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Neuendorf im Sande

Neuendorf im Sande

 

Es gibt wohl kein Dorf um Fürstenwalde, das einen so einzigartigen, aber auch so treffenden Beinamen hat wie „Neuendorf im Sande".

Das Dorf liegt in einer der zahlreichen Schwemmsandrinnen, die beim Abschmelzen des Gletschers der letzten Eiszeit vom Erdmoränengebiet des Lebuser Höhenlandes zum Spreetal hin entstanden.

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Neuendorf im Sande im Jahre 1285 unter Nuwendorf, 1354 unter Niendorff und Neuendorp und dann 1805 Neuendorf im Sande.

Im 30jährigen Krieg wurde das Dorf fast ganz verwüstet, mehrere Höfe waren teils verbrannt und teils von ihren Besitzern verlassen.

Aus der jüngsten Steinzeit wurde 1930 beim Dorfe eine Kugelampore ausgegraben und von etwa 500 v. Chr. stammt ein großes Flachgräberfeld, das sich unmittelbar an das Gut anschließt.

Interessant ist auch die Geschichte der Kirche zu Neuendorf im Sande. 1938 mussten die Neuendorfer schweren Herzens, aber „in Liebe und Treue zu ihrem Vaterland" einen Beschluss fassen und einer Verkürzung ihres Kirchturmes zustimmen. Dieser wurde zu einem gefährlichen Hindernis für aufsteigende oder landende Flugzeuge vom neuen nahen Flugplatz (2. Weltkrieg).

Auch die Geschichte vom „Gut Neuendorf" (Hachschara-Gut) steht unter großem Interesse. Durch Frau Weilbach werden hier viele Kontakte mit Berliner Schulen gepflegt, um die Geschichte des Gutes und das Andenken an Clara Grunwald zu pflegen. Die Lehrerin Clara Grunwald (1877 - 1943) ist zusammen mit ihren Kindern nach Auschwitz gebracht worden, wo alle 1943 ermordet wurden.

Mehr zur Geschichte von Neuendorf im Sande kann man in der noch in Arbeit befindlichen Ortschronik nachlesen.

 

Ortsvorsteher Herr Norbert Schreiter

Tel. 03361-345084

 

AWO-Ortsgruppe Neuendorf im Sande

Vorsitzende Frau Irmtraud Herrmann

Tel. 03361-342280

 

Seniorenbeauftragte und Leiterin der Tanzgruppe Neuendorf im Sande

Frau Karin Briese

Tel. 03361-32767

 

 

 


Veranstaltungen

30.04.2017
 

Aktuelle Meldungen

Bombe erfolgreich gesprengt!

(15.07.2011)

Hervorzuheben ist bei der Vorbereitung aller notwendigen Maßnahmen die unaufgeregte, ruhige und Fachbereichs übergreifende Zusammenarbeit aller verantwortlichen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung unter Leitung der stellvertretenden Leiterin des Hauptamtes, Frau Krenz.

Besonders erwähnenswert ist das große und in Planungsfragen überdurchschnittlich kompetente Engagement vom stellvertretenden Bauamtsleiter Herrn Henning, der mit seinen Arbeitsmappen den Einsatz aller beteiligten Kräfte vor Ort wesentlich erleichterte.

Einen großen Anteil am Erfolg aller Maßnahmen hat auch der Bauamtsleiter Herr Ehm, der mit seiner langjährigen Erfahrung allen Beteiligten die nötige Ruhe und Sicherheit bei den zu lösenden Aufgaben vermittelte.

Große Anerkennung verdienen insbesondere auch unsere Kameraden der FFw Steinhöfel, der FFw Neuendorf im Sande, der FFw Heinersdorf, der FFw Schönfelde und der FFw Buchholz unter Leitung des stellvertretenden Gemeindewehrführers Herrn Bülow, die teilweise trotz Urlaub mit hoher Einsatzbereitschaft und gewohnter Zuverlässigkeit ihre Aufgaben erfüllten.

