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Gölsdorf

Gölsdorf

Gölsdorf, im Jahre 1244 erstmals urkundlich erwähnt, ist im Laufe der Jahrhunderte aufgebaut, niedergebrannt, zur „wüsten Feldmark“ erklärt und wieder besiedelt worden. Der Ort war bewohnte Siedlung, Vorwerk von Tempelberg, eigenständiges Dorf und Ortsteil von Schönfelde. Im Jahre 1804 kaufte Carl August von Hardenberg (1750 – 1822) das im Lebuser Land gelegene Rittergut Tempelberg mit dem dazugehörigen Vorwerk Gölsdorf. Während 1801 in Gölsdorf nur 5 Feuerstellen gezählt wurden, wuchs es bis 1900 auf 11 Häuser an. Im Jahr 1925 hatte Gölsdorf bereits 70 Einwohner. Gölsdorf, das sich wie Tempelberg im Besitz der Familie v. Hardenberg befand, wurde 1928 mit Tempelberg vereinigt und ab 1929 als Ortsteil von Tempelberg geführt. Als im Frühjahr 1945 ein sowjetischer Kommandant und der Bezirksbürgermeister Kergel aus Müncheberg in Gölsdorf auf nur einen einzigen Menschen, nämlich Anton Pospieszynski trafen, machten sie ihn kurzer Hand zum Ortsbürgermeister, wodurch Gölsdorf nach sehr langer Zeit wieder eigenständig wurde. 1974 wurde Gölsdorf zum Ortsteil von Schönfelde erklärt, was für die Entwicklung unseres Dorfes nicht gerade von Vorteil war. Seit 2003 ist Gölsdorf eigenständiger Ortsteil der neugebildeten Gemeinde Steinhöfel. Heute haben wir 119 Einwohner/innen und ein Maskottchen – die Strohpuppe „Filou“. 1966 wurde nach Abriss der alten Kulturbaracke das neue Kulturhaus feierlich eingeweiht. In den Jahren 1999/2000 wurde das Kulturhaus vollständig umgebaut und modernisiert. Es wird für zahlreiche Veranstaltungen genutzt, wie z. B. Faschingsfeiern, Erntetanz, Weihnachts-singen, Tischtennisturnier, auch für Familienfeiern sowie für Proben und Versammlungen der ortsansässigen Vereine. Der Bauernverband, der Gölsdorfer Chor, Faschingsverein und Landfrauenverein sorgen für ein abwechslungsreiches kulturelles Leben in unserem kleinen Dorf. Von A wie Apfelfest bis Z wie Zampern (mit Kinderfasching) wird über Eierrollen zu Ostern bis zum Adventssingen übers Jahr verteilt für Jung und Alt, für Gölsdorfer und unsere zahlreichen Gäste immer etwas geboten. Wie heißt es so schön im „Gölsdorf-Lied“?: Wir laden gerne zu uns ein, wir sind stolz, sind wir auch noch so klein ...


Veranstaltungen

27.05.2017
 
05.08.2017
 

Aktuelle Meldungen

25 Jahre Chor Gölsdorf: „Silberhochzeit“

(01.03.2012)

Kaum zu glauben, aber wahr: Am 08. März 1987 gründete sich der Chor eher per Zufall. Man traf sich zu einem geselligen Nachmittag anlässlich des Internationalen Frauentages in der guten Stube, bei Familie Miethke. Es war ein geselliger Nachmittag, es wurde gelacht, gescherzt und letztlich auch gesungen. Aus den anfänglichen Scherzen wurde dennoch „Ernst“! So traf man sich tatsächlich zur ersten Probe. Erste Erfolge wurden mit dem „Kleinen grauen Eselchen“ gefeiert, dazu kamen Frühlingslieder und Volkslieder.
Einer der Gründe, warum man sich überhaupt traf, war die Geselligkeit, das Miteinander – einfach mit Freunden 1 ½ Stunden zusammen zu sein!

