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Storkow

Burg Storkow

Homepage: www.storkow.de

Die Burg Die Storkower Burg ist eine der ältesten und bedeutendsten Burganlagen Ostbrandenburgs. Archäologische Grabungen lassen die Vermutung zu, dass sie bereits nach 1136 durch die mächtigen Wettiner als Grenzfestung errichtet wurde. Fast 200 Jahre wurde von der Storkower Burg durch die Herren von Strele ein großer Teil der damaligen Niederlausitz regiert, ein Gebiet das tausende Quadratkilometer umfasste. Auf der Storkower Burg wurde u.a. über die Gründung von Beeskow, Friedland, Lieberose und zahlreicher anderer Siedlungen entschieden. Nach 1384 war die Burg zeitweiliger Sitz der Herren von Biberstein, der Bischöfe von Lebus, des Markgrafen von Küstrin sowie deren Amtmänner und Hauptleute.1538 wurde der Gefolgsmann des legendären Hans Kohlhase, Stephan Meiße, im Turm der Burg zu Tode gefoltert. Im 19. Jahrhundert zieht in die Burg das Domänenamt ein. Kurzzeitig hat auch das Amtsgericht hier sein Domizil. Als 1897 das Gericht in das jetzige Gebäude der Stadtverwaltung zieht, verkauft die Stadt die Burganlage. 1910 lässt sie ein Berliner Architekt umbauen und mit einem Turm versehen. Später bis etwa 1978 war hier der Sitz des Rates der Stadt Storkow. Ein Brand zerstört 1978 das Hauptgebäude. Die Stadt betreibt seit 1998 erfolgreich den Wiederaufbau. Mit großer Unterstützung der Brandenburgischen Landesregierung wird die Burg seit 1999 aus Mitteln des Sonderprogramms zur Entwicklung des ländlichen Raumes wieder errichtet. Der bisher fertiggestellte Bauabschnitt umfasst die Nord- und Ostmauer und das zum Tourismuszentrum und Stadtbibiothek ausgebaute Fachwerkhaus. Im Frühjahr 2004 endete der zweite Bauabschnitte zur Sicherung und Sanierung der Südmauer, verbunden mit dem Anbau einer Freilichtbühne. Der Marktplatz und die Altstadt Das historische Zentrum bildet die Altstadt und der Markt mit seinen angrenzenden Gassen. Die Friedenseiche und die hundertjährigen Linden um den Platz herum haben eine wechselvolle Geschichte erlebt. Eine alte Dampfmaschine, die am Mühlenfließ zu entdecken ist, versorgte die Stadt ab 1897 mit Elektrizität. Weiter führt der Weg zu der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kirche mit ihrem 36 m hohen Turm. Die Kirchplatz ist eine der ältesten Anlagen. Anlässlich des 400. Geburtstages Martin Luthers wurde dort im Jahre 1883 eine Eiche gepflanzt. Folgt man dem Weg weiter, erreicht man die über 150-jährige Altstadtschule. Der Kanal trennt die Altstadt von der Heinrich-Heine-Straße, einer ehemaligen Webersiedlung. In Anlehnung an das historische Vorbild konnte die Zugbrücke wieder hergestellt werden. Der Zugang zum See mit Strandbad und Wassersportvereinen Am nördlichen Ufer des Storkower Sees haben Wassersport und Tourismus ihre Zukunft. Strandbad, der Ruderverein und der Segelclub bieten Einwohnern und Gästen viele Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Der Storkower See ist mit über 6 km Länge und ca. 3 km Breite ein gutes Segel-, Ruder- sowie Kanurevier. In unmittelbarer Nähe des Strandbades befindet sich die Anlegestelle der Fahrgastschifffahrt. Die Binnendüne An den Waltersbergen beginnt der Aufstieg zur größten Binnendüne Deutschlands. Vor 8.000 bis 10.000 Jahren entstanden und mit seltenen Steppenpflanzen begünstigt, kann sich deren 36 Meter Höhe sogar mit dem Storkower Kirchturm messen. Von oben gewährt sie Ihnen einen phantastischen Rundblick über ausgedehnte Wälder, Fluren und nicht zuletzt den Storkower See. Jagdschloß Hubertushöhe Ein Weg am Storkower See bietet einen kleinen Spaziergang an. Auf halber Strecke entlang des Storkower Sees befindet sich das traumhafte Jagdschloss Hubertushöhe. Dies ließ sich der Kommerzienrat von Büxenstein um 1900 erbauen. Heute befindet sich hier ein Traum von einem exklusiven Hotel und Restaurant mit Tagungs- und Banketträumen. Die Seeburg Seit Anfang des Jahrhunderts thront die "Seeburg" sichtbar über dem Küchensee. Erbaut wurde das Haus 1907 von Rittmeister a.D. William Schmidt im Stil einer Burg. Der Name „Seeburg“ war seinerzeit noch zutreffender als heute, denn das Wasser des Küchensees reichte bis unmittelbar an die Gebäudemauern heran. 1919 ging es in den Besitz der Sekretärs und Chiffreurs Max Dzelski über. Im Jahr 1928 erwarb der Kapellmeister der Hotels "Adlon" und "Esplanade" Marek Weber das Anwesen und baute die "Burg" zu einer sehenswerten Villa um. Heute Restaurant mit Biergarten. Die Heinz-Sielmann-Naturlandschaft Groß Schauener Seenkette Zur Groß Schauener Sennkette gehören der Schaplowsee, der Groß Schauener See und der Große Wochowsee sowie der Selchower See, der Schweriner See und der Bugker See. Sie ist einer der bedeutendsten Flachwasserseen Europas mit breiten Ufer- und Gelegezonen. Hier bietet sich noch Lebensraum für bestandsbedrohte Pflanzen- und Tierarten. Die gesamte Fläche ist seit April 2000 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Diesen Bereich konnte die Heinz Sielmann Stiftung im Januar 2002 erwerben. (Quelle: storkow.de)

 
 
 
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