Zu danken ist auch den Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei, die uns bei der Räumung der Ortslage Neuendorf im Sande sowie bei den Absperrmaßnahmen umfassend und vorbildlich unterstützten.

Ein besonderer Dank gilt auch der Leiterin der Kindertagesstätte „Kleine Naturfreunde“ Frau Elke Seilz. Sie hat trotz der kurzfristigen „Umsiedlung“ des Kindergartens in den Jugendklub Steinhöfel den Tag für unsere kleinsten Mitbewohner zu einem besonderen Erlebnis werden lassen.

Zum Schluss gilt ein besonderer Dank allen Einwohnern des Ortsteils Neuendorf im Sande.

Nur durch die disziplinierte Befolgung aller Anweisungen zur Räumung und hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften konnte der Einsatz zur Entschärfung der Fliegerbombe ein Erfolg werden.

 

 

Reiner Sydow

Mitarbeiter im Ordnungsamt

Warum Neuendorf im Sande bei Berliner Kindern bekannt ist …

(01.06.2011)

Am 19. Mai führte der Schulausflug der Kreuzberger „Clara-Grunwald-Schule“ mit zwei Doppelstockbussen nach Neuendorf im Sande.

Erwartungsvoll sprangen 150 Erst- bis Drittklässler aus den Bussen.

Nach ersten stürmischen Laufrunden formierten sie sich zu Kleingruppen und gingen zur Gedenktafel. Es gab einen kleinen Vortrag eines älteren Schülers der Schule. Dann sangen die Kinder das Clara-Grunwald-Lied mit Gitarrenbegleitung durch eine Lehrerin der Schule.

Anschließend stellten sie frische Blumen vor die Gedenktafel.

Ach, hier hat also Clara Grunwald gelebt, begannen sie ihre kleinen Recherchen.

An Ruth Weilbach gewandt, folgte auch gleich die Frage: „Wissen Sie, in welchem Haus sie wohnte?“ Gern berichtete Ruth Weilbach und kam mit den Kindern und Lehrern schnell ins Gespräch.

Informationen aus der Ausstellung des Oberstufenzentrums zur Hachschara wurden an den Stall- und Scheunentoren befestigt.

Interessiert informierten sich die begleitenden Lehrer und gaben Details kindgerecht an ihre Schüler weiter.

Die Kinder wurden altersgerecht mit dem Leben und Wirken der Namensgeberin ihrer Schule auf den Ausflug vorbereitet. Gemeinsam nutzten sie mit ihren Lehrern die Freiheit in der Natur zum Laufen, verkosteten Sauerampfer und andere würzige Pflanzen, machten aber auch mit den Brennnesseln unliebsame Erfahrungen.

Neugierige Blicke folgten den Schwalben in den Pferdestall und es ergaben sich weitere Fragen der Großstadtkinder zur Natur.

Besonderes Interesse erregten die Pferde auf der nahen Koppel.

Schon bald stürmte ein großer Teil der Kinder los, um die Pferde aus der Nähe zu betrachten und zu streicheln. Einige mitgebrachte Frühstücksmöhrchen wurden schnell zum Leckerli für die Pferde.

Ein erlebnisreicher Tag ging viel zu schnell zu Ende.

Sie wandelten auf den Spuren von Clara Grunwald und waren ganz in ihrem Sinne bei der Erkundung von Natur und historischem Ort aktiv.

Großen Anteil am Gelingen des Ausfluges hatte wie schon in den Jahren zuvor Ruth Weilbach. Sie wurde mit einem Blumenstrauß geehrt.

Liebevoll hatte sie die Busfahrer und Lehrkräfte mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt.

Es war wohltuend zu erleben, dass eine Schule sich nicht nur einen Namen gab, sondern wie er zwischen Lehrern und Schülern gelebt wird.

Den Lehrkräften der Clara-Grunwald-Schule gelingt es immer wieder vorbildlich, das Berliner Umland für kindgerechte Exkursionen zu nutzen.

