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Kita "Die pfiffigen Kobolde"

Straße der Jugend 5
15518 Steinhöfel OT Heinersdorf

Telefon (033432) 8834

Telefax (033432) 747224

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 06:00 Uhr - 17:00 Uhr

Schließzeiten:
zwischen Weihnachten und Neujahr sowie die 3. und 4. Sommerferienwoche
Die genauen Termine werden jeweils langfristig vorher bekanntgegeben. Bei Bedarf wird eine Ausweich-Kita benannt.

Träger:
Gemeinde Steinhöfel
Demnitzer Str. 7
15518 Steinhöfel
Ansprechpartnerin: Frau Angrick
Tel.: 033636 41025

Ein Wort zur pädagogischen Arbeit

Ziel unserer Arbeit ist es, dass unsere Einrichtung für alle Kinder ein Ort ist, an dem sie sich wohl fühlen, der ihnen Geborgenheit gibt, aber auch ein Ort ist, wo es immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu lernen gibt.

So stehen die Kinder mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Besonderen Wert legen wir in unserem Haus auf viel Bewegungs- und Sinneserfahrungen.

So haben wir uns eigens dafür einen Bewegungsraum eingerichtet - außerdem nutzen wir einmal in der Woche die Schulturnhalle und Funktionsräume des Hortes und fast täglich den Spielplatz.

Ein weiteres Angebot unserer Kita ist unser Medienraum mit Computer. Hier können die Kinder - unter Anleitung - erste Erfahrungen mit dem Computer sammeln und durch pädagogisch wertvolle Spiele ihr Wissen erweitern.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die gezielte Beobachtung der Kinder. Mit ihr können wir den Entwicklungsstand Ihres Kindes erfassen, um es dann individuell zu fördern und zu unterstützen. Für jedes Kind legen wir dazu einen 'Beobachtungsordner' an, der die Entwicklung des Kindes genau dokumentiert und die Grundlage für Entwicklungsgespräche bildet.

 

kostenpflichtige Angebote:   Englisch, musikalische Früherziehung



Ein Wort zur Elternarbeit

Sie als Eltern sind uns in unserer Arbeit wichtige Partner. Wir freuen uns, wenn Sie sich an allem beteiligen, was in der Kita geschieht. Ihre Erfahrungen als Eltern und unser pädagogisches Fachwissen können sich hervorragend und effektiv ergänzen. Wir sind offen für Ihre Ansprüche und Ideen, Vorschläge und Kritiken und gegebenfalls suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach Veränderungen.

An jedem letzten Mittwoch im Monat kann der Elternsprechtag genutzt werden, um Anliegen zu besprechen, die mehr Zeit als die Tür-& Angelgespräche benötigen.

Eine weitere Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit der Eltern ist der Kita-Ausschuss.

Wenn Sie mehr über unsere Einrichtung erfahren möchten, freuen wir uns jederzeit über einen Besuch.


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Namibia erleben

(16.11.2017)

Im Oktober besuchte Frau Neitsch die pfiffigen Kobolde und brachte

ihnen Namibia etwas näher. An zwei Nachmittagen erzählte sie in einem Bildervortrag über ihre Zeit in Namibia.

Die Kinder lernten das Land, die Lebensweise und die Kultur kennen. Anhand der vielen tollen Fotos und spannenden Erzählungen fühlten sie sich fast, als ob sie selbst dabei gewesen wären.

Auch namibische Kinder lieben Geschichten und Märchen. Drei Märchen hat Frau Neitsch den Kindern in den Herbstferien vorgelesen. Auch wenn die Geschichten sich von den bekannten

deutschen Märchen unterscheiden, lauschten die Kinder erwartungsvoll den Abenteuern von Prinzessin Takanande,

dem kleinen Mädchen und der großen Schlange und der Geschichte des Menschenfressers und der Frau, die so

gut stank. Letzteres Märchen ist übrigens sowohl bei den namibischen Kindern, als auch bei den pfiffigen Kobolden die

Lieblingsgeschichte.

 

Lydia Schwarz

 

Wofür wurde das Preisgeld verwendet?

(01.10.2014)

Im Informationsblatt 05-2014 und 07-2014 sowie in der Presse wurde darüber berichtet, dass sich unsere Kindereinrichtung „Die pfiffigen Kobolde“  Heinersdorf an dem überregionalen Wettbewerb „Forschergeist 2014“ beteiligte und brandenburgischer Landessieger wurde.

Ende Februar 2014 wurde das „Hühnerprojekt“ eingereicht. Unter den 500 Wettbewerbsbeiträgen wurde es für die besten 30 nominiert.

Eine beachtliche, anerkennenswerte Leistung, die vor allem den beteiligten Kindern, Eltern und Erzieherinnen zuzurechnen ist.

Die Auszeichnungsveranstaltung in Berlin, zu der wir mit dem Vorsitzenden des Sozialausschusses Horst Wittig und anderen Erzieherinnen anreisten, war sehr festlich.

Das Preisgeld von 2.000,00 € ging Ende Mai 2014 auf dem Gemeindekonto ein.

Davon wurde eine Seil- und Balancieranlage für die Einrichtung angeschafft.

 

Renate Wels

Bürgermeisterin

ABC-Dinos auf Abschlussfahrt

(24.06.2014)

Am 22. Mai startete unsere Abschlussfahrt ins EuroCamp an den Helenesee. Wir waren alle furchtbar aufgeregt, weil wir nicht wussten, was uns alles erwarten würde. Kaum angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und dann ging`s auch schon los direkt in den auf dem Gelände befindlichen Streichelzoo. Ziegen und Hasen wollten von uns gestreichelt und gefüttert werden. Auch Wasserschildkröten waren zu sehen. Im Anschluss daran gingen wir in die Turnhalle und Marie machte mit uns verschiedene Spiele. Alle waren nach diesen sportlichen Übungen ganz schön kaputt und durchgeschwitzt. So beschlossen wir, an die Helene zu gehen, um uns ein wenig zu erfrischen. Das hat uns allen riesigen Spaß gemacht und zwischendurch gab´s dann auch noch für jeden von uns ein leckeres Eis. Mit großer Begeisterung stürmten wir dann noch zum supertollen Spielplatz. Alle waren nach so viel Bewegung ordentlich hungrig und das Essen ließ auch nicht lange auf sich warten. Die Betreuer des EuroCamp organisierten für uns einen tollen Grillabend. Wer denkt, das war´s für diesen Tag gewesen, der irrt gewaltig; denn bevor wir ins Bett gingen, gab es noch eine ausgiebige Nachtwanderung. Spätestens jetzt war auch der letzte so müde, dass wir alle nur noch ins Bett fielen und sofort einschliefen. Am nächsten Tag sollte es dann auch schon wieder nach Hause gehen, aber es stand noch eine Schatzsuche an. Gemeinsam meisterten wir auch diese. Wir fanden die Schatzkarte, die uns auch schnell zur Schatztruhe führte.

Alle Schätze und Sachen eingepackt und ab ging´s wieder nach Hause. Bei Ercan gab´s für uns alle noch ein tolles Mittagessen und ganz viel Zeit zum Spielen. Wir hatten zwei wunderschöne Tage und möchten uns auf diesem Weg nochmals bei den Eltern für die nette Unterstützung, aber auch vor allem bei Marie für die Organisation bedanken.

 

Die ABC-Dino´s der Kita „Die pfiffigen Kobolde"

Kita Heinersdorf: Danke, Julian! Dein Anstoß war ein Volltreffer!

(30.04.2014)

Zur Erinnerung: Im letzten Jahr belegten die Hortkinder den 2. Platz im Landeswettbewerb „Fair bringt mehr“ und gewannen 1000 €. Auf dem Heimweg von der Auszeichnungsveranstaltung in Potsdam fragte Julian kess: „Und? Holen wir uns nächstes Jahr wieder 1000 € ab?“
Ich antwortete: „Na klar. Vielleicht auch mehr.“     -Ohne es wirklich zu glauben.
Nun ist es soweit. Wir hatten Ende Februar unser Hühnerprojekt beim Bundeswettbewerb „Forschergeist 2014“ eingereicht und wurden unter den über 500 Wettbewerbsbeiträgen als eine der 30 nominierten Kitas ausgewählt. 5 dieser Nominierten bekommen am 19. Mai von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka den "Forschergeist 2014" überreicht. Außerdem werden die jeweiligen Landessieger bekanntgegeben. Es bleibt also noch spannend! Schließlich hängt von der Platzierung die Höhe des Preisgeldes ab. Auch wenn das natürlich zweitrangig ist!
 Entscheidend war: Die Kinder haben toll mitgebracht und ganz viele Elternhäuser ebenso. Diese  Anerkennung haben wir uns alle verdient. Meinen jedenfalls die Erzieher.

 

M. Mosters

 

Herzlichen Glückwunsch

 

an alle beteiligten Erzieherinnen und auch vor allem an die Kinder, die mitgewirkt haben.

Es bleibt aber wirklich noch spannend.

Am 19. Mai - zur Auszeichnungsveranstaltung in Berlin werden wir mehr erfahren.

Aber schon die Leistung bis dahin ist anerkennenswert.

 

Renate Wels

Bürgermeisterin

 

Trinkwasser mit Nitratgeschmack?

(31.01.2014)

Was ist Nitrat? Nitrat ist ein Salz, das in der Hühner-Gülle entsteht und die Pflanzen besser wachsen lässt. Deshalb wird es in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt. Das ist in Ordnung. Nur wenn zu viel Gülle auf die Felder kommt, können die Pflanzen die großen Nitratmengen nicht mehr aufnehmen. Das Nitrat sickert dann ins Grundwasser und manchmal in unser Trinkwasser. Das kann man messen. Wir prüften:

Zuerst  verteilten wir Gülle über Steinhöfel, d. h. über eine Modellanlage von Steinhöfel. Weil uns dabei  Ammoniakdämpfe in die Nase stiegen, beeilten wir uns mit der Beregnung der Felder.
Der Regen spülte die Gülle durch die Erdschichten bis ins Grundwasser.
In die nun stark verdünnte Gülle tauchten wir nun Nitrat-Teststreifen und wunderten uns über das angezeigte Ergebnis:
Die Werte waren im grünen Bereich. Das hatten wir nicht erwartet. Vielleicht war die Gülle zu stark verdünnt? Also hielten wir den Streifen in die unverdünnte Gülle. Das Ergebnis blieb gleich. Vielleicht waren die Teststreifen zu alt?
Also wiederholten wir den Test mit Streifen aus einer neuen Packung. Und erzielten wieder das gleiche Ergebnis. Merkwürdig! Wir machten nun Vergleichsmessungen von Trinkwasser und Wasser aus unserem Aquarium.
Und wunderten uns noch mehr: Das Trinkwasser war ebenfalls ok.. Nur das Aquariumswasser hatte erhöhte Werte. Wie kann Gülle genau so wenig Nitrat enthalten wie Trinkwasser? Tierarzt Dr. Einhorn half uns bei der Fehlersuche:
1. Nitrate entstehen erst nach einiger Zeit; unsere Gülle war vermutlich zu frisch.
2. Unsere Gülle stammte von Hühnern aus einem privaten Hühnerstall, die natürliches Futter erhalten.
Sein Tipp: Der Versuch müsste mit Gülle aus einer Hühnerfabrik , wo nitratstoffreiches Futter verwendet wird, oder mit überdüngter Erde wiederholt werden.
Gülle aus einer Hühnerfabrik zu besorgen, könnte schwierig werden, aber „überdüngte Erde“ werden wir in einer Ecke des Hortgartens selbst „anbauen“.

 

M. Mosters

Auf den Spuren der Hühner

(31.01.2014)

Im Herbst erforschten wir zu Hause, im Tierpark und auf dem Kräuter- und Tierhof in Neuendorf im Sande,  wie Hühner leben, die sich wohl fühlen. Wir fanden heraus, dass sie u.a. genügend Raum zum Scharren, Futter suchen und Staubbaden brauchen.
Wir fanden auch heraus, dass die meisten Menschen ihr Fleisch aus der Kaufhalle holen und dass dieses Fleisch fast immer aus Hühnerfabriken kommt, weil es dort viel billiger produziert werden kann.
Anhand von Bildern sahen wir uns nun das Leben der Hühner in diesen riesigen, fensterlosen Hallen auf einer immer dicker und feuchter werdenden Kotschicht an. Wie es dort stinkt, erschnupperten wir, als wir ein Glas mit Hühnerkot öffneten … und ganz schnell wieder schlossen! Und wie eng es dort auf 1 m² ist, stellten wir mit 24 Zeitungshühnern dar. Wir glauben nicht, dass sich die Tiere dort wohl fühlen. Aber solange wir ihr Fleisch essen, wird es solche Mastanlagen  geben. Und je mehr wir essen, desto mehr werden gebaut.
In unserem Forscherprojekt untersuchen wir nicht nur die Hühnerfabriken und die Folgen für uns selbst, sondern auch das „Drumherum“: von Futterimporten aus Amerika  samt Abholzung des Regenwaldes, über Fleischresteexporte nach Afrika bis hin zum Klimawandel.
Die Geschichte der Hühnerkeule endet leider nicht auf unserem Teller!

 

M. Mosters

Auf Tätersuche

(15.01.2014)

Großer Schreck Anfang Januar! Wir entdeckten Verwüstungen im Hortgarten.
Der Vogelscheuche ist sogar der festgeklebte Hut gestohlen worden.

Und wir entdeckten auch frische Fußspuren. Wer war das?  Der Täter sollte unbedingt überführt werden. Wie Polizisten in einem Krimi, rührten wir Gipsbrei an und füllten die Masse in den Fußabdruck. Dann überprüften wir die anderen Spuren, um festzustellen, ob es sich um nur einen Täter handelt.

Nach 20 Minuten war der Gips hart und wurde entnommen. Nun musste er noch von der Erde gesäubert werden, um das Profil besser zu erkennen. Dann holten wir uns einen Profi zur Hilfe.
Felix’ Papa (ein echter Polizist bei der Spurensicherung!) kam zu uns und untersuchte die Schuhe aller Kinder. Und wer war nun der Täter? Kein Hortkind! Das hätten wir auch niemandem zugetraut.

 

M. Mosters

Welch ein Gewimmel im Aquarium!

(17.09.2013)

Über 100 Fische tummeln sich inzwischen in unserem Becken. Die meisten wurden letzte Woche von Sven  Heene gespendet. Vor einigen Wochen sah  sich der Heinersdorfer unsere Kita an, um seinen 4 Monate alten Sohn Joel anzumelden. Dabei fiel ihm der magere Fischbestand in unserem Aquarium auf und er versprach, bei Gelegenheit Nachwuchs seiner Fische zu bringen.
Dass er uns all seine Fische bringt, samt Futter, damit  hatten wir nicht gerechnet. Darunter auch Arten in einer Preislage, die wir uns selbst nie leisten könnten. Es ist einfach herrlich, diese Formen- und Farbenvielfalt zu betrachten. Wir werden zwar noch eine Weile brauchen, bis wir die Namen der Arten beherrschen, aber dem Treiben einfach nur zuzuschauen, ist auch schön.
Von allen Kindern ein riesiges Dankeschön an Fam. Heene.

 

M. Mosters

Foto zur Meldung: Welch ein Gewimmel im Aquarium!
Foto: Welch ein Gewimmel im Aquarium!

Elterneinsatz auf dem Hortspielplatz

(16.09.2013)

Immer wieder hinterlassen unbefugte Nutzer Schäden auf unserem Spielplatz. Die Palette erstreckt sich von zerbrochenen Scheiben bis abgerissenen Schildern oder angekokelten Bänken. Vor über einem Jahr wurde eine Rutsche so stark beschädigt, dass sie nicht mehr repariert werden konnte. Deshalb musste dieses Jahr  unser Ausstattungskonto für den Ersatz der Rutsche geplündert werden. Bei der Auswahl haben wir uns für eine Bausatzvariante entschieden, da uns der wesentlich geringere Preis erlaubte, sogar zwei Rutschen zu kaufen. Wie gesagt, als Bausätze! In der Hoffnung, bauwillige und –begabte Väter für den Aufbau zu finden. Wir mussten nicht lange suchen:  Michelles Papa baute die Wendelrutsche ans Baumhaus und Janis’ Papa tüftelte zwei Tage an der Tunnelrutsche, bis sie sicher an den Klettertürmen befestigt war.
Wir danken den fleißigen Helfern und hoffen, dass die neuen Spielgeräte unseren Kindern lange erhalten bleiben.

 

M. Mosters

 

Foto zur Meldung: Elterneinsatz auf dem Hortspielplatz
Foto: Elterneinsatz auf dem Hortspielplatz

Der Zirkus „Die Pfiffigen Kobolde“ eröffnete das diesjährige Zuckertütenfest

(25.06.2013)

… mit einem umwerfenden Programm:  Musik, Tanz und Akrobatik – alles war dabei und jeder machte mit. Ganz nach dem Motto der  Zirkusdirektorin: „Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Mut, vor einem großen Publikum aufzutreten.“
Die Jüngsten balancierten mit Schirm und Spitzenröckchen in (für sie) atemberaubender Höhe (von 20 cm). Und die Ältesten stapelten sich zu lebenden Pyramiden, machten Saltos und wirbelten Regenbogen-Bänder kunstvoll durch die Luft.