 

Viel Zeit ist vergangen, viel haben wir gemeinsam erlebt – sind durch fröhliche, aber auch traurige Zeiten gegangen, Mitglieder kamen und gingen. 3 Sängerinnen (Frau E. Miethke, Frau M. Schmidtke, Frau H. Oegel) sowie die „Leitung“, Frau B. Denzer, sind die

25 Jahre gemeinsam gegangen. Danke an Euch! Wir eifern euch nach.

Inzwischen ist der Chor auch über die „Dorfgrenzen“ hinaus bekannt: Freude schenken war und ist das Ziel und es ist auch gelungen, wie wir denken!

 

Die Geselligkeit war aber immer fester Bestandteil dieser Gruppe. So erlebte der Chor viele gemeinsame Feste, von Hochzeit über Goldene Hochzeit bis zur Konfirmation und natürlich Geburtstage und Weihnachtsfeiern. Auch die inzwischen legendären Chorfahrten sind fester Bestandteil in der Jahresplanung. Wenn man auf die letzten 25 Jahre zurückblickt kann man sich freuen; denn das gemeinsam Erlebte bleibt in fester Erinnerung.

 

Es wird Zeit, Danke zu sagen:

Liebe Bärbel, liebe Chordamen und Herren,
liebe Familien, Freunde, Zuhörer, Unterstützer und Mitreisende!

 

Ohne deine, liebe Bärbel, immer währende Bereitschaft, uns zu leiten und zu lenken, wären diese 25 Jahre nicht möglich gewesen. Danke für deine Geduld mit uns, auch wenn wir manchmal empört sind, dass du „meckerst“!
Ohne euch, liebe Chormitglieder, wäre es allerdings auch nicht gegangen. Danke, dass ihr durchhaltet und euch die Zeit nehmt, Freude habt und immer an vorderster Front kämpft! Ohne euch, liebe verständnisvollen Familien und Freunde, hätte es nicht funktioniert: Ihr habt immer geholfen und wart zur Stelle! Danke für eure immer währende Unterstützung.
Ohne Sie, liebe Zuhörer und Unterstützer ging und geht es auch nicht: Danke, dass Sie immer da waren und auch für den Zuspruch, den wir erhalten haben.

Und ihr, liebe Mitreisende (inzwischen wohl Freunde) – ohne euch hätten wir sicher nie soviel erleben können, so viel Spaß bei den Fahrten nach Hamburg, Weimar, Wismar oder zuletzt Bremen, haben können. Danke, dass ihr all die Jahre mit von der Partie gewesen seid.

 

Also, Danke an alle, die immer da waren, die Freude mit uns hatten und uns unterstützt haben. Darum laden wir hier noch einmal offiziell und ganz herzlich ein:

 

25 Jahre Chor Gölsdorf wird am Samstag, 03. März 2012, im Kulturhaus Gölsdorf gefeiert.
Ab 14.30 Uhr freuen wir uns auf unsere Jubiläumsgäste und wollen gemeinsam einen schönen Nachmittag verleben. Wir sehen uns in Gölsdorf!

 

Chor Gölsdorf

A. Oegel
 

Erntefest in Gölsdorf

(19.09.2011)

Nach langer Vorbereitung war es am 27.08.2011 nun wieder soweit, Gölsdorf feierte Erntefest.

[weitere Informationen]

Tolle Ostern auf dem Gölsdorfer Eierberg

(19.04.2010)

Wie in jedem Jahr fand auch an Ostern 2010 das traditionelle Eierrollen auf dem Gölsdorfer Eierberg statt. Dieser Termin ist bei vielen Gästen schon fest im Jahreskalender rot angestrichen. Es ist Ostersonntag, wenn die bunt bemalten Ostereier mal mehr, mal weniger heil den Berg hinunter trudeln. Mit viel Fleiß und Engagement ist auch dieses Fest durch den Bauernverband und den Chor Gölsdorf vorbereitet worden. Fleißig wurde wieder durch die Damen des Chores gebacken und Kaffee gekocht, um den Gaumen der vielen Gäste zur besten Kaffeezeit zu erfreuen. Reißenden Absatz fanden die Kuchen am eingerichteten Versorgungsstand, bevor es dann zum traditionellen Wettbewerb der Kinder, Damen und Herren ging.

