang damals verabredeter Themen „Öffnung der Schule", „Schloss beleben", „Familienfreundliches Heinersdorf" und „Seniorenfreundliches Heinersdorf" weiterdiskutiert  Der 5. Tisch war offen für ein anderes Thema, diese Möglich-keit wurde aber nicht genutzt. Wie beim ersten Abend waren wieder die Tische mit Papier-tischdecken und Stiften bestückt, luden zum Kritzeln und schreiben ein, und ein kleines Buffet mit Essen und Trinken schuf ein kreatives  „Caféambiente". Auf den Tischen lagen „Schlagzeilen", anhand derer diskutiert und durch die Moderation an den Tischen strukturiert wurde: „Was erweist sich als schwierig?" - „Was haben Sie erreicht?" - „Ideen/Konkretes/Termine".

 

Das Schloss beleben und nutzen:

schon geplant:

Beteiligung an der „Langen Nacht der Museen" am 5. Juni

Lesung im Schloss im Herbst

weitere Bearbeitung der Ausstellung zur Geschichte Heinersdorfs (H. Krause)

weitere Ideen:

  • Medieninteresse stärker wecken (z.B. RBB-Sendung „Landschleicher")
  • Öffentlichkeitsbeauftragten für das Schloss suchen
  • weiter Spenden sammeln!! Frau Breitenstein übergab an dem Abend des 2. IdeenCafés an den Ortsbeirat 165,00 Euro an Spenden, die beim Eisfest im Januar für das Schloss gesammelt wurden!!
  • aktuelle Öffentlichkeit zum Thema „Jakobsweg" nutzen: der Jakobsweg führt durch das Schlossgelände!!
  • einzigartiger Baum „Immergrüne Eiche" lockt Interessierte an - Ressource nutzen!
  • Personen mit Einfluss und Geld gewinnen
  • in Heinersdorf gedrehten Film „Aber Vati" aus dem Jahre 1974 zeigen
  • Ideen zur „Langen Nacht der Museen": Brennereikeller und Scheune vielleicht auch öffnen; alle Gebäude mit evtl. mehreren Ausstellungen beleben, musikalische Umrahmung und Imbiss...); Spenden sammeln etc...; - für weitere Absprachen und Ideen Vorbereitungsgruppe gründen und Vernetzung mit Fürstenwalde (Jane Gersdorf, Gabi Moser und weitere......)
  • Aufruf an Senioren, etwas über ihre Erinnerungen an das Schloss zu schreiben
  • eventuell eine ständige Ausstellung einrichten, die Besucher anlockt

 

Schule und Dorf 

erreicht wurde bzw. es ist schon geplant:

  • es gab ein Gespräch zwischen Elternsprecher/innen, Lehrer/innen und Schulleitung - daraus entwickelte sich z.B. die Idee eines gemeinsamen Frühjahrsputzes (siehe Termine im Waldemar!) auf dem Gelände der Schule/Hort, zu dem Eltern und auch alle Dorfbe-wohner eingeladen sind/eingeladen werden sollen
  • die Senioren bastelten Nikolausgeschenke letztes Jahr für Kita UND Hort
  • alle Klassen sammeln Altpapier, um die jeweiligen Klassenbudgets für Aktionen etc. aufzubessern
  • in Absprache mit der Lehrerin Frau Kiefer und Frau Moser vom Eine Welt Projekt findet im März ein „Wasserprojekt" für die 5. und 6. Klassen in der Stadtbibliothek Fürstenwalde statt, das in eine ganze Projektwoche zum Thema Wasser eingebettet wird. Es wird rund ums Thema „Wasser" gehen mit entwicklungspolitischem Bezug.