Löwen sprangen durch brennende Reifen, dressierte Pferde hoppelten durch die Manege, Clowns und Zauberer trieben ihr Unwesen und Muskelprotze verstärkten ihre Kraft durch Grips.
Oliver, der „stärkste Mann der Welt“ bewältigte spielend 10.000 kg.  Er beseitigte einfach ein paar Nullen und trickste sich so zum Ziel.

Beim Hulahoop erlebten wir Emanzipation pur. Finn verblüffte die Zuschauer mit seinem eleganten Hüftschwung und hätte den Reifen sicher noch Stunden in der Luft gehalten, wenn ihn nicht die nächsten Artisten von der Bühne gedrängt hätten.
Bei einem anderen  Reifenkunststück schlängelten sich Akrobaten durch wandernde Reifen. Als der  Reifen  mit dem kleinsten Durchmesser bei Erzieherin Marie ankam, hielten die Zuschauer die Luft an. Geschickt fädelte sie sich durch den Reifen und beseitigte so die letzten Unklarheiten über ihren Körperumfang …
Schön, dass die Erzieher ebenso mutig wie die Kinder sind und alles mitmachen.

Nachdem  die 11 Ältesten mit einer Schultüte symbolisch aus der Kita verabschiedet worden waren, konnte man einige Steine plumpsen hören. Und zwar von den Erziehern. Den Applaus hatten sie sich redlich verdient!
Ebenso wie die Kinder!
Und die waren dann nicht mehr zu halten.  Im Sturm eroberten sie  Riesenrutsche, Spielstationen und Kuchenbuffet.

 

M. Mosters

 

 

Hortkinder mit Sommerfest in die Ferien verabschiedet

(25.06.2013)

Am Tag vor der Zeugnisausgabe trafen wir uns am späten Nachmittag auf dem Hortspielplatz. Muttis hatten leckere Salate und Gemüse mitgeschickt, ein kleines Buffet  und das Glücksrad wurden aufgebaut. Eine größere Runde mit mehreren Hürden musste laufend, kletternd, balancierend und rutschend absolviert werden, um am Glücksrad drehen zu können. Nach einem lustigen kleinen Theaterstück, welches uns Vicky, Pauline, Chantal, Lea und Frau Mosters aufführten,  konnten sich alle am Abendbuffet stärken. Während dieser Zeit bauten Eltern auf dem Kindergartenspielplatz ein großes Gruppenzelt auf. Ares’ Papa hatte es uns geborgt und uns Zelt und Aufbauhelfer mitgebracht.

Mit der Dämmerung machten sich Hortkinder und Erzieherinnen auf den Weg zum Vorwerk Heinersdorf. Bei Veith erwarteten uns ein Lagerfeuer und eine große Schüssel Stockkuchenteig! Es war richtig romantisch, in die kleinen Flammen zu schauen oder die Sonne zu beobachten, die hinter den Feldern langsam unter ging … Romantik hin oder her – ein kleines Fußballmatch musste unbedingt noch sein, bevor es mit Taschenlampengeflimmer  und einigen echt wahren Geschichten über Wildschweine in Dorfnähe  zurück zum Zelt ging. Matten und Schlafsäcke wurden ausgerollt und wir kuschelten uns dicht an dicht aneinander. Durch die kleinen Zeltfenster konnten wir beim Einschlafen die Sterne sehen. Unsere letzten Gedanken waren: Morgen die Zeugnisse und dann können die Ferien kommen …

 

Frau Neitsch

Hortbereich der Kita Heinersdorf

 

Applaus für unsere Hortkinder

(22.05.2013)

Die Heinersdorfer  Kita hat erfolgreich am landesweiten Wettbewerb „Fair bringt mehr“ unter der Schirmherrschaft von Matthias Platzeck teilgenommen.
In vielen Aktionen rund um die Themen „Respekt und gegenseitige Achtung“ haben unsere Hortkinder bewiesen, dass ihnen ein rücksichtsvolles Miteinander kein Fremdwort ist, auch wenn die Wünsche und Interessen der Einzelnen im Alltag manchmal weit auseinander gehen.

Auf positive Resonanz stießen wir dabei auch bei der älteren Generation. Bereits bei der  Uraufführung unserer Horthymne „Wo ist der Respekt geblieben“ waren die Heinersdorfer Senioren beindruckt von unseren  Kindern, die sich richtig gut benahmen. Richtig stolz waren sie, als die Kinder bei der Auszeichnungsveranstaltung im Potsdamer Landtag auf die Bühne gerufen wurden und ihren Pokal  für den 2. Platz in der Kategorie 1.bis 4. Kl. verbunden mit einem Scheck von 1000€ entgegennahmen.
Nach dem Festakt und den  Interviews mit dem Sender RBB folgte das Unterhaltungsprogramm: eine Hip-Hop-Show zum Mitmachen, Spiel- und Bastelangebote und ein riesiges Buffet. Mara stellte auf der Rückfahrt zufrieden fest: „Potsdam war lecker.“ Trotzdem bestanden die Kinder auf das geplante  Picknick an einer Raststätte. Schließlich wussten sie, dass alle ihre essbaren Wünsche  in dem Picknickkarton steckten.
Wir danken den Eltern, die abends länger auf ihre Kinder warten mussten und dennoch nicht mit uns geschimpft haben.

Wir danken auch unserer Bürgermeisterin, Frau Wels, die unserer Bitte um Finanzierung der Fahrkosten nach Potsdam ohne Zögern entsprochen hat.

Nun folgt der anstrengende Teil: das Geld ausgeben!
 In der folgenden Kinderkonferenz entstand eine erste Wunschliste. Wie (nicht) weit 1000€ reichen, werden die Kinder merken, wenn sie in den Preiskatalogen blättern. Julian schlug bereits vor, wir könnten ja öfters zu Preisverleihungen fahren. Eine klasse Idee!

 

M. Mosters

 

 

Herzlichen Glückwunsch unserer Kindereinrichtung „Die pfiffigen Kobolde“ in Heinersdorf unter Leitung von Frau Mosters.

Es ist eine beachtliche Leistung, das Preisgeld ist auch nicht schlecht. Damit kann man schon was anfangen. Ich bin sicher, dass sich die Kita was einfallen lässt.

 

Renate Wels

Bürgermeisterin

 

Kindergartenzeit – Ade

(18.03.2013)

Zur Tradition ist es nun schon geworden, dass die Schulanfänger in der Kita„Die pfiffigen Kobolde“ Heinersdorf ein kleines Abschiedsgeschenk in ihrer Einrichtung lassen. Eine Wand im Flur wird jedes Jahr mit neuen Wandfliesen geschmückt. Dazu fuhren am 15.03.2013 die Kinder der Dino-Gruppe nach Fürstenwalde, um dort in der Keramikwerkstatt selbst tätig zu werden. Jedes Kind gestaltete nach eigenen Ideen eine Wandfliese. In dieser künstlerischen Umgebung konnten die Kinder konzentriert kreativ tätig sein, sodass Bilder von Katzen, Fußballern, Wasser, geometrischen Figuren, Häusern usw. entstanden.

Nach getaner Arbeit freuten sich alle auf den großen Spielplatz hier in Fürstenwalde, welchen sie mit Begeisterung in Beschlag nahmen. Nach so viel künstlerischer Tätigkeit tat die Bewegung doppelt gut.

Nun warten wir alle gespannt, wie unsere fertigen Wandfliesen aussehen. Sie sollen eine bleibende Erinnerung an die Schulanfänger von 2013 sein.

 

P. Tomaszewski, Gruppenerzieherin

 

Schließzeiten der Kita "Die pfiffigen Kobolde" Heinersdorf

(22.02.2012)

In der Kita „Die pfiffigen Kobolde“ im OT Heinersdorf wurden folgende Schließzeiten festgelegt:

 

Hort-Schließzeit:                     9. Juli bis 20. Juli 2012

Kita-Schließzeit:                    23. Juli bis 3. August 2012

                                          27. und 28. Dezember 2012

 

Bitte beachten Sie auch die Brückentage, an denen die Kita ebenfalls geschlossen ist:

 

                                               30. April 2012 und 18. Mai 2012

 

 

R. Wels

Bürgermeisterin

Anfangs bloß ein Haufen Erde

(28.09.2011)

Seit ewigen Zeiten wünschen wir uns einen Rodelberg auf unserem Spielplatz. Endlich hatte jemand eine Idee. Björn Reich baggerte vom Nachbargrundstück die von uns benötigte Erdmenge aus und kippte sie bei uns ab. Und weil er dann schon eine Baugrube hatte, nutzte er die gleich, um dort ein Haus zu bauen. Schließlich braucht er dann nicht so weit zu laufen, wenn er mal selber rodeln will.
Zeitgleich kam Hellwig Matern zu Hilfe, der die Ladungen Erde mit seinem Radlader gleich zu einem Rodelberg formte. Damit war der Grundstein gelegt. Aber noch längst nicht nutzbar; denn beim Besteigen wäre der Berg durch das Abrutschen der Erde bald nur noch halb so hoch. Also suchten wir intensiv nach Lösungen zur Befestigung der Hänge. 1. Wir besorgten uns eine Doppel-Hangrutsche. Ebenso preiswert wie reparaturbedürftig. Wieder kam Herr Ulrich Jurczek und schweißte sie einbaufähig. 2. Für die Abstützung nach hinten lieferte Herr Thorsten Weidner riesige Betonröhren. Der Papa von Veith Franke setzte sie mit seinem Bagger ein und formte den Hügel nach unseren Wünschen. Als zusätzliche „Belohnung“, nachdem er schon gemeinsam mit den Vätern von Martin Knoll und Lukas Lange Pappelhütten gebaut hatte, „durfte“ er noch den Platz von den Resten der Pappelfällaktion beräumen. Tatkräftig unterstützt von Lutz und Normen vom Gutshof. 3. Die Rodelbahn wurde mit Fördergurtband befestigt, um sie auch im Sommer nutzen zu können. 4. Die noch sichtbare Erde wurde in Dachziegelbauweise mit erdgefüllten Reifen bedeckt, auf denen man laufen und klettern kann, ohne dass Erde abrutscht. Erzieherinnen und deren Angehörige haben ca. 100 Stunden investiert, um den über 400 Reifen ein sinnerfülltes Ende zu gewähren. 
Am Weltkindertag soll die Einweihung sein. Nach 3 Monaten Bauzeit können es alle kaum erwarten. Die Kinder sowieso, aber natürlich auch die „Bauleute“, um zu sehen, ob sich die Mühe gelohnt hat.

M. Mosters

Foto zur Meldung: Anfangs bloß ein Haufen Erde
Foto: Anfangs bloß ein Haufen Erde

Das hässliche Entlein /Auflage 2011: Ein altes DDR-Kinderkarussell überlebte die Wende und mauserte sich zur Drehscheibe!

(27.09.2011)

Wir fanden dieses Gerät im letzten Herbst, als wir auf dem Heinersdorfer Vorwerk Weidenruten für unsere Hütten schnitten. Es sah aus wie Schrott, aber drehte sich beim bloßen Antippen. Mit etwas (viel) Phantasie sahen wir es schon zur Drehscheibe umgebaut auf unserem Spielplatz stehen. Dann begann der Hürdenlauf. Die erste war am leichtesten zu nehmen. Herr Franke schenkte uns das Gestell und lieferte sogar frei Haus. Als Baumeister gewannen wir den Heinersdorfer Schlosser Ulrich Jurczek. Dann wurde es schwieriger. Wochenlang wurde der Markt nach Material abgesucht, um das Gerät so bauen zu können, dass es den DIN-Vorschriften entspricht. Letztlich wurde die Variante, die Unterseite mit einer Gummischürze zu verkleiden, um nicht ins Gestänge geraten zu können, vom TÜV abgenickt und von Herrn Jurczek umgesetzt. Einfach so. Ohne etwas dafür zu verlangen! „Ist doch für die Kinder“, meinte er nur. Auch Philipp Tankes Eltern ließen sich nicht lange bitten. Die Mutti hob das fast kubikmetergroße Loch für das Fundament aus, Firma Oevermann sponsorte den Beton dafür, Holga Thöns sägte aus den Platten Halbkreise und Philipps Papa schraubte letztlich alle Teile zusammen.
Damit ist unser Platz wieder um ein attraktives Spielgerät reicher, was wir uns bei einem Katalogpreis von ca. 5000 € hätten nie leisten können. Die Begeisterung der Kinder ist unser Dank.

M. Mosters

Foto zur Meldung: Das hässliche Entlein /Auflage 2011: Ein altes DDR-Kinderkarussell überlebte die Wende und mauserte sich zur Drehscheibe!
Foto: Das hässliche Entlein /Auflage 2011: Ein altes DDR-Kinderkarussell überlebte die Wende und mauserte sich zur Drehscheibe!

Sommer in der Kita Heinersdorf

(26.08.2011)

 

Auch in diesem Jahr wurden wieder Projektwochen durchgeführt. Die Themen reichten von "Perlentauchen" und "Schach" über "Wasser" bis zur "Bewegten Woche". Obwohl - eigentlich zog sich in diesem Sommer das Thema "Wasser" durch alle Wochen - das Wetter "half" uns dabei! Und im Nachhinein betrachtet, stellen wir fest: es ist eigentlich sehr schön (weil selten?), im Sommerregen zu spielen.

 

K. Neitsch für Kita Heinersdorf

 

 

Foto zur Meldung: Sommer in der Kita Heinersdorf
Foto: Sommer in der Kita Heinersdorf

„Sport frei“ bei der Dinogruppe

(26.07.2011)

Trotz Regenwetter starteten wir am 20.06.2011 um 8.30Uhr, nach einem kräftigen Frühstück in Richtung Hasenfelder Weg zum Garten von Familie Knoll. Nach einem halbstündigen Fußmarsch wurden wir dort schon sehnsüchtig von den Organisatoren unseres Sportfestes, Familie Knoll und Frau Michler, erwartet. Und dann gings auch schon los ... Nachdem sechs Mannschaften mit jeweils vier Kindern gebildet waren, erwärmten wir uns mit dem Spiel „Feuer, Wasser, Sturm“. Anschließend stärkten wir uns mit etwas zu Trinken und frischem Obst und dann begannen die Staffelspiele. Sechs Stationen mussten die Mannschaften durchlaufen- beim Dosenwerfen angefangen, hin zum Sackhüpfen und zum Stiefelweitwurf, rüber zum Schubkarrenrennen und zum Eierlauf und anschließend zum Torwandschießen. Nachdem das geschafft war und wir kurz verschnauft hatten, fand zum Abschluss ein Tauziehen zwischen den Kindern auf der einen Seite und allen anwesenden Erwachsenen auf der anderen Seite statt. Zu unserer großen Überraschung schafften es die kleinen Dinos, das Seil auf ihre Seite zu reißen und uns Erwachsenen zu schlagen. Danach gab es für alle Sportler ein leckeres Mittagessen mit gegrillten Würstchen, Kartoffelsalat, Bouletten uvm.

Nachdem alle satt und zufrieden waren, folgte die Siegerehrung. Den ersten Platz teilten sich unsere zwei Sportskanonen Julian Knabe und Lukas Klumbis. Stolz nahmen sie ihre Urkunde und ihre, von den Organisatoren selbst gebastelten, Medaillen in Empfang. Auch die anderen Kinder gingen nicht leer aus und erhielten eine Urkunde. Außerdem bekamen wir einen leckeren Kuchen geschenkt.

Das absolute Highlight war dann aber die Rückfahrt zur Kita mit der Feuerwehr.

 

Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal recht herzlich bei Familie Knoll, Frau Michler, Frau Lehmann und natürlich der FFW Heinersdorf für diesen wirklich gelungenen Tag bedanken.  

 

Marie Wenzel

Foto zur Meldung: „Sport frei“ bei der Dinogruppe
Foto: „Sport frei“ bei der Dinogruppe

Unsere Tomatenpflanzen in der Kita Heinersdorf

(27.04.2011)

... sind inzwischen schon groß und kräftig und suchen dringend Käufer.
Der Erlös (50Ct./Stück) soll  in eine große Drehscheibe für den Spielplatz fließen.

