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8. Lange Nacht in Beerfelde

Beerfelde, den 16.05.2012

Viele Bürger nutzten am 11. Mai die Möglichkeit, um im Rahmen der „8. Langen Nacht der Museen“ die geöffneten kulturellen Einrichtungen in 13 Orten unserer Region zu besichtigen. Allein 128 Besucher konnten durch Dr. Friedel Schneider und Frau Hannelore in der ethnologischen Sammlung der Familie im Ausbau Beerfelde begrüßt werden.

Für manche war es der erste Besuch, für andere war es lohnenswert mit Freunden und Bekannten diese Ausstellung noch einmal gemeinsam zu genießen. Die Gäste kamen u. a. aus Fürstenwalde, Berlin, Storkow, Hangelsberg, Frankfurt (Oder), Rathenow oder aus den umliegenden Orten. Familie Hollatz aus Woltersdorf besuchte das erste Mal die Ausstellung und war beeindruckt von der Vielzahl der Exponate und der Herzlichkeit der Gastgeber. Ebenso begeistert verließen alle anderen Besucher diese Ausstellung. Sie waren beeindruckt von der Vielfältigkeit der gesamten Sammlung: - von Brauchtum - über Friedrich den Großen - bis hin nach Afrika. Die beeindruckende Fülle der Exponate von Kuriositäten und tatsächlichen Raritäten zog die Besucher in ihren Bann. Die Gäste genossen auch die Atmosphäre auf dem gepflegten Freigelände, nahmen dort einen Imbiss zu sich oder wandelten vorbei an Roller, Fahrrad, Motorrad zu den Landmaschinen und nutzten die Möglichkeit zu einer kleinen Tour mit dem Traktor. Von „Überwältigend!“ bis „Wahnsinnig!“ waren die Dankesworte an die Gastgeber beim Abschied verbunden mit dem Wunsch, diese Einrichtung noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Familie Schneider hatte sich gründlich auf diesen Tag vorbereitet. Freunde, Enkeltochter mit Freundinnen aus dem Gymnasium nahmen die Gäste in Empfang und boten einen kleinen Imbiss an. Dr. Friedel Schneider und Ehefrau Hannelore führten unermüdlich die Gäste durch die Ausstellungsräume und beantworteten viele Fragen der Zuhörer. Extra für diesen Tag hatte der befreundete Konzertflötist Hans-Jürgen Pincus (aus dem norddeutschen Wedel) Flötenmusik auf einer CD eingespielt, wie sie am Hofe Friedrich des Großen in Sanssouci zur Zeit des Königs gespielt wurde. Diese Flötenklänge untermalten die Ausführungen der Gastgeber im Ausstellungsraum. Prima war die Idee, in der Ausstellung des Schuhmacherhandwerks einen ehemaligen Gesellen über die Arbeit in der Schusterei Klaus (Lindenstraße) erzählen zu lassen. Für die Besucher war es interessant, in Wort und Bild von dem Zeitzeugen Egon Knobel (Rauen) über die Lehr- und Gesellenzeit informiert zu werden und mehr über die Arbeitsweise in der Schuhmacherwerkstatt zu erfahren.

Familie Schneider bedankt sich für das große Interesse und die positive Resonanz der Besucher sowie für die Unterstützung und Hilfe der Freunde bei der Umsetzung dieses erlebnisreichen Tages.

 

Anmerkung:

Auf Anfrage teilt Familie Schneider mit, dass Besucher jederzeit herzlich willkommen sind mit der Bitte um vorherige Terminabsprache unter Tel. 033637 3523.

 

Klaus–Dieter Pooch

(Text und Fotos)

 

 
 
 
 
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