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Buchholz

Der schlesische Herzog Heinrich der Bärtige leitete die Ansiedlung vom Deutschen im Territorium Leubucense in den Jahren 1225 – 1226 ein. Er schenkte dem Zisterziensermönchskloster Trebnitz (in Schlesien) 400 Hufen Landes nördlich und südlich der alten Handelsstraße. Das schlesische Kloster Trebnitz gründete vor 1244 in seinem zugewiesenen Gebiet 4 Dörfer, worunter sich auch das Dorf Bocholt, heute Buchholz, befand. Buchholz gehört zu den ältesten Siedlungen des Mittelalters. Die erste urkundliche Erwähnung datiert 1244 mit dem Namen Bocholt. Im selben Jahr wird in Buchholz eine selbständige Pfarre angelegt. Die jetzige Kirche ist ein überputzter, rechteckiger Saalbau, im Kern mittelalterlich, welche im 19. Jahrhundert vollständig umgebaut wurde. Zur Kirche gehört noch ein großes Pfarrhaus, welches am 24.06.1756 vollständig abbrannte und danach wieder errichtet wurde. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts war Buchholz Sitz des Superintendenten.

1373 – 1415 besaß Tile von Ihlow ein Rittergut in Buchholz.
1415 – 1490 waren die von Winnig in Buchholz begütert.
1598 mussten die Bauern beim Amtsvorwerk in Fürstenwalde Spanndienste leisten.
1700 Um diese Zeit hatten die Bauern von Buchholz die Hütung auf der wüsten Feldmark Gölsdorf inne.
1748 Ansiedlung von 5 Kolonistenfamilien (Büdner)
1819 Ablösung der Hofdienste
1867 Die Einwohnerzahl beträgt 333 Personen.
1913 Errichtung des Rentengut’s „Eiserne Scholle“ am Dorfende nach Beerfelde
1914 – 1918 Im 1. Weltkrieg fielen 7 junge Buchholzer, Flüchtlinge aus dem östlichen Ostpreußen hielten sich kurze Zeit in Buchholz auf
1920 – 1945 Wilhelm Valentin ist Bürgermeister
19.04.1945 Die Kirchenglocken rufen um 14:30 Uhr zur Räumung der Gemeinde vor den nahenden Truppen der Roten Armee
1945 Durch die russische Kommandantur werden Waldemar Gottwald, Paul Finger und Georg Hunger nacheinander als Bürgermeister eingesetzt
1953 verließen viele Bauernfamilien aus politischen und wirtschaftlichen Gründen Buchholz
1954 Errichtung einer Kindereinrichtung
1957/58 Bau eines Wasserwerkes durch die LPG
1963 Einweihung der neuen Straße Buchholz-Fürstenwalde
1968 Umbau der Dorfschmiede zur Konsumverkaufsstätte
1976 Schließung der Dorfschule
1984 Entstanden die Neubaublöcke Fürstenwalder Straße 1 c – d
1989 die Freiwillige Feuerwehr begeht ihr 80. Jubiläum
1992 Bildung des Amtes Steinhöfel/Heinersdorf
1993 Sanierung des Jugendclubs, welcher nach wie vor rege genutzt wird Buchholz gewann den Regionalwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden-unser Dorf hat Zukunft“
2009 die Freiwillige Feuerwehr begeht ihr 100. Jubiläum

Meldungen


  • 23. 12. 2008:   Allen Buchholzer Einwohnerinnen und Einwohnern wünsche ich im Namen des Ortsbeirates Buchholz ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr. F. Quast Ortsvorsteher   [mehr]

     

  • 26. 11. 2008:   Bei strahlendem Spätsommerwetter setzte sich am Morgen des 13.09.2008 der Zug der Buchholzer Traktoren-Oldtimer zum Treffen nach Demnitz in Bewegung. Die Stelle am Buchholzer Ortsschild Richtung ... [mehr]