Verkauf im Hort oder tel. Bestellung unter 033432747225

 

Markus Lehmann

Foto zur Meldung: Unsere Tomatenpflanzen in der Kita Heinersdorf
Foto: Unsere Tomatenpflanzen in der Kita Heinersdorf

Hausaufgaben für den „Dozenten“

(27.04.2011)

Dieses Jahr entschieden sich unsere Kinder nur eine Kinderuni-Vorlesung der Frankfurter Viadrina zu besuchen. Am 16.03. lautete das Thema „Wie entsteht eine Zeitung?“ Seine Vorlesung  begann der stellvertretende Chefredakteur der MOZ,  Peter Phillipps,  zunächst mit Fragen an die zuhörenden Jungstudenten, die diese aber souverän meisterten. Denn dass man die Zeitung braucht, um die Kreuzworträtsel zu lösen und die Sportergebnisse zu erfahren, war allen klar. Und dass die Zeitung den Vorteil  gegenüber Computern und dem Internet hat, dass sie transportabel ist und man mit ihr auch Fliegen totschlagen kann, konnte auch niemand bestreiten.
Aber auch die Kinder hatten sich mit unzähligen Fragen bewaffnet, die vor allem das mathematische Können des stellvertretenden Chefredakteurs testeten. Denn als sie erst einmal erfahren hatten, dass eine Druckerpresse 25.000 Zeitungen in der Stunde drucken kann, wollten sie es natürlich ganz genau wissen und zwar umgerechnet auf eine Minute, eine Woche und ein Jahr.  Und weil es so schön war, weiteten sie ihre Nachfragen auch auf das verbrauchte Papier (immerhin 6 Tonnen pro Tag)…. aus. Dies ließ Herrn Phillips aber vollkommen kalt und er rechnete alles bereitwillig aus. Und auch sonst konnte er fast alle Fragen beantworten,  wie „Warum heißt die Zeitung  Zeitung?“, „Wie viel Geld kostet eine Druckmaschine?“ oder „Was ist, wenn Sie sich verschreiben?“. Nur eine Antwort blieb er schuldig...Wie schwer eine Druckerpresse ist, wusste er leider nicht aus dem Kopf, notierte sich aber die Adresse des wissbegierigen Mädchens,  um ihr die Antwort später per Brief zukommen lassen zu können. Ob er diese Hausaufgabe wirklich erledigt hat, werden wir aber wohl nie erfahren …
Und zum Schluss kam noch eine Quizfrage: Wie heißt das wichtigste Tier der Zeitung? Richtig, die Zeitungsente!

 

S. Wiese

 

 

 

Foto zur Meldung: Hausaufgaben für den „Dozenten“
Foto: Hausaufgaben für den „Dozenten“

Eine Burg für Leseratten

(26.04.2011)

Über ein Jahr lang träumten wir von einer Leseburg – einer Burg, in die sich die Kinder nach der Schule zurückziehen können, um zu entspannen und hoffentlich häufiger ein Buch zur Hand zu nehmen. Um die zum Lesen notwendige Ruhe zu sichern, wurde bei der Planung trotz der üblichen Beteiligung der Kinder nicht jeder ihrer Wünsche berücksichtigt, z. B. eine angebaute Rutsche, die ebenso zum Toben auffordern würde wie eine Treppe. Stattdessen ist die Ebene nur erschwert über eine Kletterwand erreichbar.
Soweit die Planung …eines nicht finanzierbaren Traums! Es sei denn, man  findet jemanden mit dem nötigen Können und Wollen, diese Burg zu bauen…  sprichwörtlich die Nadel im Heuhaufen. Wir haben lange gestochert, sammelten einige Absagen und wurden schließlich doch fündig:  Holga Thöns aus Tempelberg, gelernter Tischler, mit dem Ruf, goldene Hände zu haben, hörte sich unsere Idee an, machte einen Termin und setzte vor unseren Augen die in seiner Werkstatt vorgefertigten Elemente  millimetergenau zusammen. Er verwandelte in kurzer Zeit einen Haufen Holz und Plexiglas in eine Konstruktion, die selbst den TÜV in seiner Qualität überzeugte. Und einfach nur traumhaft schön ist! Die Kinder sind kaum zu bändigen. Ein paar Tage müssen sie aber noch durchhalten. Denn erst einmal „entspannen“ sich die Muttis von Justin Matern, Dominique Peter, Alina Bähr und Philipp Tanke beim Lackieren und Schleifen in der Burg. Danach kann sie eingerichtet und von den Kindern erobert werden.

 

M. Mosters

Foto zur Meldung: Eine Burg für Leseratten
Foto: Eine Burg für Leseratten

Unser Spielplatz - ein Platz, wo sich auch Erwachsene austoben können

(26.04.2011)

… momentan an Wippen. Zuallererst an einer Federwippe.
Und zwar nach einem einfachen Rezept: Man bittet 1. den Spielplatzbauer Dieter Lehmann aus Schönfelde, ein Auto aus Robinie zu zimmern. Da bekommt man garantiert, was man will (auch wenn man vorher gar nicht wusste, was man wollte). Man kauft  2. nach endlosen Preisvergleichen  die Federn samt Zubehör, gießt 3. mit den Kindern das Fundament und hofft 4. auf Eltern, die den Rest erledigen. Spätestens als die Papas von Luca Neumann und Lea Hartmann, bewaffnet mit Bohrmaschine und Schrauber, unter dem Gerät lagen, stellte sich heraus, dass das Rezept doch nicht so einfach war.

Ebenso wenig einfach wie der Bau der Stehwippe, die nur zu Beginn den Anschein eines Kinderspiels hatte: Ein Holzstamm als Walze, ein Brett drüber und fertig ist eine Wippe. Was Kinder können, muss doch im Großformat auch gehen. Gedacht, getan! Die Walze lieferte Matthias Henning. Die Balkenkonstruktion übernahm Herr Lehmann. An den Haltestangen und Stoßdämpfern tüfteln gerade die Papas von Vincent Henneberg und Laney Gregor und die Mutti von Sven Zijlstra. Was Eltern nicht alles tun, um auch mal wippen zu dürfen!

 

M.Mosters

 

Foto zur Meldung: Unser Spielplatz  -  ein Platz, wo sich auch Erwachsene austoben können
Foto: Unser Spielplatz - ein Platz, wo sich auch Erwachsene austoben können

Wohin mit den Spielsachen, wenn die Enkel herausgewachsen sind ….

(26.04.2011)

… überlegte Herr Tschanz aus Tempelberg  und bot sie unserem Kindergarten an.
Eine geniale Idee, fanden die Kinder. Endlich wieder etwas Neues, um das man sich streiten kann! Die Beliebtheit der Fahrzeuge ist einfach riesig. -  Danke, lieber Spender!

 

M. Mosters

Foto zur Meldung: Wohin mit den Spielsachen, wenn die Enkel herausgewachsen sind ….
Foto: Wohin mit den Spielsachen, wenn die Enkel herausgewachsen sind ….

Kettensägen statt Wasserschlauch / Die Feuerwehr als Baumwehr

(21.04.2011)

Jahrzehnte spendeten die Pappeln auf dem Hortspielplatz wohltuenden Schatten und ihre Blätter zitterten im Wind; sprichwörtlich wie Espenlaub. Doch allmählich wurden sie zu einer unberechenbaren Gefahr. Seit Jahren werfen die Pappeln  trockene abgestorbene Äste ab. Ein sicheres Zeichen der Kernfäule. Bisher wurde glücklicherweise lediglich ein Spielgerät getroffen und beschädigt.
 Zusätzlich wies die deutliche Neigung einiger Bäume auf deren nachlassende Standsicherheit hin. Schlussfolgerung war:  Die Lebenszeit der schattenspendenden Riesen ist abgelaufen.
Um nicht irgendwann  den Wind die Fallrichtung der Bäume bestimmen zu lassen, griff die Heinersdorfer Freiwillige Feuerwehr in Abstimmung mit dem Steinhöfler Bauamt ein. Baum für Baum krachte zu Boden. Jeweils an der vorbestimmten Stelle, ohne Spielgeräte zu beschädigen.
Mitten in den Überlegungen, ob die größte, noch relativ gesund aussehende Pappel neben der Megaschaukel  verschont werden könnte, sprach diese für sich selbst und ließ genau zwischen zwei Feuerwehrleuten einen trockenen Ast fallen.  Damit war ihr Schicksal besiegelt und sie folgte ihren Gefährten. Die nachfolgende Kontrolle der Schnittfläche ergab, dass auch dieser Riese unter Kernfäule litt. Ganze 41 Meter streckte er sich in die Höhe, nun liegt er flach… und dient uns zum Klettern und Balancieren. Welch schönes Ende! Für einen Baum!
Gut, dass es die Freiwillige Feuerwehr gibt!  -  Noch besser:  Sie ist immer da, wenn man sie braucht! Nicht nur in akuten Fällen! - Und am allerbesten: Ihr Einsatz bringt der Gemeinde eine starke finanzielle Entlastung. Eine Beseitigung der Pappeln in einem Zug durch eine Fachfirma wäre nicht finanzierbar gewesen. Und so wären sie weiterhin regelmäßig überprüft worden und nur nach und nach verschwunden, genau wie das Restrisiko, das ein Baumgutachten birgt.

 

Foto zur Meldung: Kettensägen statt Wasserschlauch  / Die Feuerwehr  als Baumwehr
Foto: Kettensägen statt Wasserschlauch / Die Feuerwehr als Baumwehr

Frühjahrsputz in der Kita „Die pfiffigen Kobolde“ am 02.04.2011

(21.04.2011)

Als wir am Montag in unsere Kita kamen, sahen wir es sofort. Das große und das kleine Trampolin waren wieder aufgebaut und irgendwie sah es anders auf unserem Spielplatz aus.
Wer war denn da am Werk? Die Heinzelmännchen? NEIN! Aleyna und Selina wussten genau Bescheid und klärten uns auf. Vom Balkon ihrer Wohnung hatten sie beobachtet, wie am Samstagvormittag einige Eltern unserer Kindergartenkinder sich auf unserem Spielplatz zu schaffen machten. Da wurde gehackt, geharkt, gestrichen, Sträucher beschnitten und die beliebten Trampoline aufgebaut.
Auch Sven Zijlstra war Augenzeuge, denn schließlich brachte er den großen Radlader zum Abtransport des Unrates mit.
Uns Kindern gefällt am besten, dass wir wieder auf den Trampolinen toben können, und uns Erziehern gefällt am besten, dass der Spielplatz wieder so schmuck aussieht. Allein hätten wir das niemals geschafft!
Also, ihr lieben Eltern, die ihr so fleißig auf unserem Spielplatz gewerkelt habt – ein großes Dankeschön von uns Kindern und unseren Erzieherinnen.

G. Strehmel

Foto zur Meldung: Frühjahrsputz in der Kita „Die pfiffigen Kobolde“ am 02.04.2011
Foto: Frühjahrsputz in der Kita „Die pfiffigen Kobolde“ am 02.04.2011

Auszeichnung für die Kita „Die pfiffigen Kobolde“

(21.04.2011)

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert gemeinsam mit ihren Partnern die Begeisterung von Mädchen und Jungen für naturwissenschaftliche und technische Phänomene im Kita- und Hortbereich. Dabei werden verschiedene Experimente durchgeführt und die Kinder können selbst an Hand der Ergebnisse ihrer Experimente viel Neues und Wissenswertes erlernen. Damit auch nach außen die Beteiligung von Kitas an diesem Projekt sichtbar wird, kann man sich jährlich bewerben, als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert zu werden. Dazu gibt es dann auch eine Tafel, die sichtbar am Gebäude der Kita angebracht werden kann.

Die Kita „Die pfiffigen Kobolde“ hat sich an diesem Wettbewerb beteiligt und in diesem Jahr für diese Zertifizierung beworben. Dazu ist eine Mappe erstellt worden, mit der die Durchführung, der Verlauf und das Ergebnis der Experimente dokumentiert werden.

Am 7. April 2011 fand die Auszeichnungsveranstaltung im Kleistforum Frankfurt (Oder) mit vielen Gästen statt. Insgesamt 23 Kitas erhielten die Auszeichnung als „Haus der kleinen Forscher“, darunter waren aus dem Gemeindegebiet die Kita „Die pfiffigen Kobolde“ im OT Heinersdorf und die Kita „Kleine Naturfreunde“ im OT Neuendorf im Sande. Für die Kita Heinersdorf nahm stellvertretend Frau Mosters die Auszeichnung entgegen. Zusätzlich gab es noch einen Birnenbaum, der in den Kita-Garten gepflanzt wurde.

 

I. Paulikat

Rezepte gegen Winterschlaf

(01.02.2011)

Bis im „Garten Steinhöfel“ wieder frische Kräuter sprießen und in diversen Kochprojekten  zu gesunden Köstlichkeiten verarbeitet werden, gilt es, in den Winterschlaf zu gehen oder aber eine Alternative zu finden. Voller Ideen machte sich Robert Abts mit seinem Kochteam an die Arbeit: Ein neues Kochbuch soll entstehen. Wir Hortkinder wurden neugierig und durften schon mal Rezepte ausprobieren. Kurz vor Weihnachten war es Gebäck. Natürlich nicht das übliche, sondern neue Kreationen. Und so abwechslungsreich wie die Arbeiten: Zitronenschale reiben, Vanilleschoten auskratzen, Walnusskerne hacken …waren die Düfte, wenn ein Backblech das andere ablöste.
Das Allerschönste war aber das Kosten. Ob reine Zutaten, Teig, geschmolzene Schokolade oder fertig Gebackenes, alles war total lecker! Nach dem Motto „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“ wurden die Bleche nach dem Backen geleert. Dabei zerbrach so mancher Keks (mehr oder weniger aus Versehen), um in den Mund wandern zu können, statt auf die Teller.
Zwischendurch probierten wir unter Vickys  Anleitung das Schminken mit Mehl und arbeiteten als Vampire weiter. Ein paar Gramm Unsinn gehören immer dazu. Absolut neu war die Zutat: Live-Musik.  Lea und Ronja übten nebenbei ihre Flötenstücke für den Nachmittagsauftritt und erfanden so „musikalische Plätzchen“.
Plötzlich erreichte uns eine Hiobsbotschaft. Der Hauptdarsteller unserer Weihnachtsgeschichte, die wir am Nachmittag bei der Heinersdorfer Seniorenfeier aufführen sollten, war krank.
Was tun? Kurzerhand baten wir unsere Gastköche einzuspringen, und die waren so überrumpelt, dass sie gar keine Chance hatten abzulehnen. Schnell bekam die auserwählte, noch sprachlose Ann-Kathrin den Text und hatte eine Stunde Zeit, sich auf eine „Bühnenkarriere“ vorzubereiten. Kurz vor dem Auftritt war sie dann doch ziemlich erleichtert, als sie erlöst wurde. Unser kranker Theaterspieler erschien. Kreidebleich und sichtlich nicht auf dem Posten. Einzig sein Wille, uns nicht hängen zu lassen, hielt ihn aufrecht. Typisch Theun, typisch Oosterwoud! Sich stets mehr um andere sorgend als um sich selbst.
Abschließend ein besonderes Dankeschön an den Verein LandKunstLeben. Wir genießen die gemeinsamen Aktionen und schätzen die Vielfalt, mit denen das Steinhöfler Leben bereichert wird. Der „Garten Steinhöfel“ liegt zwar versteckt hinter einer dicken Mauer, aber deren Überwindung (übrigens, der Zutritt durch das Tor ist bequemer!) lohnt sich. Interessanter und vielseitiger kann ein Garten nicht sein.

 

M. Mosters

 

 

Von Jim Knopf bis Schweinchen Jo

(27.10.2010)

Bei uns im Kindergarten war Bücherwoche. Die begann mit dem Vorlesen von Geschichten wie „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ oder „Ein Wald und Schweinchen Jo“ in der Bibliothek. An einem Tag gestaltete jedes Kind sein eigenes Buch, an einem anderen brachte jeder sein Lieblingsbuch mit. Anlässlich des 50. Geburtstags von Jim Knopf widmeten wir ihm einen ganzen Tag. Wir sahen uns ein Puppentheaterstück über Jim, Lukas und die Lokomotive Emma an, von dem wir unteranderem lernten, warum Jim mit Nachnamen Knopf heißt, und jede Gruppe buk einen anderen Kuchen nach Rezepten von Frau Waas. Der Teig war so lecker, dass die Schüsseln der Großen Gruppe nach dem Auslecken gleich wieder in den Schrank hätten wandern können. Glücklicherweise schaffte es der Großteil des Teigs aber bis in den Ofen, so dass wir den toll duftenden und noch besser schmeckenden fertigen Kuchen nachmittags genießen konnten. 
Wir sind schon gespannt, was uns als nächstes beim Thema „Märchen“ alles erwartet.