 

Gisela Krüger

 

Beobachtungen vom Ortschronisten in Neuendorf im Sande

(25.11.2009)  

Ja, liebe Neuendorfer, bei uns im Dorf ist ganz schön was los.

Ich konnte wieder einmal nicht schlafen, weil ich besorgt auf meinen Schwiegersohn wartete, der, wie so oft, bereits über 15 Std. beruflich unterwegs war. Deshalb saß ich auf der Bank vor dem Grundstück Nr. 44 an der Alten Dorfstraße.

Es war so gegen 23:30 Uhr als es in Höhe vorm Haus Frau Dr. Böhm lebendig wurde. Eine Rotte von 12 Frischlingen mit Muttertier überquerte die Straße.

Kurz darauf kamen noch 3 Rehe, welche die Grundstücke Pelz - Scharf kreuzten und in Richtung Margaretenhof verschwanden. Wenige Augenblicke später kam ein Fuchs aus Richtung des Hammers direkt in Straßenmitte mit einem Fasan im Fang etwa 10 m an mir vorbei (ich wagte nicht, Luft zu holen) und verschwand über die Pferdekoppel Ecke Eichenallee in Richtung Flugplatz.

Ich dachte, das war es jetzt , aber denkste: vom Grundstück Rudi Pelz kommend sah ich einen Schatten. War das eine Katze? Aber dann konnte ich einen Marder ausmachen (herrlich anzusehen).

Der Vollmond ermöglichte mir eine super Sicht und sorgte für eine gute innere Stimmung in mir. Der Marder verhielt kurz vor unserem Grundstück und verschwand dann im Garten. Somit hatte ich auch einmal den Übeltäter gesehen, der regelmäßig unsere Pkw`s markiert, auf den Dächern uriniert und auch schon Schaden im Motorraum verursacht hat. Durch ein Gespräch mit Rudi Pelz wusste ich ja, dass dieser Geselle sein Domizil in seiner Scheune hat. Inzwischen war es schon fast 01:00 Uhr geworden, da hörte ich endlich den Lkw meines Schwiegersohnes kommen.

 

Diese Nacht war zwar kurz, aber vom Erlebnis her recht spannend und interessant. Von diesen Ereignissen der Nacht angeregt, kam mir die Idee, auch mal in den frühen Morgenstunden durch Neuendorf im Sande zu wandern.

Was ich dann auch tat. Ich kann sagen: das war noch erlebnisreicher als in der Nacht

(Waschbären, Fasane, Wasservögel und weiße Jungbullen erfreuten sich mit mir über den herrlichen Sonnenaufgang).

 

Doch darüber mehr dann im neuen Jahr. Auch werde ich mal etwas über die Vogelwelt in und über Neuendorf im Sande schreiben.

 

Letztendlich gibt es auch viel Neues über die Ortschronik zu berichten.

 

 

 

Liebe Neuendorfer,

 

ich wünsche Ihnen allen ein „Frohes Weihnachtsfest" und einen „Guten Rutsch" ins Jahr 2010.

 

Ihr Karl-Heinz Büttner

 

Live-Musik in Neuendorf im Sande

(11.05.2009)  

Am 24.04.09 feierten wir zum ersten Mal ein Frühlingsfest.

Um 20.00 Uhr begann die Veranstaltung mit Live- Musik.

Alle waren gut gelaunt und die Stimmung war super.

Es wurde viel getanzt, gesungen und gelacht. Die Veranstaltung wurde von den Neuendorfern gut angenommen.

Die nächste Veranstaltung ist im Herbst geplant, und ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen.

Ich möchte mich bei Frau Fleming, Frau Cieslack und Frau Vierke für ihre Hilfe bedanken.

 

Irmtraud Herrmann

 

Weihnachtswünsche

(23.12.2008)  

Erholsame und besinnliche Weihnachtsfeiertage sowie für das neue Jahr Gesundheit und alles erdenklich Gute wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortsteils Neuendorf im Sande im Namen des Ortsbeirates

 

N. Schreiter

Ortsvorsteher

 

 

 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
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