 

Weitere Ideen:

  • Vorstellen aller Lehrerinnen im „Falschen Waldemar": manche Lehrerinnen sind neu, und nicht alle in der Gemeinde kennen die Lehrerinnen, wissen, von wo sie kommen.....
  • Auswertung der Schulevaluation mit den Eltern - Wunsch!
  • Fortbildungskatalog der RAA Brandenburg auch für die Eltern zugänglich machen
  • „Türöffner-Themen" nutzen (wie z.B. Schulhof), d.h. Zugänge finden, die alle gut finden (Lehrer, Eltern, Dorf...)
  • eine „Wunschbox" für Lehrer und Eltern einrichten
  • bei schulischen Höhepunkten (z.B. Tage der offenen Tür) gehen zu wenige aus dem Dorf hin - mehr hingehen!

 

Seniorenfreundliches Miteinander 

erreicht wurde bzw. es ist schon geplant:

dickes Lob an dem Abend für den Ortsbeirat, sie kümmern sich um die Senioren!!

Transport zu/von Veranstaltungen wird untereinander geregelt

Treffen Jugendclub/Senioren war gut, weitere folgen

weitere Ideen:

  • Computerkurs für Senioren; ev. PC-Kurs in der Schule durch ältere Kinder oder Jugendliche aus dem Dorf??? (vergleichbares Projekt der Rahnschule war sehr positiv!!)
  • über Kalender im Internet, z.B. Homepage der Gemeinde, Mitfahrgelegenheiten (nach Füwa, Berlin etc) für Jugendliche und Senioren anbieten
  • Großelternservice organisieren!!

 

Familienfreundliches Heinersdorf 

erreicht wurde bzw. es ist schon geplant:

  • Heinersdorf ist familienfreundlich!
  • Kidsklub am Freitag für Kinder bis 12 Jahre wird regelmäßig und gut genutzt
  • viele Angebote sind vorhanden, die Familien brauchen, diese sollen aber auch bleiben: Schule, Kita, Hort, Arzt, Bäcker, Einkaufsgelegenheit....)

 

weitere Ideen:

  • im Tierpark „Streichelzeiten" einrichten, die z.B. durch MAE-Kräfte abgedeckt werden
  • Naturlehrpfad an der Badestelle erneuern
  • regelmäßige Filmvorführungen einrichten, z.B. im Brennereikeller
  • Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Sport, Geburtsprämie....als Anlauf- und Kennenlernpunkte
  • Spielplatz!!
  • Ortssatzung an alle Haushalte, um über die Geschwindigkeitsbeschränkungen (überall
    30 km/h!!) und über die Pflichten zu den Hinterlassenschaften von Hunden zu informieren
  • Verkehrserziehung

 

Fazit:

Ein spannender Abend; denn der Prozess verlief anders als in Hasenfelde den Abend zuvor! Es wurde zum einen herausgearbeitet und transparent gemacht, wie viel seit dem letzten IdeenCafé „passiert" ist, zum anderen wurde stärker an den „großen" Themen wie z.B. Schloss und Schule weiter diskutiert und weitere Ideen und Handlungsmöglichkeiten entwickelt, ohne häufig klare Verantwortlichkeiten zu benennen. Damit lag der Schwerpunkt der Diskussionen einerseits bei den Themen  „Ideen/Konkretes/Termine" und andererseits bei „Was haben Sie erreichen können" - beides hielt sich aber in der Menge des Aufgeschrie-benen die Waage, und es war wieder eine beachtliche Fülle!!

Und da die „Waage" zeigt, dass die „kleineren" Projekte im Kontext der „großen" Themen auch umgesetzt werden, gehe ich davon aus, dass auch die Projektideen dieses Abends realisiert werden!

Auf Wunsch der Anwesenden soll auch in Heinersdorf im Herbst (Termin ist noch nicht festgelegt) ein Abschluss-/Auswertungstreffen stattfinden.

Es war ein spannender und bereichernder Abend!!

 

Gabi Moser

Eine Welt Projekt

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Ergebnisse des „IdeenCafé Teil II Für ein Lebendiges Miteinander“

 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
Landschaft
 
See
 
Scheune
 
Hütte