 

S. Wiese

Ohne Kuss in den Hafen der Ehe

(26.10.2010)

…. steuerten Vicky und Adrian am 6. Oktober vor dem Heinersdorfer Standesamt.
Trauung hat was mit „sich trauen“  zu tun, entdeckten mehrere heiratswillige Mädchen, nachdem sie von den auserwählten Jungs eine Abfuhr erhalten hatten. Lediglich Adrian ließ die Risiken und Nebenwirkungen ungeprüft und willigte ein, Vicky zum Standesamt zu führen. Dieses wurde kurzerhand von Steinhöfel in den Heinersdorfer Hort verlegt, wo Frau Krenz vor 44 Gästen die Trauungszeremonie vornahm. Tagelang war spekuliert worden, in welcher Form es den obligatorischen Kuss geben wird. Dann war es soweit. Die Ringe waren angesteckt, die Eheurkunde unterschrieben. Die Spannung stieg. Galant umschiffte Frau Krenz die heikle Stelle und sagte: „Und nun darf sich das Brautpaar umarmen.“ Kein Kuss! Aber auch keine Zeit enttäuscht zu sein; denn es durfte gratuliert werden und die Hochzeitstorte mit Wunderkerzen wartete bereits.
Die anschließenden Hochzeitsrituale überstand das Brautpaar tapfer. Bis zum Eröffnungstanz unter dem Schleier. Der fiel leider aus, weil Vicky mit einem „Ich hab` die Nase voll“ ihren Angetrauten auf der Tanzfläche stehen ließ. Beim Hausmannspiel war ihre Stimmung dann schnell wieder auf dem Höhepunkt: Vicky bekam einen gemütlichen Platz mit einer Glocke neben sich und durfte in einer Zeitschrift blättern - so wie es sich für eine Ehefrau gehört. Adrian erledigte währenddessen die Hausarbeit: Baby wickeln und füttern, Gemüse schneiden, Wäsche waschen usw – so wie es sich für einen Ehemann gehört. Und immer, wenn Vicky läutete, musste ihr Adrian ein Glas Sekt bringen. Es versteht sich von selbst, dass Vicky die Ehe in vollen Zügen genoss. Anstrengender wurde es für sie bei der nächsten Aufgabe. Während sie Wäsche aufhängte, musste Adrian das gemeinsame Wirtschaftsgeld Münze für Münze in die Runde werfen. Adrian begriff spätestens beim Zählen der wenigen übrig gebliebenen Münzen, wie ruinierend eine träge Frau sein kann.
In den intimen Bereich führte uns das Paar beim „Wadentasten“ - einer Partnersuche der besonderen Art. Schließlich entschieden Braut und Brautmutter beim Nuckelflaschenwetttrinken, wer in der Ehe Regie führen wird und dann konnten endlich auch die Gäste aktiv werden. Sie schlüpften (auch äußerlich) in die Rolle von hungrigen Babys mit vollen Windeln, fürsorglichen Müttern oder sehschwachen Opas. So viel verkleckerten Pudding hatte der Fußboden schon lange nicht mehr gesehen. Ebenso nicht alltäglich waren fliegende Blumen. Zu Festbeginn von den Blumenmädchen gestreut, wurden sie gegen Festende in Form eines Straußes von der Braut geworfen … Und von Lucy gefangen! Deren Begeisterung nahm allerdings schlagartig ab, als ihr die Folge bewusst wurde. Wer nicht (zu)hören will, muss fühlen. Oder in diesem Fall heiraten. Um dafür gewappnet zu sein, bekam jeder eine Hochzeitszeitung mit auf den Nachhauseweg; inklusive einer Gebrauchsanweisung für ein glückliches Miteinander. Natürlich ohne Garantie.
Auf einen kleinen Regelverstoß wurden wir am nächsten Tag hingewiesen. Vickys Mutti „beklagte“ sich, dass ihre Tochter ohne Vorankündigung geheiratet hat. Nach dem Ansehen der Fotos akzeptierte sie jedoch ihren Schwiegersohn und gab nachträglich ihre Einwilligung. Persönlich kennenlernen konnte sie ihn jedoch noch nicht; denn seit der Hochzeit entzieht er sich krankheitsbedingt den ehelichen Pflichten. Soviel zum starken Geschlecht.

 

Im Namen der Kinder

M.Mosters

 

 

Mit Dudelsack, Schalmei, Maultrommel …

(26.10.2010)

... besuchte uns der Spielmann Fried Wandel anlässlich des Weltkindertages am 20. September.  Sowohl mittelalterliche als auch märchenhafte Klänge versetzten uns in längst vergangene Zeiten. Er selbst sah nicht nur aus wie ein Relikt aus dem Mittelalter, sondern roch auch authentisch. Das gehört wohl dazu, wenn man mit einem Frettchenzirkus unterwegs ist. So konnten wir mit allen Sinnen die Kunststücke der putzigen Frettchen bewundern. Das Streicheln zum Abschluss gehörte natürlich dazu. Kein Wunder, dass am Ende viele Kinder fragten, wann der Spielmann mit seinen Frettchen wieder kommt.

 

Im Namen der Kinder


M. Mosters

Eine Vogelscheuche auf dem Steinhöfeler Apfelfest

(25.10.2010)

Seit über einem Jahr züchten wir Pflanzen in unserem Hortgarten und verkaufen diese. Von dem Erlös wollen wir uns ein neues Trampolin selbst verdienen. Da nicht viele Käufer zu uns in den Hort kommen, haben wir beschlossen, zu ihnen zu kommen, z.B. zu Dorffesten.
Der Verein LandKunstLeben zeigte sich sehr offen für unser Anliegen und ließ uns beim Apfelfest  sogar den Platz für unseren Verkaufsstand aussuchen. Eine eigens dafür gebastelte Vogelscheuche lockte viele Besucher zu unserem Stand, wo wir nicht nur Pflanzen anboten. Ein Getreidequiz zum Anfassen brachte so manchen Erwachsenen in eine peinliche Situation. Wer will sich vor Kindern schon die Blöße geben, Roggen nicht von Gerste unterscheiden zu können. Minuspunkte konnten dann beim Apfelpuzzle wettgemacht werden. Das schafften sogar die Erwachsenen. Außer eine Frau! Die verwechselte unser Angebot mit einer Verkostung und hatte ein Puzzle-Teil schneller in ihrem Mund, als wir die Spielregeln erklären konnten. Unter großem Gelächter schnitzten wir einfach ein neues Apfelpuzzle. Witzig fanden wir auch, dass niemand auf sein schwer verdientes Gummibärchen verzichtet hat.
Auf jeden Fall hat der Verkauf richtig Spaß gemacht und mit 77 € Erlös hat er sich auch gelohnt.

 

Adrian, Geraldine, Sina und Alina

Das war ein Sommer!

(01.09.2010)

Wie bereits im letzten Jahr gab es in den Sommermonaten wieder viele Angebote innerhalb der Themenwochen, diesmal „Kobolde“, „Feuerwehr“, „Natur“ und „Piraten“. Es konnten viele interessante Dinge erfahren und ausprobiert werden. Es wurde gebastelt, gemalt, gebacken, gekocht, experimentiert, Filme angeschaut, Schätze gesucht und gefunden und ganz, ganz viel gespielt. Durch das schöne Wetter konnten fast jeden Nachmittag Kleckerburgen gebaut und immer wieder neue Wasserwege erforscht werden. Das war ein Sommer!

An dieser Stelle auch ein großes Daumendrücken für unsere Schulanfänger und uns allen ein spannendes und freundliches KiTa-Jahr.

 

i.A. K. Neitsch

Zum letzten Mal „Günaydin!“

(16.07.2010)

Ilyas, ein türkischer Student, verbrachte 10 Monate in unserer Kita. Einerseits, um seine Sprachkenntnisse aufzubessern und andererseits, um unseren Alltag zu bereichern. So wie Katja aus Russland im letzten Jahr wurde auch Ilyas als Europäischer Freiwilliger über den Verein JuSeV vermittelt und wieder danken wir für die gute Wahl und begleitende Betreuung.
Am ersten Ferientag endete leider Ilyas’ Kita-Jahr und  wir feierten seinen Abschied mit einem kleinen Fest. Nach türkischen und deutschen Spielen, landestypischem Essen und heißer türkischer Musik zeigten die Kinder in einem Theaterstück, wie der Teufelsstein zu seinem Namen kam. Mit einem Korb voller „Ostprodukte“ bedankten sich die Erzieherinnen und hoffen, dass Ilyas uns in guter Erinnerung behält, zumindest so lange, bis die Leckereien aufgefuttert sind. Seine Eindrücke von unserem Alltag hinterließ er uns in Form eines Albums, das zum Durchblättern offen ausliegt.
Nach den Dankesworten unseres Bürgermeisters gestand Ilyas in seiner Abschiedsrede, dass er seinem Vater nie geglaubt hatte, viel von Kindern lernen zu können. Nun kann er bestätigen, dass sein Vater Recht hatte. Er hat von den Kindern sogar sehr viel gelernt.
Auch „Reisen kann für Vorurteile tödlich sein“ hörte Ilyas oft von seinem Vater. Er selbst hatte zwar keine Vorurteile, aber wenn er welche gehabt hätte, gäbe es sie jetzt nicht mehr. Und „die Deutschen sind kalt“ sowie „es ist schwer, mit Deutschen Freundschaft zu schließen“ kann auch nur sagen, wer noch nie in Deutschland war, urteilte Ilyas.
Momentan überprüft Natalia, eine Praktikantin aus unserer polnischen Partnergemeinde Czermin, Gehörtes auf seine Richtigkeit. „Deutsche sind pünktlich“ kann sie nach dem ersten Tag bereits bestätigen.
Dass es solche Jugendliche gibt, die in ihrer Freizeit unentgeltlich Kinder betreuen, widerspricht wiederum Vorurteilen gegenüber Jugendlichen. Wir sind gespannt, in welcher Sprache wir im nächsten Kita-Jahr „Guten Morgen“ lernen.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Wir fahren in den Tierpark

(15.07.2010)

Gleich kommt der Bus! Ganz gespannt warten die Heinersdorfer Krippenkinder mit ihren Erzieherinnen und zwei Muttis an der neuen Bushaltestelle. Soo lange fährt der Bus und soo viel gibt es zu sehen: Bäume – Bäume -  Bäume – eine Ampel! Rot! Grün! Und schon waren wir am Bahnhof Fürstenwalde angelangt. Hier stiegen wir in einen großen Fahrstuhl und bald ging die Reise weiter, an lustigen Affen vorbei bis zum Tierpark. Wir sahen einen großen Adler, eine Eule und konnten sogar die Rehe füttern – die hatten gar keine Angst. Dann hörten wir viele große und kleine Wildschweine. Sie grunzten ganz laut, denn der Tierpfleger kam gerade mit dem Futter. Nach einer kleinen Pause auf dem Spielplatz fuhren wir wieder in die KiTa zurück. Einige von uns schliefen gleich im Bus ein. Die Reise zum Tierpark war soo schön!

 

i. A. Neitsch

KiTa Heinersdorf

Heinersdorf hat sich zum Austragungsort der nächsten Fußball-WM qualifiziert

(24.06.2010)

Nachdem der TÜV die Entfernung der wackligen Fußballtore angewiesen hat, verstanden wir die alte Weisheit: Wie wichtig etwas ist, merkt man erst, wenn es nicht mehr da ist.
Glücklicherweise fanden sich auch hier engagierte Eltern und der torlose Zustand dauerte nur einen Winter lang. Die Väter von Tim Dräger und Theun Oosterwoud sorgten dafür, dass unsere Jungs zu Beginn der Fußballsaison zwei stabile, fest im Boden verankerte Tore bekamen.
Dann waren wir am Zuge. Womit könnten wir uns bedanken? Irgendetwas sollte es mit Kühen zu tun haben, weil die Tore in der Milsana GmbH gebaut wurden. Nützlich sollte es sein und natürlich lustig! Die geistige und handwerkliche „ Schwangerschaft“ dauerte drei Wochen und „entbunden“ wurde eine Pinnwand-Kuh, die zur Erinnerung an die Tore Fußballschuhe an ihre Kordelbeine bekam.
Bei einem vereinbarten Fototermin überreichte dann eine Vertretung unseres Fußballteams diese Dankeschön-Kuh. Die damit verbundenen Dankesworte hätte die Kuh fast selbst sprechen müssen, wenn auch Tim gekniffen hätte. Soviel zum Thema: mutige Jungs.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Lieferservice in der Sandbäckerei

(21.06.2010)

Heinzelmännchen kommen nachts und erledigen unaufgefordert die Arbeiten der Menschen, wissen die Kinder aus Märchenbüchern.
Im Kindergarten kamen sie übers Wochenende und füllten den Spielplatz mit frischem Sand auf.  Allerdings nicht ganz uneigennützig! Die Mutti von Madison Fenger backt dort nämlich gern mit ihrer Tochter Sandkuchen und dabei fiel ihr auf, dass die Hauptzutat knapp wird. Also wurde Opa Reinhard Seefried mit der Sandlieferung beauftragt und ihr Papa verteilte den Berg.
Solange bis ihn die kleinen Lastwagenfahrer wieder fast „wegverteilt“ haben, gibt es nun frischen Kuchen ohne Ende und außerdem ein sandiges Dankeschön an Madisons Familie.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Zwei Tage Afrika (all inclusive)

(17.05.2010)

 

bot die Kita allen Kindern, die am Einreiseschalter ihr Visum beantragten und sich einer Impfung unterzogen. Zur Wahl standen Kokosnuss oder Kokosmilch, Johannisbrotschote oder Wasabichips. So manchem der 48 Einreisenden kostete bereits das Mundöffnen sichtlich Überwindung und zuweilen wurde der ungewohnte Impfstoff von den Geschmacksknospen als nicht schluckfähig eingestuft und musste anderweitig entsorgt werden. Auf jeden Fall musste diese Hürde schnell genommen werden, denn der Andrang beim Arbeitsamt war wie immer gewaltig und die begehrtesten Jobs waren als erstes weg. Besonders beliebt war wie immer die Arbeit als Forscher, sei es Diamanten suchen, Bergsteigen, Gold schürfen und Pyramiden plündern samt Lastentransport nach afrikanischer Art. Das weitere Jobangebot reichte vom Fischer über Seefahrer, Jäger, Künstler, Regenstab- und Pyramidenbauer bis zum Koch. Die Hüttenbauer verarbeiteten nach Art der Ureinwohner (nicht ganz echten) Kuhdung zu Hütten und bei der Souvenirstation wurden u.a. Voodoo-Püppchen oder Schmuck gebastelt. Nebenan konnte man sich afrikanisch geschminkt und bekleidet fotografieren lassen.
Der Lohn wurde diesmal in der südafrikanischen Währung Rand ausgezahlt, bevor er in der Gaststätte für afrikanische Gerichte ausgegeben wurde. Nicht jeder Gast konnte sich zu ungewohnten Speisen wie Couscous oder dem original aus Milch und Rinderblut bestehenden Massai-Power-Drink überwinden, obwohl zur Rotfärbung der Milch ersatzweise Kirschsaft herhalten musste. Für die risikoscheuen europäischen Gaumen hatte die Gaststätte „Zum Kilimandscharo“  natürlich auch ausreichend Gewohntes auf der Tageskarte.
Ziemlich turbulent ging es zeitweise bei der Trommelstation zu. Eine Gruppe Afrikaner aus dem Fürstenwalder Alreju-Projekt sorgte mit afrikanischen Rhythmen und Tänzen für Stimmung und wer von uns Einheimischen nicht sogar selbst mitmachte, fühlte sich zumindest als Zuschauer von dieser Kultur angezogen. Und unsere afrikanischen Gäste fühlten sich in unserem Afrika so heimisch, dass sie uns eine Woche später noch einmal besuchten und uns noch vielerlei Unbekanntes aus ihren Ländern erzählten. Z.B., dass die meisten Kinder dort kein Spielzeug haben und stattdessen mit Naturmaterialien und Sachen spielen, die bei uns als Müll gelten. So bereiten sie sich darauf vor, später als Erwachsene mit dem Wenigen, was die Natur bietet, zu überleben. Besonders begeisterte uns ein Steinspiel, dessen Schwierigkeitsgrad uns zeigte, um wie viel geschickter afrikanische Kinder wohl sein müssen.
Ein großes Dankeschön geht an alle aktiven Eltern. Nur durch deren Unterstützung sind sowohl diese Stadtspiele als auch andere Projekte möglich. Es ist schon toll, wie selbstverständlich so mancher Bitte entsprochen wird und wie viel eine gute  Zusammenarbeit von Kita und Eltern bewirken kann.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

 

 

Mathe auch noch nach dem Unterricht?