Den Anfang machten die Kinder. Gezählt wurden sie nicht, doch geschätzt, waren es sicher einige mehr als in den Jahren zuvor. Mehr als 1 Stunde standen die Kinder in der langen Schlange brav an, um ihr Glück zu versuchen. Zehn Kinder konnten sich über Preise freuen. Maximilian Lindemann belegte vor Josefine (Vorjahressiegerin und mit dem Gewinner verwandt!) den 1. Platz. Über Platz 3 konnte sich Steven Bezill freuen. Bei den Damen wurde auch mit harten Bandagen gekämpft. Jede wollte ihr mit Liebe zubereitetes Ei am weitesten den Berg hinab rollen. Manche der Eier blieben dabei auf der Strecke und zerschellten in viele kleine Bruchstücke. Dann war die Enttäuschung natürlich riesengroß. Den ersten Platz  belegte bei der holden Weiblichkeit eine Bekannte, die bereits einige Male den Sieg nach Gölsdorf holte. Doreen Dräger startete als letzte Teilnehmerin und ihr Ei rollte ohne jede Scharm an vorderste Front. Platz zwei und drei belegten Nadine Dorrmeier und Gabriele Wittstock. Die Herren der Schöpfung standen den Damen in Sachen Ehrgeiz in keinster Weise nach. Auch hier wurde gerollt, was das Zeug hielt. Keiner gönnte dem anderen den Sieg. Im Vorfeld wurden die Eier poliert und auf Sieg getrimmt. Doch wie heißt es so schön – es kann nur Einen geben. Und hier blieb der Pokal in der Familie. Im letzten Jahr gewann der Vater den Wettbewerb und in diesem Jahr war es dann der Sohn Marcus Wittstock, der auf dem Treppchen ganz oben stand. Er verwies Steffen Schubert (Angermünde) und Dietrich Ewald (Gölsdorf!) auf die Plätze zwei und drei. Der Eier-Weit-Roll-Pokal darf nun ein weiteres Jahr in unserer Bundeshauptstadt Berlin verweilen. Nachdem die Wettbewerbe, bei nun doch besserem Wetter als vorher angekündigt, beendet waren, traf man sich noch einmal am Verpflegungsstand und nahm nochmal einen Kaffee oder auch ein Bier zu sich, bevor es dann endgültig nach Hause ging. Alle hatten wieder eine Menge Spaß auf dem Gölsdorfer Eierberg. Bei allen Mitwirkenden möchte sich der Bauernverband noch einmal recht herzlich bedanken. Ganz besonders sei hier der Dank an Jürgen Kuhnz, Peter Denzer und Manfred Schulz sowie allen Bäckerinnen des Chores ausgesprochen. Wir möchten uns außerdem bei der Interessengemeinschaft Gölsdorf für das Aufstellen der originellen Hinweisschilder bedanken. Ebenfalls ein dickes Dankeschön an Antje Oegel, der Vorsitzenden des Bauernverbandes der Ortsgruppe Gölsdorf für die wiederum perfekte Organisation des Nachmittags. Wir hoffen, alle Gäste auch im nächsten Jahr wieder an Ort und Stelle begrüßen zu dürfen.

 

Enrico Meyer-Rühle

Bauernverband Ortsgruppe Gölsdorf

 

Frühjahrsputz in Gölsdorf - ein voller Erfolg

(15.04.2010)

Am Sonnabend, dem 27. März, fand in Gölsdorf der traditionelle Frühjahrsputz statt.

Ca. 20 fleißige Bürger haben sich dazu eingefunden (bei den wenigen Einwohnern, in unserem Dorf, eine stolze Anzahl). Andere hatten schon ihre Vorgärten hergerichtet und so für eine saubere und ordentliche Dorfansicht gesorgt.