(17.05.2010)

-dachte so manch ein Skeptiker und stieg lieber nicht in den Bus Richtung Berlin zur Mitmachausstellung über Zahlen in unserem Alltag. 20 wissensdurstige Erst- bis Viertklässler ließen sich jedoch nicht abschrecken. Nach einer 10minütigen Zugfahrt bis Erkner folgten 6 S-Bahn-Stationen bis Wuhlheide, währenddessen wir uns mit äußerst wichtigen Themen beschäftigten, z.B. mit Sinas Hinweis, dass man in einer (Es)S- Bahn nicht trinken darf, sondern nur essen, das sagt doch schließlich schon der Name. Das blanke Entsetzen machte sich breit, als erklärt wurde, in der Ausstellung werden solange die Malfolgen geübt, bis sie auch der letzte kann. Miras erleichtertes Aufatmen war deutlich hörbar, als wir bei der ersten Zahlenstation im FEZ unter einem leuchtenden Sternenhimmel sitzend den großen Wagen suchten und sie begriff, dass sie reingelegt worden war. Wen wundert’s, dass abends den Worten der Erzieher kein Glauben geschenkt wurde, dass es diesmal keine Geister gebe. Zumindest keine bestellten! Und je öfter dies versichert wurde, desto mehr zweifelten alle daran. Jedes noch so leise Geräusch im Gebüsch wurde mit lautem Kreischen quittiert. Richtig romantisch wurde es dann am Lagerfeuer beim Theaterspiel „Der müde König“, in welchem Sören und Niklas als schöne Königstöchter glänzten und Celine gemeinsam mit Dylara als Königinnen auftraten. Ursprünglich gab es in dem Stück nur eine Königin, aber um den Streit um die Rolle zu beenden, ließen wir Bigamie zu und beglückten den König doppelt.
P.S. So ganz nebenbei entstand ein neuer Heinibürgerstreich: Kalte Füße auf dem Trampolin könnten mit einer Fußbodenheizung erwärmt werden. Dazu bräuchte man nur die Feuerschale unter die Sprungfläche zu schieben, meinte Niklas und beließ es vernünftigerweise bei der Idee.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

 

 

 

„So wird es Tag“ oder in Heinersdorf wird gerapt

(17.05.2010)

Gar nicht lange zuvor waren im Rahmen der Afrika-Tage schon Trommelrhythmen im Heinersdorfer Hort erklungen. Nun fanden wir hier am Wochenende vom 7. - 9. Mai „Unterschlupf“  für einen Musikworkshop des Kulturzentrums. Am Freitagabend zogen also 12 Kinder und die „Herbergseltern“ mit Sack und Pack ein, um hier die nächsten 42 Stunden miteinander zu verbringen und vor allen Dingen Musik zu machen. Gedacht war dieser Workshop für alle Kinder, die in der Trommelgruppe und in dem Kinderensemble des Kulturzentrums Heinersdorf mitmusizieren oder sonst im Kulturzentrum aktiv sind. Durch Teilnahme am Förderprogramm „die Gesellschafter.de“ erhielten wir Gelder für kreative Aktivitäten im Kulturzentrum. Dieser Workshop bildete nun den Abschluss des einjährigen Projektes.

 

Freundlich wurden wir im Hort aufgenommen. Obwohl die Hortleiterin eigentlich ein Bürowochenende verbringen wollte, haben wir sie erfolgreich davon abgehalten und überzeugt, unsere spontane Eltern-Band unter Leitung von Jörg Bogadke zu verstärken. Dieser Part des Workshops hatte sich eigentlich nur entwickelt, da der Musiklehrer aus Kossenblatt meinte: „Mit den Kindern mach ich doch andauernd Musik – jetzt sind mal die Eltern dran“.

 

Die Kinder sind unter Anleitung von Autorin Carmen Winter und Percussionist Herman Naehring in die Materie des Rap vorgedrungen. Was sich doch so einfach anhört, ist tatsächlich mit einiger Anstrengung, guten Ideen und viel Übung verbunden. Am Samstagvormittag wurde fleißig getextet. Alles was den Kindern so durch den Sinn geht, wurde „unzensiert“ aufgenommen und anschließend musikalisch umgesetzt.

Am Abend dann das „Große Finale“: Aufführung des entstandenen Rap und auch die „Band“ gab das Erarbeitete zum Besten. Unter anderem z.B. das Lied „So wird es Tag“ von G. Gunderman. Es hat großen Spaß gemacht. Kinder und Erwachsene gleichermaßen trugen zum Gelingen eines intensiven musikalischen Wochenendes bei.

 

Wir danken für die freundliche Aufnahme im Hort Heinersdorf. Hier fanden wir optimale Bedingungen für unser Vorhaben. Dank sei auch allen Eltern und Aktiven gesagt, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.

 

Bettina Scheerer

„Viele Hände machen der Arbeit bald ein Ende“

(17.05.2010)

So geschehen beim Frühjahrsputz in der Kita Heinersdorf am 25. April 2010. Bewaffnet mit diversen Gartengeräten, viel Enthusiasmus und guter Laune folgten viele Eltern unserem Aufruf zum Großeinsatz auf unserem Spielplatz. Es wurde gejätet, gehackt, geharkt, gepflanzt, Dachrinnen gesäubert und sogar ganze Erdberge versetzt.
Zur Freude der Kinder entstanden auch eine Kugelbahn und eine Klangstrecke aus Töpfen und Pfannen.
Allein hätten wir das nie geschafft. Deshalb bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung ganz herzlich.

Ps.: Auch diese Aktion ist ein Beitrag zur stetigen Qualitätsentwicklung in unserer Kita.

 

G. Strehmel
(im Namen des Erzieherteams)

 

Besuch der Kita-Gruppe in der Bäckerei Schlabitz

(10.05.2010)

Am Donnerstag, dem 22.04.2010, waren die Kinder der ältesten Gruppe der Kita Heinersdorf die Landbäckerei R. Schlabitz in Heinersdorf besuchen.

Zuerst erklärte uns der Bäckermeister, was alles für Geräte zum Backen benötigt werden.

Danach durften die Kinder mit Hilfe von Herrn Schlabitz und des netten, jungen Bäckergesellen Plätzchen mit Ausstechformen auf das Blech legen und mit Streuseln, Rosinen u. a. bunt dekorieren.

Anschließend konnten wir uns sogar noch den Verkaufsraum anschauen. Frau Schlabitz war so nett und zeigte den Kindern alles im Laden.

In der Backstube war alles so prima vorbereitet.

Die fertig gebackenen Brötchen wurden dann in der Kita aufgenascht. Lecker!

 

Vielen Dank sagen die Kinder der ältesten Gruppe

und die Erzieherin Frau Feiler

 

Besuch in der Zahnarztpraxis Dr. Breitenstein

(10.05.2010)

Dienstag, den 27.04.2010, hatten wir die Möglichkeit, kurz in der Zahnarztpraxis von Frau Dr. Breitenstein vorbeizuschauen.

Die Kinder konnten sich alle Räumlichkeiten der Praxis ansehen. Hellauf begeistert waren sie im Behandlungsraum mit Blick auf den See.

Auf dem Behandlungsstuhl konnte jedes Kind mal hoch- und runterfahren.

Das Zähneputzen wurde natürlich auch mit der Zahnarztschwester geübt.

 

Auf diesem Wege möchten wir „Danke“ sagen.

 

Die Kinder der ältesten Gruppe der Kita Heinersdorf

und Frau Feiler

Zum Artikel in der Märkischen Oderzeitung: „Kita in Heinersdorf erhält schlechte Noten“ - Ein Kommentar von Steffen Adam (Ortsvorsteher und Gemeindevertreter)

(22.04.2010)

 

Es ist schon nicht mehr zu ertragen, mit welcher Hartnäckigkeit und Intoleranz seit über einem Jahr vier von 111 Eltern die Arbeit von hoch engagierten und bis dahin auch motivierten Erzieherinnen in der Kita „Die pfiffigen Kobolde“  torpedieren. Dabei ist bei aller Sachlichkeit für den Außenstehenden leider nicht zu erkennen, ob es um die Qualität der Arbeit mit den Kindern oder um persönliche Differenzen zwischen Einzelpersonen geht.

„Es kehrt einfach keine Ruhe ein!“, so eine Mutti auf einer Elternversammlung, die unlängst im Hort stattfand. Und Ruhe wünschen sich viele Eltern. Aber auch der Ortsbeirat, der Bürgermeister und vor allem die engagierten Erzieherinnen wünschen sich ein Ende einer Kampagne gegen die Heinersdorfer Einrichtung.

Wenn man betrachtet, welche Gremien und Behörden von einer winzigen Minderheit über ein Jahr lang beschäftigt wurden, fragt man sich, ob dies noch in einer machbaren Relation zu dem wirklichen Problem steht. Und nun, nach dem die Gemeinde alles getan hat, um eine neutrale Beurteilung der Qualität zu erlangen, triumphiert diese kleine Minderheit in der Öffentlichkeit unter dem Motto „Wir haben es ja schon immer gesagt!“.

An dieser Stelle sei dem interessierten Leser versichert, dass es nicht einen einzigen Punkt in dem im Artikel angesprochenen Gutachten gibt, der vorher durch diese Gruppe von Eltern angesprochen wurde. Im Gegenteil, das Gutachten spricht von respektablen (überdurchschnittlichen) Werten in den Bereichen  „sprachlicher und kognitiver Anregungen“ und  „Aktivitäten“. Diese Bereiche spiegeln den Kernbereich der pädagogischen Qualität wieder, also das, was die meisten Eltern von einer Einrichtung erwarten: „Gute und sinnvolle Angebote, die die Kinder zum Handeln anregen“.

In der Überschrift zum Artikel wird von schlechten Noten für die Kita gesprochen. Dies ist falsch, da von sieben Teilwerten in der Gesamtbeurteilung nur ein Wert aus dem Rahmen fällt, der zur Pflege und Betreuung der Kinder. Mit 3,14 von sieben Punkten liegt dieser aber  immer noch im akzeptablen Bereich.

Leider hat der Artikel der Märkischen Oderzeitung nicht dazu beigetragen, eine neutrale Beurteilung der pädagogischen Qualität in der Öffentlichkeit anzuregen, sondern hat die positive Beurteilung in einzelnen Bereichen allein schon mit der Überschrift negiert. 

Richtig wäre gewesen, die gesamte Bandbreite des Gutachtens zu zitieren und dann wäre sicherlich die Überschrift anders ausgefallen: „Kita Heinersdorf: Stärken in der Arbeit mit Kindern, Schwächen im pflegerischen Bereich“.

Es bleibt nun zu hoffen, dass die Gräben durch diese einseitige Darstellung nun nicht noch breiter werden und alle Beteiligten noch mehr auseinander rücken, als sie es schon ohnehin sind.

An die Adresse der Dauerkritiker sei an dieser Stelle gesagt, dass das ständige auf derselben Meinung Beharren nicht zur gewünschten Verbesserung der Situation beiträgt. Jeder muss sich bewegen und dies nicht nur im körperlichen Sinne. Bisher ist keine Bewegung in Richtung gemeinsamer Lösung zu erkennen.

Das Erzieherinnenteam erhält in diesem Konflikt die volle Unterstützung des Ortsbeirates und unzähliger verständnisvoller Eltern und Einwohner. Wir sehen das Bemühen um die Bearbeitung der Kritikpunkte aus dem Gutachten und die Verbesserung der Zufriedenheit aller. Denn wie sagte zum Ende der Elternversammlung eine andere Mutti: „Vergessen wir bei allen Diskussionen nicht, dass es immer um unsere Kinder geht.“

 

 

Tomaten- und Paprikapflanzenverkauf

(20.04.2010)

ab Anfang Mai in der Heinersdorfer Hortgärtnerei (30 – 40 Ct./Stück)
ganzjährig im Angebot: Hibiskus, Lavendel, Christrose, Spindelstrauch, Phlox

Aus Schildbürgern werden Heinibürger, man muss nur die richtige Einrichtung besucht haben

(20.04.2010)

Schildbürger waren, wie jeder weiß, kluge Bürger, die ihre Weisheit versteckten, weil ihr Rat im ganzen Land gefragt war und sie deshalb keine Zeit mehr für ihre Familien hatten.
Wir stellen uns jetzt auch dumm, um manch einen zu bestätigen und natürlich auch, um unseren Spaß zu haben.
In ganz Deutschland geht es um Kürzungen. Wir kürzen auch. Und zwar die Entfernung zum See. Aus den unzähligen Schlaglöchern auf den Heinersdorfer Straßen wählten wir das tiefste als neuen Heinersdorfer See. Dummerweise herrschte dort Ebbe, deshalb schleppten wir eimerweise Wasser dorthin. Noch dümmererweise gab es auch keine Fische, deshalb holten wir einen Hai. Dem Klügsten unter uns fiel ein, dass ein Hai ja Salzwasser braucht, deshalb schütteten wir Salz in den See. Dann begann der Angelspaß. Der Platz war gut gewählt; denn wir hatten sogar Publikum, obgleich nur anhand wackelnder Gardinen erkennbar.
Nach dem kräftezehrenden Einsatz wollten wir erst mal nur entspannen. Billard war angesagt. Zur Abwechslung Poolbillard. Diese Variante erklärt sich von selbst: Wasser auf den Billardtisch und los geht`s!
Und klug wie wir sind, war das sicher noch nicht das Ende.

 

Im Namen des Erzieherteams
M. Mosters

Was bedeutet Professor und wie sieht ein Hörsaal aus?

(20.04.2010)

… wollten wir wissen und besuchten an zwei Tagen Vorlesungen in der Frankfurter Universität Viadrina. In der ersten Vorlesung „Das heimliche Krabbeln“ drehte sich alles um Ameisen. Leider vergaß der Professor in seiner Begeisterung zeitweise, dass wir noch keine echten Studenten sind und von Prozentsätzen und solchen Dingen keine Ahnung haben. Aber eine Ahnung davon, wie schwer es ist, Student zu sein, haben wir jetzt schon.
Die zweite Vorlesung über das Gehirn (Funktionsweise, Krankheiten, Täuschungen) war viel interessanter. Es ging z. B. darum, was den Menschen von einem Elefant unterscheidet. Das Gehirn des Elefanten ist mehr als dreimal so groß, aber das bringt ihm gar nichts. Der wesentliche Unterschied ist: Denken kann nur der Mensch, der zuweilen nur nicht daran denkt, diesen Vorteil auch zu nutzen. Wir tun das und fahren auch weiterhin in die Uni.

 

Demokratisch beschlossenes Gruseln als Ferienauftakt

(20.04.2010)

Diese Überschrift können mit Sicherheit nur Eingeweihte verstehen. Oder diejenigen, die jetzt weiterlesen. Also: Jeden Mittwoch in der Kinderkonferenz meckern wir über alles, was uns stört, wünschen uns alles Mögliche und Unmögliche und planen die nächsten Höhepunkte. „Wir könnten mal wieder bowlen“ z.B. wurde ziemlich einstimmig beschlossen. Ebenso eine gemeinsame Gruselnacht. Da wir nach einer solchen Nacht erfahrungsgemäß nicht mehr schulfähig sind, wählten wir den letzten Unterrichtstag vor den Ferien. Wie immer kommt bei manch einem etwas dazwischen und so waren wir schließlich nur 43 Kinder, die nach dem Mittagessen per Bus nach Fürstenwalde zum Bowling fuhren. Obwohl wir dort bis zur Rückfahrt auch noch viel Zeit für einen Spielplatz hatten, zeigten wir keine Anzeichen von Erschöpfung. Ganz im Gegenteil! Wir fieberten  abends ungeduldig dem Dunkelwerden entgegen. Mit einem Popcorn-Gruselfilm und vorgelesenen Gruselgeschichten, die mit echten Geräuschen vertont waren, sollte uns Angst eingejagt werden. Da hatten sich die Erzieher verschätzt. Furchtlos zogen wir mit Taschenlampen bewaffnet über die Spielplätze und folgten dann einem geheimnisvollen Tipp, wonach uns Knoblauchgeruch in der Kleingartenanlage zum Grab von Graf Dracula führen sollte. Wir fanden zwar das Grabkreuz des Vampirs, aber der Knoblauch war nach Echtheitsprüfung nur Zwiebeltute. Und die Gespenster, die beim Teufelsstein aus der Hecke sprangen, waren auch eindeutig nicht echt. Komisch war nur, dass die Coolsten unter uns dann nicht mehr mit in den Wald wollten. Der harte Kern aber schaffte auch die letzte Mutprobe und rettete eine verschleppte, laut um Hilfe rufende Erzieherin aus dem Dickicht des Waldes. Fast ungeschoren entkamen wir dann doch vollzählig dem Wald und schlüpften noch vor Mitternacht in die Schlafsäcke. Nach und nach ließen wir uns vom Schlaf überwältigen - trotz eines hartnäckigen Schnarchers, der solange ganze Wälder absägte, bis er eine Einzelsuite „erschnarchte“.   Nur in einem Raum hielten sich die Widerstandsfähigsten mit dem Song „…wir feiern die ganze Nacht“ wach. Währenddessen kämpfte in den Erziehern das eigene Schlafbedürfnis mit verständnisvollem Augen zudrücken, bis es plötzlich verdächtig leise wurde und sich langsam eine Schlafraumtür öffnete. Eine Gruppe komplett angezogener Kids wollte sich unbemerkt herausschleichen. Von den Erziehern überrascht, gestanden sie, sie haben sich entschieden, keinen Schlaf zu brauchen und seien auf dem Weg zum Spielplatz. Da halfen dann nur noch eine kurze Ansage sowie eine offene Tür, und innerhalb von 10 Minuten wusste auch der letzte, was sein Körper braucht.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

 

Wir gehen auf Weltreise

(25.03.2010)

Wir gehen auf Weltreise,

war unsere Idee, nachdem wir einen Atlas durchgeblättert hatten. Und schon begann die Planung. In jedem Monat wollen wir einen Kontinent bereisen. Um die Reiseroute an unserer großen Landkarte genau verfolgen zu können, wollten die Kleineren erst einmal wissen, wie die Erdkugel „platt gemacht“ wurde. Dazu folgten wir dem Rezept: Man nehme eine Apfelsine, male Kontinente darauf und schäle sie ab. Fertig ist eine Weltkarte. Jedenfalls im Groben. Und genauer wollten wir es auch gar nicht wissen, schließlich war inzwischen Asien als erstes Ziel ausgelost und erwartete uns.
Wir erforschten den Kontinent vom Pandabären bis zum Zebu, von der Chinesischen Mauer bis zum Drei-Schluchten-Staudamm und den indischen Ozean vom Clownfisch bis zur Seekuh.
Um die Lebensweise der asiatischen Bevölkerung kennenzulernen, konnten wir im Rahmen des Stadtspiels beim Arbeitsamt verschiedene Jobs wählen: Die Fischer angelten den zum Fang freigegebenen Fisch. Die Seefahrer suchten bei Taifunwarnung ganz schnell die angesagte Zuflucht auf, z.B. die Verbotene Stadt. Die Origamikünstler lernten Papier in Tiere zu  verwandeln. Und die Bauarbeiter hatten wenig Mühe, nach einem Plan das höchste Bauwerk der Welt, den Burj-Turm in Dubai, nachzubauen. Dann gab es noch Tierforscher, Robbenjäger, Perlentaucher, Koch, Diamantenschürfer, Taucher, Samurai, Sumo-Ringer, Schriftgelehrte, Maler, Bauchtänzer.
Der Bankdirektor zahlte diesmal chinesische Währung (1 € = 10 Juans) aus. Gewöhnungsbedürftig war auch, dass es nichts brachte, Geld zu sparen, da es auf dem nächsten Kontinent wertlos sein wird. Das bedeutete, dass die Restaurantangebote fast vollständig geleert wurden. Die eingeladenen Eltern der Erstklässler mögen zwar über die Tischsitten ein wenig verwundert gewesen sein, aber schlürfen, schmatzen und kleckern ist im alten China nun mal üblich. Und wenn man fremde Länder besucht, muss man sich deren Kultur anpassen. Was uns in diesem Fall natürlich sogar Spaß gemacht hat! Mehr jedenfalls als in arabischer Kleidung nach Mekka zu pilgern, siebenmal andächtig die Kaaba (das älteste Gotteshaus der Welt) zu umrunden und anschließend einen Wunsch in eine Fuge der Klagemauer zu stecken. Aber Religion und Bräuche gehören nun mal auch zur Kultur.
Am 21.April beenden wir mit einem weiteren Stadtspiel unsere gerade begonnene Afrika-Rundreise. Dazu laden wir alle Interessierten hiermit recht herzlich ein. Reisezeit: 13 - 16 Uhr. Visum und Schutzimpfungen sind nicht erforderlich – gibt`s vor Ort.
Falls irgendwo afrikanische Mitbringsel an Beliebtheit verloren haben - bitte bei uns entsorgen!

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters 

Mathematik – kein Schnee von gestern!

(01.03.2010)

Wie schwer ist die Schneelawine? - fragten wir uns, als wir gespannt verfolgten, wie Feuerwehrleute die Schneeüberhänge auf dem Kitadach entfernten. Oder anders gefragt: Wie schmerzhaft wäre ihr Aufprall auf unserem Kopf? - Da eine Lawine nicht auf eine Waage passt, waren wir schnell bei der nächsten Frage: Wie ermitteln wir trotzdem ihr Gewicht?
1. Wir formten einen Riesenwürfel mit einer Kantenlänge von einem Meter (= 1 m³) aus Schnee. Da frisch gefallener Schnee natürlich viel leichter als gepresster (wie z. B. beim Schneeball) ist, wählten wir „lawinenähnlichen“ Schnee, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
2. Wir schnitten einen kleinen Würfel mit einer Kantenlänge von 10 cm aus diesem 1 m³-Würfel.
3. Wir wogen den kleinen Schneewürfel. Er war 200 g schwer. Weil der 1 m³-Würfel aus 1000 kleinen Würfeln besteht, rechneten wir 200 g x 1000= 200 kg. Unser 1 m³ Schnee war also 200 kg schwer.
Damit sich auch die jüngeren Hortkinder dieses Gewicht vorstellen können, klebten wir an unsere Naturwissenschaftswand eine Waage, die auf der einen Seite eine Abbildung des
200 kg-Schneewürfels und auf der anderen Seite ein Gruppenfoto (Frau Heinichen + Frau Lukas + Luca Neumann) im Gleichgewicht hält.
Nun war natürlich die Lawine nur etwa ¼ m³ groß, also nur 50kg schwer und nur ein Teil würde direkt unseren Kopf treffen: Aber wir sind uns sicher, das würde schmerzhaft genug sein, und deshalb werden wir in Zukunft einen noch größeren Bogen um solch eine Gefahr  machen.
Während unseres Experiments erreichte uns der MOZ-Aufruf: Wer baut den schönsten Schneemann? Ohne lange zu überlegen, verwandelten wir den Würfel in einen Schneemann und nannten ihn wegen der Ähnlichkeit mit einem Roboter „Robbi“.
Und wenn ihn die Sonnenstrahlen vertrieben haben werden und wir das errechnete Gewicht längst vergessen haben, wird zumindest im Gedächtnis haften bleiben, wie groß 1 m³ ist.

 

Im Namen der Kinder

M. Mosters

 

Vernissage in der Heinersdorfer Arztpraxis von Frau Dr. Scheerer

(07.12.2009)  

Im September erreichte den Hort Heinersdorf die Bitte, den Wartezimmerbereich mit Werken der Kinder zu füllen.

Stolz überreichten nun am 2. Dezember die kleinen Künstler das 18. und gleichzeitig letzte Bild. Mit einer feierlichen Ansprache und Sektempfang wurde die Kunstausstellung eingeweiht. Überhaupt nicht erwartet hatten wir ein Honorar. Und auf Frau Dr. Scheerers Frage, was wir damit machen werden, fiel den Kindern spontan ein Abstecher im OTWO- Markt ein. Umgesetzt hatten wir die Idee dann doch nicht, sondern beschlossen, auf der nächsten Kinderkonferenz darüber zu beraten.

Wie es sich gehört, war auch die Presse geladen. Ein wenig enttäuscht stellten die Kinder fest, dass der Journalist nicht ein einziges Foto machte. Ebenso ernüchternd las sich der Artikel am nächsten Tag, in dem die Anstrengung der Kinder in einer kleinen Randnotiz erwähnt wurde. Die Hort-Kritik erhielt hingegen ein Vielfaches an Raum. Die MOZ weiß schließlich, was sich gut verkauft. Und Kinder sind ja keine Kunden!

Ein Lehrstück, auch für Kinder! Natürlich bekamen sie noch ihre öffentliche Würdigung. Wir haben unsere Vernissage selbst fotografiert und eine Dokumentation im Hort ausgehangen. Leistungen müssen nun einmal anerkannt werden.

 

Im Namen der Kinder


M. Mosters

Omas und Opas im Kindergarten

(25.11.2009)  

Wie jedes Jahr besuchten die Großeltern am Martinstag ihre Enkel im Kindergarten. Stolz trugen die Kinder vor, was sie extra für Oma und Opa gelernt hatten. Jedenfalls die, die sich noch trauten und  nicht auf Omas Schoß Zuflucht suchten. Besonders witzig war der Stricktanz, wo mit viel Fantasie und viel Bewegung riesige Luftmaschen entstanden. Spannend ging es in „Die drei Schweinchen" zu, als  Wolf Pascal versuchte, die Hütten der Schweinchen umzupusten, um sie dann fressen zu können. War der Wolf zu schwach oder der Fußboden zu glatt? Egal warum - das Strohhaus blieb stehen und der Text wurde kurzerhand geändert. Nachdem der böse Wolf geplatzt war, konnten sich alle beruhigt zur Kaffeetafel (Danke an die Kuchenbäcker-Muttis!) begeben. Danach waren die Großeltern an der Reihe. Mit verbundenen Augen mussten sie ihre Enkel ertasten, entlausen (an der Kleidung befestigte Wäscheklammern absammeln), im Wettkampf Kartoffeln sammeln u.v.m. Glücklicherweise litten die Großeltern dabei plötzlich an einer merkwürdigen Zeitlupenkrankheit und so triumphierten die Kinder als strahlende Sieger.

Eltern-Kind-Treff geplant

(25.11.2009)  

Liebe Eltern, liebe Muttis und Vatis,

 

Ihr Kind ist zwischen 6 Monaten und 3 Jahren alt und hat keinen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Sie finden es aber wichtig, dass Ihr Kind die Möglichkeit hat, mit Gleichaltrigen zu spielen. Es interessiert Sie, wie eine Kita so organisiert ist und Sie würden gern mit anderen Eltern ins Gespräch kommen.

Wir Kita-Erzieherinnen können diesen Wunsch gut verstehen und würden bei Bedarf einmal wöchentlich nachmittags einen Eltern-Kind-Treff anbieten.

Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie zu uns oder rufen uns an unter 033432-8834.

 

Im Namen des Erzieherteams Kita Heinersdorf

 

Neitsch

 

Keine Langeweile in den Herbstferien

(16.11.2009)  

Flugzeugmuseum und Familiengarten in Eberswalde, Kletterpark in Frankfurt, Bambooland in Wildau, FEZ in Berlin, Bücherei in Fürstenwalde, Kartoffelolympiade, Monsterparty ... tolle Erlebnisse, aber so manches Ziel wäre ohne Transporter unerreichbar.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Heimverbund Beerfelde und beim Kinderhaus Arensdorf für den tollen Beförderungsservice bedanken. Es ist heutzutage ganz und gar nicht selbstverständlich, uneigennützig zu helfen. Deshalb wollen wir das hier öffentlich würdigen. Ein besonderes, längst überfälliges Dankeschön geht an Feuerwehr-Chef Dirk Simon, der immer zur Stelle ist, wenn wir einen Wunsch oder ein Problem haben, obwohl wir seine Bereitschaft schon arg strapaziert haben.
Andere Hilfe, und zwar in konstruktiver Form leistete Herr Grohnwald. Da unsere bisherigen Drachenbauversuche irgendwie immer daneben gingen, hatten wir ihn zum Drachenbauen eingeladen. Tja, das hatte er nun davon, dass er uns einmal von seinen Erfolgen beim Langzeitdrachensteigen erzählt hatte.

 

Tierisches Lampenfieber

(12.11.2009)  

10.11.09, 16.15 Uhr, Treffpunkt Kirche:

Alle Darsteller waren da. Die ersten Zuschauer trudelten ein. - Da begann es: dieses komische Kribbeln in der Magengegend! Die Proben haben einfach nur Spaß gemacht. Wenn da der Martin vom Pferd fiel oder Kaiser Luca zum 5. Mal in Folge seinen Einsatz verträumte, war das einfach nur lustig. Aber vor Zuschauern ist das was anderes. Plötzlich traute sich Alina nicht mehr, die Zuschauer zu begrüßen. Bereitwillig sprang ihr Dylara zur Seite und sie sprachen die Eröffnungsworte zusammen. Und dann verzog sich auch das Lampenfieber. Denn eigentlich wissen wir ja: Pannen sind gar nicht schlimm, Hauptsache wir trauen uns. Wir haben uns getraut. Aber das Pferd des St. Martin  anscheinend nicht. Jedenfalls stand es nicht wie angekündigt vor dem Tor, um den Laternenumzug anzuführen.
Können denn Tiere auch Lampenfieber haben? Und ob! Wir haben es erlebt und der „heilige Martin", alias Theun, musste zu Fuß gehen. Bis zu unserer Ankunft auf dem Hortspielplatz hatte die Jugendfeuerwehr bereits das Lagerfeuer entfacht und hielt es trotz Feuchtigkeit am Leben, bis  Martinsgänschen, Stockkuchen und Glühwein zur Neige gingen, das letzte Würstchen verkauft war und uns die kalten Füße nach Hause zwangen.

Im Namen der Kinder

M. Mosters

Robinie und Seifenblasen auf dem Hortspielplatz

(19.10.2009)  

Wann können wir endlich auf das Baumhaus? - eine entnervend oft gestellte Frage in den letzten Wochen. Aber ein Baumhaus ist nun einmal kein Luftschloss und beim Bau waren viele irdische Hürden zu überwinden. Die letzte war der TÜV. Dass unsere „Bauwerke" dessen Prüfung (trotz der vielen DIN-Vorschriften für Spielplätze) problemlos bestanden haben, war dann doch fast überirdisch. Nun stand der feierlichen Eröffnung in Form eines Spielplatzfestes nichts mehr im Wege.
Unser Bürgermeister Herr Funke kam, lobte das Engagement der Großen und Kleinen bei der Spielplatzgestaltung, schnitt das goldene Band durch, das uns bisher den Zutritt verwehrte und ... hatte Glück, dass er nicht umgerannt wurde. Bei der Megaschaukel gab es weniger Ansturm. Schließlich ist die ja schon alt, und zwar ganze vier Wochen!
Den Rest des Festes verlegten wir wegen des windigen, feuchten Wetters erst auf den folgenden Tag und dann wegen der Hagelschauer nach drinnen. Das begehrteste Spiel war das Glücksrad. Aber da es im Leben kaum etwas umsonst gibt, durfte nur drehen und Preise gewinnen, wer gelernt hat, wozu es Zeitungen gibt. Natürlich, um daraus möglichst lange Papierschlangen zu reißen. Zwei Meter waren Pflicht, aber wer den Trick raus hatte, den packte der Ehrgeiz. Marvins Schlange brachte es auf stattliche 8,40 Meter. Länger als unser Baumhaus? Das werden wir übrigens noch nachmessen und davon ein Modell bauen. Als Dankeschön für den Spielplatzbauer Dieter Lehmann aus Briesen, der für uns weit über seinen Auftrag hinaus tätig war, jeden unserer Wünsche prüfte und uns bei deren Umsetzung mit Fachwissen und -können zur Seite stand. Ohne seinen Einsatz wären wir Laien, wenn auch viele, mit unseren knapp bemessenen finanziellen Mitteln nicht so weit gekommen.
Ein großes Dankeschön an ihn und an alle anderen Helfer!

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Kita Heinersdorf: Simsalabim – und aus Samenkörnern wurde ein Trampolin!

(01.09.2009)  

Na ja, ganz so leicht war es nicht. Mangels Zauberstab mussten wir den irdischen Weg beschreiten: aus Samen Pflanzen ziehen, Käufer werben und kassieren. Letzteres hat natürlich am meisten Spaß gemacht. Nach Abzug der Kosten für Erde und Samen blieben 120€ Gewinn. Wofür wir den ausgeben, war ganz schnell entschieden. Einstimmig beschlossen wir, ein größeres Trampolin zu kaufen. Auf 4,60m Durchmesser lässt es sich nun viel höher springen. Die ganze Sache hat nur einen Haken: das Trampolin kostete 220€, ganze 100€ mehr als wir hatten. Aber wir wollten es unbedingt! Allerdings ohne in die Schuldenfalle zu tappen. Das hieß: Um einen Kredit aufzunehmen, brauchten wir Sicherheiten. Und die haben wir mittlerweile in Form von Hunderten neu gezogener Pflanzen. Um also die geliehenen 100 € möglichst früh zurückzahlen zu können, hoffen wir wieder auf viele Käufer. Unser Angebot: Lavendelbüsche (1 €), Hibiskusbüsche und -hochstämmchen, Phlox, Christrosen, Spindelsträucher, Blattknoblauchstauden (Kosten? In der Regel halber Baumarktpreis). In unserem Hortgarten steht aus Platzgründen nur ein Teil davon. Deshalb bei Interesse bitte nachfragen.
Neu eingeführt haben wir diesmal eine Verkaufsprovision von 10%, damit sich mehr Hortkinder an der Werbung beteiligen und vielleicht noch nebenbei ein bisschen rechnen lernen. Und wenn nicht, dann wissen wir zumindest, wie viel Arbeit notwendig ist, um sich einen Wunsch selbst zu erfüllen.

 

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Kita Heinersdorf: August - Urlaubsmonat und Monat des Abschieds

(17.08.2009)  

"Rote Kirschen ess´ ich gern, schwarze noch viel lieber ..." Daran haben vielleicht die Vorschulkinder und ihre Eltern gedacht, als sie dem Kindergarten ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk machten: ein Süßkirsch-Bäumchen! Herr Stellmacher half den Kindern, das Bäumchen einzupflanzen und das war ziemlich aufregend.

Wir wünschen Isabell, Justin, Lea und Luca viel Freude und Erfolg in der Schule!

 

Auch Ekaterina Smurygina ("Katja") musste sich von uns verabschieden. Ihre Zeit im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Dienstes ist vorüber und im September fährt sie zurück nach Petersburg. An ihrem letzten Arbeitstag luden wir "Katja" ins Kulturzentrum ein. Dort wartete eine Überraschung auf sie: ein Konzert der Kinder - nur für "Katja"! Und viele rote Rosen! Und Geschenke! Sogar der Bürgermeister gratulierte! "Katja", viel Glück in deinem weiteren Leben; du warst eine liebe Erzieherin und sympathische Kollegin für uns.

 

Im Namen der Erzieherinnen

 

Kerstin Neitsch

 

Ein Schule-Hort-Projekt: Mathe und Naturwissenschaften im Alltag für die 1. - 3. Klasse

(16.07.2009)  

Zwei Tage vor der Zeugnisausgabe waren unsere Köpfe eigentlich  schon voll auf Ferien eingestellt. Voller geht`s gar nicht! Aber Lehrer und Erzieher haben manchmal einfach kein Mitgefühl! Mit Stift und Arbeitsbögen ausgestattet, standen wir vor vielen praktischen Aufgaben aus den Bereichen Mathe, Biologie, Erdkunde, Chemie und Physik. Jeder Erstklässler erhielt dazu einen Drittklässler an seine Seite, um beim Erlesen der Aufgaben fachmännische Hilfe zu bekommen. Zur Orientierung hing ein großer Plan im Flur.  Hinter „Obstrutsche" z. B. stand: Bauraum. Dort ließen wir auf einer schrägen Ebene (statt Autos, wie gewöhnlich) Bananen, Weintrauben, Ananas, Zucchinis .... hinabrollen. Wir stellten fest, dass die rundesten, größten bzw. schwersten Früchte am weitesten rollen. Und auch, dass ein Radieschen knackt, wenn es von einer Melone überrollt wird, obwohl das gar nicht gefragt war. Am Nachbartisch versuchten wir durch einen Trichter Kerzen auszupusten und „entdeckten" dabei den luftleeren Raum. In der Küche zischte und schäumte Backpulver in der Cola und jeweils 3 Eierschalen „ertrugen" bis zu 15 Pfundpakete Salz, bis sie der Last nachgaben.  Auf dem Schulhof knobelten wir an den Himmelsrichtungen, die lesbar, aber auch durch die Sonne bestimmbar waren. Zum Schätzen und Nachmessen von Mengen, Gewichten, Zeit und Längen gab es viele Aufgaben, wie z. B. die Entfernung von der Schul- bis zur Turnhallentür. Alles kein Problem! Aber zwischen jeder geschätzten und gemessenen Zahl die Differenz zu bilden, war einfach zu viel verlangt. Da half manchmal nur: Erst messen und dann schätzen; denn bei gleichen Zahlen ist die Differenz immer Null. Allerdings, bei zu vielen Nullen auf dem Papier stellten wir fest, dass Lehrer, Erzieherinnen und freiwillige Lehrkräfte keine Nullen sind und unser „Können" sehr wohl durchschauen. Aber auch diese Feststellung war nicht gefragt.
Dass die Transsibirische Eisenbahn 7 Tage für die längste Zugstrecke der Welt und ein Flugzeug nur 7 Stunden für dieselbe Strecke braucht, wussten viele noch von dem „Russischen Nachmittag" in der letzten Woche (wo uns Katja, die im Kindergarten ein Freiwilliges Europäisches Jahr absolviert, u.a. mit russischen Buchstaben u. Zahlen in verschiedenen Spielen vertraut machte.)
Vor der Mittagspause kletterten wir zur Entspannung in einen superlangen Theaterbus und halfen gemeinsam mit den Kindergartenkindern, dem Kasperle die geklaute Handtasche der Großmutter wiederzufinden. Das war viel leichter, als den Umfang, Durchmesser und Radius einer halben Melone oder die Diagonale unserer Weltkarte abzumessen.
Aber wie meinte Bastian am Ende beim Einpacken der gelösten Aufgaben ganz lässig: "Da wird meine Mutter staunen, was ich alles drauf hab`." Und das hat er wirklich. Die anderen 51 Teilnehmer natürlich auch.

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Arbeitseinsatz auf dem Hortspielplatz Heinersdorf

(16.07.2009)

 

am Freitag, dem 21.08.2009,  

um 9.00  Uhr

 

Unter Anleitung von Herrn Steffen Seefried  sollen
weitere Robinienstämme in Spielgeräte verwandelt
werden. Dazu suchen wir weitere helfende Hände.
Auch das Streichen von Geräten und Bänken  u.a.
stehen auf dem Arbeitsplan.

 

M. Mosters

Schnee im Juni & Doping in der Olympiade

(15.06.2009)  

Am Kindertag verwandelten sich die Erzieherinnen aus dem Kindergarten  in Kasperle, Gretel & Co. und  nahmen uns mit auf die Suche nach dem gestohlenen Zauberstab. Und weil sie viel besser als Profis spielten,  wollen wir Größeren das jetzt auch und haben das Kasperletheater seitdem in Dauerbeschlag.  Als Dankeschön luden wir die Kleinen zur Zaubershow ein. Tagelang übten 8 Zauberkünstler, um das Publikum  in Erstaunen zu versetzen. Über manche Kunststücke staunten beim Auftritt sogar die Zauberer selbst, aber  Lampenfieber  lässt sich nicht wegüben und kleine Pannen machen schließlich alles viel lustiger. Sina z. B. zauberte einen Schneehasen hervor. Da der aber bereits seit Januar im Gefrierschrank auf seinen Auftritt gewartet und bereits einen Stromausfall überstanden hatte, ähnelte er mehr einem Schneemann. Aber  Schnee im Juni würden wir auch ganz ohne Form als Zauberei durchgehen lassen. Der  Rest, der übrig blieb, nachdem wir ihn alle auf Echtheit überprüft hatten, kam in die Blumenvase.  Ähnlich merkwürdig war der „Geldkuchen", den wir nur sehr vorsichtig essen konnten. Wie schon das Wort verrät, ist den Bäckern Geld in den Teig gefallen - natürlich aus Versehen. Den Findern winkte ein angeblich toller Finderlohn. Hätten die gewusst, dass damit Clubraumaufräumen gemeint ist, hätten sie den Fund heimlich behalten. Aber weil Kindertag war, durften sie auf ihren Lohn verzichten. Auf die Idee würden wir im Stadtspiel nie kommen! Da ist der Lohn schließlich das Wichtigste.  Diesmal stand in unserer Kinderstadt eine etwas ungewöhnliche Olympiade im Mittelpunkt. Zusätzlich zu den normalen Berufen kämpften wir in 19 olympischen Disziplinen um die begehrten Siegerplätze. Die erste Disziplin war die leichteste: Wer ist beim Eisessen der Langsamste? Theun und Markus siegten mit einem Trick. Sie zogen das Eis mitsamt dem Stiel aus der Schokoladenhülle, welche natürlich temperaturunempfindlich ist und „überlebte". Auch Alina Schobert fand ein Schlupfloch: Sie bot der Jury einen Klecks geschmolzenen Eises auf ihrem Eisstiel  zur Bewertung an. Früh übt sich...! Die Jury musste leider bestätigen: Wer Lücken im System findet, kann es weit bringen.   In den Stoppuhr-, Metermaß und Zähl- Disziplinen hingegen kam es hauptsächlich auf die richtige Technik an: Schuhe zubinden, Treppe rauf und runter laufen, bis 30 zählen (Siegerzeit 8 s), Turmbau aus Büchsen, Wattebällchen-Kugelstoßen...  -  Die Salzstangen-Disziplin(20 Stück möglichst schnell in den Mund zu stecken) hätten vielleicht die Erwachsenen erst selbst probieren sollen, bevor sie uns die zumuten. Denn wer wegen des Zeitdrucks auf das Herunterschlucken verzichtet, hat nach 10 Stück schon den Mund voll. Andererseits hilft sie vielleicht nachhaltig bei der Entwicklung des Zeitgefühls. Wir wissen jetzt: 8 Minuten sind so lang, wie es dauert, 20 Salzstangen in den Mund zu bekommen, ohne zu ersticken.  -  Bei den selbstgefalteten Papierfliegern flog zwar so manch einer mehr rück- als vorwärts, aber Adrian, der stets hilfsbereite Chef-Konstrukteur, half allen irgendwie auf die „Sprünge". Alle Flieger, die in 3 Versuchen die Zielwand erreicht hatten, treten in der Turnhalle noch zu einem Endausscheid an.  Manchmal, z.B. bei "Wer hat die größten Füße?", entschied die Veranlagung, aber manchmal brauchte man einen eisernen Willen. Der half dem Theun  11 flache Kieselsteine  zu einem Turm zu stapeln. Vielleicht lag das ja auch ein bisschen daran, dass er gedopt hatte. Wie allerdings Sebastian, unser Arzt, in der Dopingkontrolle alle Sportler erwischte, die von den sauren Schnüren genascht hatten, wissen wir noch immer nicht. Auf jeden Fall musste als Strafe eine Disziplin wiederholt werden.  - Am Ende kommen alle erreichten Werte in eine riesige Tabelle, wo jeder vergleichen kann. Wer will, kann in der folgenden Woche trainieren und seine Werte verbessern. Erst dann folgt die Siegerehrung. Über die Form entscheiden wir selbst. Und für diejenigen, die es nirgends unter die ersten Drei schaffen, erfinden wir spezielle Disziplinen. Solche wie am lautesten oder am längsten lachen oder Temporechnen oder was sie eben besonders gut können und wollen.

Im Namen der Kinder
M. Mosters

Der Anfang eines Naturspielplatzes

(15.06.2009)  

Am Steinhöfeler Friedhof lag vor Wochen ein gefällter dicker Baum, der rief: „Auf mir kann man gut balancieren. Ich will auf einen Spielplatz." Also kam Herr Rüdiger mit seinem Ladekran und die Feuerwehr mit der Sägetechnik und nach zwei Fuhren lagen die Stämme dort, wo sie ihren Lebensabend am sinnvollsten beenden.   Aus alten Zaunfeldern entstanden und entstehen Spielhütten; teils zum Bewachsen, teils mit Sonnenschutz.
Ein jahrelang gehegter Wunsch ist ein Hortgarten. In Kombination mit dem aktuellen Wunsch einiger   Eltern nach einem Weg zwischen Parkplatz und Horteingang, um den Rasen zu schonen, ergab sich der jetzige Gartenstandort. Mit den ersten Grabeversuchen kam zwar auch die erste Reue, aber der Samen für die Erstbepflanzung keimte schon auf den Fensterbänken , also gab es kein zurück. Nach 3 Tagen war der Schutt spatenstichtief entfernt. Tims Papa besorgte eine Fuhre Erde und brachte mit Gruß von Familie Oosterwoud per Radlader einen Riesenhaufen abgelagerten Mist. Mit Radieschen werden wir lieber noch warten, aber ein paar Gemüsesorten gedeihen bereits. Herr Heisel  übernahm die Patenschaft und half vorerst mit der Vermittlung von Pflanztechnik der Weidenhütten. Damit sind wir bei der nächsten Aktion. Frau Gersdorf brachte bewurzelte Weide und damit  den Bau eines Weidenhüttendorfes ins Rollen. Nachdem wir die Weidenbestände der Familien Goldbaum und Huth geplündert hatten, entstanden die ersten Anpflanzungen. Wenn nicht Frau Langhammer von der Tempelberger Baumschule zwei starke Männer mit Erdbohrern geschickt hätte, würden wir wahrscheinlich noch Weihnachten graben. Wegen des schlechten Untergrundes erreichten wir trotzdem  nicht immer die nötige Tiefe. Und es ist eigentlich auch nicht der optimale Pflanztermin, aber vielleicht klappt`s trotzdem. Außer mit Tipps zum  Weidenhüttenbau versorgte uns Frau Huth noch mit Ideen und Bergen von DIN- Vorschriften zum Bauen mit Robinienholz. Und das ist das eigentliche Anliegen dieses Artikels. Nachdem der Förster Herr Tornow nach einer Voranfrage zum Holzbedarf sofort erschien, um Aufmaß zu nehmen und sich um die preisgünstigste Variante kümmerte, kam es zu Verzögerungen unterschiedlichster Ursache. Endlich lag dann das bestellte Holz abholbereit am Wegrand und war nach zwei Tagen schon zur Hälfte geklaut. Fam. Zijlstra schickte wie versprochen einen Traktor mit Hänger und um diesen auszulasten, luden wir ersatzweise auch Holz mit unbestellten Maßen auf. In einem ersten Wochenendeinsatz entstanden eine Balancierstrecke, ein Sonnensegel und ein Pfahl mit Basketballkorb. Frau Heinichens Lebensgefährte Herr Holst übernahm das Sägen, Bohren und half beim Aufbauen. Der weitere Holzbedarf ist bereits gesichert. Herr Schulz-Pilgram folgte unserer Bitte und würde aus seinen Wäldern  Robinie nach unseren Wünschen zur Verfügung stellen. Jetzt  brauchen wir „nur" noch engagierte und handwerklich begabte Unterstützung. Schließlich können wir nur planen, was wir technisch auch umsetzen können. Der TÜV steht übrigens beratend zur Seite. Also, wer sich angesprochen fühlt und motiviert ist, der melde sich bitte unter  033432 747225. Außer strahlende Kinderaugen haben wir im Gegenzug zwar nichts zu bieten, doch eigentlich ist das auch genug.   Genauso dachte und arbeitete Frau Bierhals bis zu ihrer Erkrankung und wir geben uns alle Mühe, die Kita in ihrem Sinne weiterzuführen. Aber nicht jeder lässt sich ersetzen. Und deshalb hoffen wir auf eine baldige Rückkehr. Damit ist unsere Wunschliste abgearbeitet.

M. Mosters

Eine riskante Reise nach Mexiko

(20.05.2009)  

Am 8. Mai war es wieder soweit, der gesamte Hort verwandelte sich in eine Stadt. Im Mittelpunkt standen diesmal Mexiko und die Schweinegrippe. Und da wir natürlich wissen, was in der Welt so los ist, hatten wir keine Probleme, die Fragen im Wissensquiz richtig zu beantworten. Der Gewinn war ein Gutschein für eine Woche Mexiko-Urlaub sowie 4 Euro Taschengeld. Der Urlaub war super. Die Bauwerke der Mayas und Azteken und Mexikos Tierwelt waren leider nur auf Video zu sehen, aber den Hotelaufenthalt mit vielen Animationsangeboten und die Verpflegung können wir nur weiterempfehlen. Allerdings mussten wir sofort nach unserem Rückflug ins Krankenhaus, wo Arzt und Krankenschwester einen Nasen- und Rachenabstrich vornahmen. Nach der Untersuchung unter einem Mikroskop entschieden sie, welche "Urlauber" sich mit der Schweinegrippe angesteckt hatten. Die mussten dann 15 min auf der Isolierstation bleiben und Medizin einnehmen. Ansonsten wählten wir je nach Angebot beim Arbeitsamt: Student, Künstler, Gärtner oder gingen auf Mexikoforschungsreise, wo uns viele spannende Sachen erwarteten:

 

- Höhlen (7 Meter langer Stofftunnel) erforschen und dort Mumien
  (Gummibärchen) entdecken

- als Jäger im Urwald Schlangen  (Essschnüre) von Baumriesen 
  (Kletterwand) fangen,

- im Golf von Mexiko (Ballbecken ) nach den Schätzen versunkener Schiffe 
  (Schoko-Goldtaler) tauchen,
auf Pyramiden (entsprechend aufgestapelte Matratzen) klettern,

- mit Speeren (Trinkröhrchen) auf ein gefährliches Tier (Plastik-Giftspinne)
  werfen
, das gerade einem  Menschen (lebensgroßes Strichmännchen auf 
  Leinwand) ins Hosenbein krabbeln will,
- Pyramiden aus Steinblöcken (Holzbausteinen) nach vorgegebener
  Konstruktionszeichnung bauen oder

- als Archäologe Fossilien (Hähnchenknochen) aus Ausgrabungsstätten (mit
  Sand gefüllte Betonkübel) ausgraben.

In allen Jobs gab es jede Menge Action, nur der Polizist gab nach einer Weile seinen Job auf, weil er diesmal absolut nichts zu tun hatte. Das Gefängnis blieb leer, es gab keine Arbeitgeberbeleidigungen, keine Arbeitsamt-Sperre und keine Geldfälschungsversuche. Zu so was hatte einfach niemand Zeit. ... Wenn es genügend Alternativen gibt, wird nun mal weniger Mist gebaut. So wie im wirklichen Leben!

 

Im Namen der Kinder

 

M. Mosters

 

Pflanzenbasar der Hortkinder

(14.04.2009)  

Die Hortkinder verkaufen selbstgezüchtete TomatenF1-Hybriden Harzfeuer  -, Paprika-, Physalis- und Rizinuspflanzen

am Donnerstag, dem 30.4.09, ab 11.30 Uhr vor der Schule und
am 5.5.09 um 15 Uhr vor der Kaufhalle in Heinersdorf und auf dem Gutshof Behlendorf.                                     


Im Namen der Hortkinder


Sina Rahnenführer
Alina Schobert

Pflanzenbasar in der Kita "Die pfiffigen Kobolde" Heinersdorf

(06.04.2009)  

Unsere Hortgärtnerei zieht für die Bepflanzung unseres geplanten Gartens und zum Verkauf

 

              Tomaten-, Paprika-, Physalis- und Rizinuspflanzen                                                

Die Preise sind sehr niedrig. Dadurch wollen wir viele Kunden anlocken.
Mit dem Erlös, der uns nach Abzug der Kosten bleibt, wollen wir die Gaststätte unserer Kinderstadt finanzieren.
Vorbestellungen können  unter 033432/747224 oder 8834 abgegeben werden.

Über den genauen Verkaufstermin und - ort  Anfang Mai werden wir noch informieren.
Auf Wunsch liefern wir auch frei Haus.

 

Sina Rahnenführer
Alina Schobert

Kleine Wissenschaftler ganz groß

(30.03.2009)  

Was kann man mit Luftballons alles machen?!  Aufblasen, hüpfen lassen, bekleben, bemalen, zerplatzen.....und elektrisch aufladen.-  Elektrizität!  - Nicht jeder konnte es richtig aussprechen, aber wir haben alle gesehen, wie sie funktioniert. Obwohl wir eigentlich dachten, dass sie aus der Steckdose kommt. Hier unser  1. Experiment: Können Papierschnipsel fliegen, ohne dass wir sie berühren? Wir rieben aufgeblasene Luftballons an einem Wollschal und hielten sie über die Schnipsel. Und wie die fliegen können! Genauso können wir auch Haare zu Berge stehen lassen. Und nicht nur blonde, wie eine Erzieherin vermutete. Hannes hat die dunkelsten Haare und wurde bei dem Test Versuchskaninchen. Allerdings nicht sehr freiwillig!    2. Ob Luftballons am Schrank kleben, nachdem sie das Schalreiben überlebt haben? Das klappte nur bei den kleineren, leichteren. Bis Tristan auf die Idee kam, seinen Luftballon direkt am Schrank zu reiben. Dann klebten alle. Toll, wir brauchen keinen Klebstoff mehr zu kaufen! - dachten wir, .... bis die Ballons runterfielen. Aha, elektrische Ladungen halten nicht sehr lange.   3. Springendes Salz gab es, als wir einen Plastelöffel an unseren Haaren rieben und dann über ein Salzhäufchen hielten. Das Salz sprang hoch, prallte gegen den Löffel und wurde zurückgeschleudert. Stark! Und der aufgeladene Löffel schaffte es im  4. Experiment sogar, einen Wasserstrahl umzulenken.
5. Ohne Rubbeln funktionierte die Zungenbatterie. Metalllöffel, Alufolie und die Zunge bildeten ein Dreieck und wir verspürten ein Kribbeln auf der Zunge. Weil Metalle immer eine geringe elektrische Ladung haben. Die muss man nicht erst reinrubbeln.

 

Im Namen der Kinder

 

M. Mosters

Hort Heinersdorf: Nonseums–Eröffnung / Bürgermeisterwahl in geheimer Sitzung

(17.02.2009)  

In der Sitzung 01/2009 hatte unser Kinderrat mehrere Projekte auf der Tagesordnung. Zwei fanden wir alle so interessant, dass wir sie noch im Januar umsetzen wollten.
Eines davon war der Aufbau eines Nonseums . Hinter diesem Begriff verbergen sich:  Nonsens und Museum. Auch die Ausstellungsstücke bestehen aus zusammengesetzten Begriffen. Z.B. liegen in einem Fach eine Nadel und ein kleiner Holzbaum. Das ergibt Nadelbaum. Ob man richtig geraten hat, sagt uns ein Schild, das man aufklappen kann. Noch ein Beispiel:  Käse+Socke = ? ... Keine Angst! Wir haben Käse genommen, der nicht stinkt.
Das andere Projekt war viel aufwändiger in der Vorbereitung, hat aber auch viel mehr Spaß gemacht. Die Idee war: Wir verwandeln den ganzen Hort in eine Stadt, wo wir Geld verdienen und anschließend ausgeben können.
Eine Woche lang qualmten uns die Köpfe. Geeignete Berufe mussten gewählt werden. Niklas' Vorschlag „Versicherungsvertreter" wurde abgelehnt, weil er für die Kleineren zu schwer zu verstehen ist. Geld musste entworfen und gedruckt werden. Das Speisenangebot der Gaststätte wurde bestimmt und danach die Speisekarten geschrieben. Aus einem langweiligen Apfelsaft machten wir "Regenwasser mit Killerbakterien" (schließlich musste ja das Krankenhaus mit Patienten versorgt werden). Und ein Sandwich wurde zu „überfahrener Hase in Toast" usw. Ein Stadtplan musste mit auf den Aushang, damit alle Einwohner ihre Arbeitsplätze finden konnten. Und natürlich braucht eine Stadt auch Gesetze. Das fiel uns aber erst ein, als wir überlegten, wofür der Polizist jemanden ins Gefängnis stecken konnte. Schwer war es, Berufe für den Bewegungsraum zu finden. Um unser großes Ballbecken mit zu nutzen, fiel uns „Schatztieftaucher" ein. Die sollten dann in ihrem Job nach kleinen Goldtalerbeuteln tauchen. Wir Stadtgründer wählten zum Schluss in einer geheimen Sitzung einen Bürgermeister, der mit uns (als Abgeordnete) beim und nach dem Spiel Ideen und Beschwerden sammeln und bearbeiten soll. In einer großen Einwohnerversammlung wurde allen erklärt, wie die Stadt funktioniert und was in den Jobs gemacht werden muss, um an den begehrten Lohn zu kommen. Und dann ging`s los. Mit einer großen Schlange im Einwohnermeldeamt, wo jeder seinen Ausweis abholen musste. Nach dem Ausfüllen (die Kleineren brauchten nur ihren Vornamen anzugeben) holte sich jeder beim Arbeitsamt eine Jobkarte. Nicht jeder bekam seinen Traumberuf. Da die Jobs nicht für alle reichten, wurden die letzten Hartz IV-Empfänger. Nur zum Teil gern, da sie nur die Hälfte des Lohns der anderen bekamen und schnell merkten, dass der zwar für eine Waffel reichte, aber nicht mehr für Zuckerwatte und schon gar nicht für Massage, Friseur oder Schminken. Trotzdem gab es Einwohner, die nach kurzem Arbeiten in einigen Berufen fanden, dass ihnen Hartz IV lieber ist. Pech für sie, dass einige Einwohner früher die Stadt verließen . Dadurch gab es mehr freie Arbeitsstellen, also kein Hartz IV mehr. Lange Gesichter machten auch Maximilian St. und Lukas, die sich auf eine gerade freigewordene Polizistenstelle stürzten. Die wurde ihnen allerdings verweigert, weil sie schon im Gefängnis waren. Daraufhin meinte Veith erleichtert: „Ein Glück, dass ich vorhin die 3 € Verwarnung bezahlt habe, statt in den Knast zu gehen. Ich kann also noch Polizist werden". Zwischendurch berichtete der Reporter von Beschwerden aus dem Krankenhaus, dass sich zu wenige Patienten melden. Alle Einwohner wissen zwar, dass sie sich krank melden können und trotzdem  ihren vollen Lohn bekommen, aber anscheinend macht ihnen die Arbeit so großen Spaß, dass sie nicht krank sein wollen. Auch der Tipp, dass sich ein Koch ja mal am Herd verbrennen könnte, machte das Krankenzimmer nicht voller.
Einige Einwohner hatten anfangs eine wichtige Regel vergessen. Bei Arbeitsbeginn muss man dem Arbeitgeber seines Job-Bereichs (Erzieher oder helfende Eltern) seinen Ausweis vorlegen und der trägt die Uhrzeit ein. Wer das vergessen hat, bekam keinen Lohn, weil er nicht nachweisen konnte, wie lange er gearbeitet hat. Gegen diese Regel wurde nicht oft verstoßen. Denn wer will schon ohne Lohn arbeiten? Dafür gingen wir viel zu gern einkaufen. Und das taten wir noch ausgiebig, nachdem eine halbe Stunde vor Hortende das Arbeitsamt schloss. Nach dem Ansturm auf die Gaststätte konnte kein noch so preiswertes Sonderangebot die übersättigten Einwohner zum Geldausgeben bewegen. Viele hatten noch Geld übrig und sparen es auf ihren „Konten"  als Startgeld für das nächste Stadtspiel. Welche Folgen das hat, war Thema der Krisensitzung, die die Bürgermeisterin tags darauf einberief: Die Stadtkasse war halbleer. Wir fanden zwar „halbvoll" trifft die Lage besser - schließlich sind wir Optimisten - aber Probleme kann man leider nicht weg reden. Wenn das Geld nicht für dir nächsten Lohnzahlungen reicht, könnte es zu Streiks kommen. Lösungen mussten gefunden werden! Entweder die Gaststättenportionen verkleinern oder die Preise erhöhen. Außerdem müssen mehr „Kaufanreize" her, also Dinge, bei denen die Einwohner einfach nicht widerstehen können. Ideen dazu werden die Abgeordneten auf der kommenden Einwohnerversammlung vorschlagen. Auf jeden Fall kriegen wir unsere Bankenkrise selbst in den Griff! Schließlich kann bei uns jeder nur das ausgeben, was er auch verdient hat. Das Schuldenmachen überlassen wir den Erwachsenen.

Sarah Krause
Bürgermeisterin

Lena Heckmann, Marcel Schobert, Pia Heidenreich, Theun Osterwood     
Abgeordnete                                        
                                                                            

M. Mosters
Berater

Fahrt zur "Farbenfabrik" nach Fürstenwalde

(29.09.2008)

Das Bürgerbüro Elisabeth Alter, Fürstenwalde, hatte die Kitas im Landkreis aufgerufen, sich an der Aktion "Kita - Wirtschaft" zu beteiligen, und wir hatten uns beworben. Anfang September war es dann soweit. Acht Kinder der "neuen" Großen Gruppe waren zu einer ganz besonderen Betriebsbesichtigung bei LACUFA in Fürstenwalde eingeladen.
Beim Pförtner erwartete uns schon Herr Krüger und erkundigte sich nach unseren Fragen. Nach einer kleinen Belehrung ging es dann los. Sooo viele Gabenstapler! Sooo viele Eimer - viereckig, rund, oval! Herr Krüger führte uns zur Abteilung, in der viele Farbtöne gemischt werden. Ein Arbeiter bediente den Computer und dann wurde der Eimer richtig durchgeschleudert! Aber wie wird nun die weiße Farbe gemacht? Ist da auch Klebstoff drin?, wollte Celina wissen.

Hm, im Prinzip ja, antwortete Krüger und versuchte, uns zu erklären, was alles in die Farbe gehört. Fast wie beim Kuchenbacken, nur irgendwie etwas schwerer. In der Farbenabfüllabteilung sahen wir dann zum ersten Mal ein kleines Förderband und im Lager auch ein ganz großes. Und sogar eine Ampel sahen wir da und auch bei LACUFA heißt rot: "Bleib' steh'n!"

Im Speisesaal konnten wir uns dann etwas ausruhen und Herr Krüger schenkte uns allen ein LACUFA-Kätzchen, bevor es mit dem Linienbus wieder Richtung Heinersdorf ging.

K. Neitsch
Kita Heinersdorf

Wir sagen "Danke!"

(30.06.2008)  

Am 30.05.2008 wurde im Beisein von Vertretern der Gemeinde Steinhöfel und des Jugendamtes Beeskow feierlich der Spielplatz für den Krippen- und Vorschulbereich der Kita Heinersdorf eröffnet.

Gleichzeitig fand ein „Tag der offenen Tür" statt.

Alle Kinder der Kita, deren Familien und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde waren dazu eingeladen.

Auf diesem Wege danken wir allen, die durch ihr Mittun zum Gelingen des Festes beigetragen haben:

zu allererst den Eltern, welche fleißig Kuchen gebacken, Stationen betreut  und in der Küche sowie beim Ein- und Aufräumen geholfen haben.

Vielen Dank auch an die Schule für die tolle „Vogelhochzeit", den Buchbasar und den Trödelmarkt, Frau Schübler für das Reitangebot, „Tiffanny" für das Gratis-Eis, der Freiwilligen Feuerwehr Heinersdorf, dem „Spielemobil" aus Fürstenwalde sowie der Polizei, welche einen Einsatzwagen zum Anschauen mitbrachte.


Im Namen des Erzieherteams der Kita Heinersdorf


K. Neitsch

Tag der offenen Tür in der Kita "Die pfiffigen Kobolde" in Heinersdorf am 30.05.2008

(23.06.2008) Der Tag der offenen Tür in der Kita Heinersdorf war am 30.05.2008. Los ging es um 14.00 Uhr. In der Turnhalle gab es zu Beginn ein buntes Programm.

[weitere Informationen]

Drei Kindergartentage vor Ostern

(03.04.2008)  

Dienstag: „Zauberschmetterlinge" - Über die werden unsere Eltern bestimmt staunen! Die schweben nämlich ganz allein. Das Streichholzköpfchen muss einfach auf eine Spitze gesetzt werden. Zauberei? Nein! Wir haben Cent-Stücke als Gewichte eingeklebt. Zwischen dem Papier, damit man sie nicht sehen kann.  Wenn bloß hinterher nicht immer das blöde Aufräumen wäre! Schade, dass es dafür keinen Zaubertrick gibt. Und dann hatten wir da noch ein Problem: Unser Geldvorrat reichte nicht. Entweder waren die Schmetterlinge zu viele oder die Cent-Stücke zu wenige. Was sollten wir tun? Wir gingen zur Kaufhalle. Die haben immer ein offenes Ohr. Die Verkäuferin  kannte sich zum Glück mit Geld gut aus. Wir wussten nämlich nur noch, dass wir die kleinsten Stücke brauchen. Mitten im Basteln fiel uns noch ein, dass wir ja heute eigentlich Geburtstag feiern wollten. Gestern haben wir nämlich über Zähne gesprochen - putzen und so - und dabei verriet uns Frau M. etwas. Ihr unterer Zahn, der an der linken Ecke, hat heute Geburtstag. Seinen 40. Also haben wir ihm ein Geburtstagslied gesungen. Irgendwie komisch, dass ein Zahn Geburtstag hat. Na, ja. Aber wo blieb der Kuchen?   Für solche „Notfälle" haben wir eine Popcornmaschine. Und die werden wir wohl noch oft brauchen. Weil wir so viele Zähne haben und so gut putzen.  Celina kündigte schon an, ein Backenzahn von    ihr werde nächste Woche 89. So` n Quatsch. Geht doch gar nicht, wenn man erst 6 ist.

Mittwoch:" Powerfrühstück" - Das haben wir jeden Monat. Aber heute gab es  auch Osterhasen-Schokoküsse, Ostereierkuchen und Osterhasenkekse. Die hatten wir vorige Woche selbst gebacken. Zwischen Osterspielen und -liedern wollte  Frau S. ein Ei in die Flasche zaubern. Das gekochte Ei war  aber viel größer als die Öffnung. Allein hätte sie das nie geschafft! Aber wir kennen uns ja mit Zaubersprüchen aus. So gut, dass das Zaubern nach dem dritten Versuch geklappt hat. Oder lag es doch eher an der Wärme und dem Unterdruck? Aber das verraten wir nicht. Danach sind wir neugierig auf den Spielplatz gegangen oder besser gesagt, gerannt. Da wurde nämlich heute Morgen ein Hase gesehen. Für alle Fälle haben wir einen leeren Wäschekorb mitgenommen. Und der war dann voll. Also muss das mit dem Hasen gestimmt haben. Unser Osterkörbchenbasteln hat sich voll gelohnt.

Donnerstag: „Kino und Bibliothek in Fürstenwalde"  Wie kommt man dorthin, wenn der Bus schon vor 7Uhr fährt und das Kino erst um 10 beginnt? Wer rettet uns? - Die Feuerwehr! Wie schon so oft. Aber im Kino waren wir noch nicht so oft. Einige noch nie. Im Film ging es dann um lustige Erfindungen und zwei dicke Freunde. Kaum draußen, mussten wir dringend etwas essen und trinken. Das müssen wir unterwegs laufend. Oder zur Toilette. Klagt jedenfalls unsere Erzieherin. Egal. Was sein muss, muss sein. Und Bewegung muss auch sein. Deshalb machten wir Picknick auf einem Spielplatz. Danach ging es weiter zur Bücherei. Die kennen wir schon. In einer Dia-Erzählung lernten wir heute Johannes kennen, der bald in die  Schule kommt und sich ein wenig davor fürchtet. Wir nicht! Wir freuen uns darauf. Schließlich wissen wir ja, was da gemacht wird. Ein paar Mal waren wir schon drinnen und die Schulkinder sehen wir täglich auf dem Pausenhof. Und die sagen: Schule macht Spaß. -  Aber Pausen sollen auch schön sein- Wie anstrengend Schulsport sein wird, haben wir heute gelernt. Der Weg zum Busbahnhof Ist ganz schön weit. Und die Zeit war ganz schön knapp, nachdem wir kurz vor dem Losgehen noch mal zur Toilette mussten. Alle Kinder! Auf nur eine Toilette! (Natürlich nacheinander.) Das dauert! Trotzdem haben wir den Bus noch gekriegt und außerdem ein dickes Lob, weil wir unterwegs nicht schlapp gemacht hatten. Und als wir in unserer Kita ankamen, wollten wir gleich auf den Spielplatz. Irgendwie taten unsere Füße plötzlich gar nicht mehr weh. Über so was wundern sich immer die Erzieher.


Im Namen der Kinder der Kita Heinersdorf

M. Mosters

 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
Landschaft
 
See
 
Scheune
 
Hütte