Bei anfänglichem Nieselregen wurde der Festplatz aufgeräumt, Bäume verschnitten und so manche unschöne Hinterlassenschaft des Winters beseitigt, unter anderem wurden die Bushaltestelle und ihr Umfeld gesäubert. Dazu wäre es schön gewesen, wenn sich an dieser Aktion auch der oder die Jugendliche(n) beteiligt hätten, die ihre Zigarettenkippen in großer Anzahl gleichmäßig vor der Bushaltestelle verteilt haben. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal.

Auf jeden Fall waren alle Beteiligten mit viel Fleiß und Engagement bei der Sache, so dass gegen Mittag alle Arbeiten abgeschlossen waren. Von der Arbeit hungrig geworden, haben sich anschließend gemeinsam im Kulturhaus fast alle Fleißigen den vom Verein Interessengemeinschaft Gölsdorf spendierten und köstlich zubereiteten Eintopf schmecken lassen.

Ich möchte auf diesem Weg allen Beteiligten, die mit ihrem Fleiß und ihren Gerätschaften großartig bei der Sache waren, ein großes, dickes Dankeschön sagen.

 

Siegfried Pieper

Ortsvorsteher

 

 

Neuer Verein in Gölsdorf gegründet

(25.11.2009)  

Am 23. November 2009 hat sich in Gölsdorf der Verein -Interessengemeinschaft Gölsdorf e. V.- gegründet. Zweck unseres Vereins ist die Pflege und Förderung der dörflichen Kultur und des Brauchtums sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes. Zur Vorsitzenden wurde von den anwesenden Mitgliedern Frau Sylvia Baaske gewählt.

 

Wir werden nicht nur bei der Organisation und Durchführung der Feste und anderen kulturellen Aktivitäten in unserem Dorf Hilfe und Unterstützung geben, sondern auch im Allgemeinen dafür einstehen, dass Gölsdorf weiterhin lebenswert und attraktiv für seine Einwohner und Gäste bleibt. Wer hier lebt, soll sich wohlfühlen. Wir wollen das Miteinander und Füreinander in unserer Dorfgemeinschaft stärken und fördern.

 

Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn wir viele Helfer und Unterstützer haben.

Jeder, egal ob Mann oder Frau, ob Erwachsener oder Jugendlicher, kann bei uns Mitglied werden und somit aktiv für sein Dorf tätig werden.

 

Unser Verein besteht zurzeit aus 17 Mitgliedern. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Helfer den Weg zu uns finden.

 

Ansprechpartner sind:

 

Frau Sylvia Baaske, Ortsteil Gölsdorf, Lindenplatz 1, 15518 Steinhöfel oder

Frau Sylvia Schmidtke, Ortsteil Gölsdorf, Kastanienallee 6 A, 15518 Steinhöfel oder

Herr Siegfried Pieper, Ortsteil Gölsdorf, Kastanienallee 23, 15518 Steinhöfel, Tel 033637-3429.

 

Siegfried Pieper

Wo ist denn sonst noch Apfel drin? Klein aber fein - Das Apfelfest 2009 in Gölsdorf

(26.10.2009)  

Als die Organisatoren im Vorfeld überlegten, in welchen Begriffen das Wort Apfel enthalten ist, stellten sie fest, es gibt ein breites Spektrum solcher Worte, die aber nicht immer einfach zu erklären sind. Der Pferdeapfel und der Erdapfel leiten sich sicher von der Herkunft und dem apfelähnlichen Aussehen der beschriebenen „Produkte" ab. Aber woher kommen solche Begriffe, wie „Zankapfel", „Adamsapfel"  und „Granatapfel"? Und von diesen Worten gibt es noch so viele. Also ein neuerliches Apfelfest war auf jeden Fall gerechtfertigt und ist nunmehr auch seit 2002 in der Tradition von Gölsdorf fest verankert.

Die etwas grenzwertige Wettervorhersage am Übergang zwischen Altweibersommer und regnerischem Herbst konnte keinen abhalten, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen. Es sollte wieder ein Apfelfest werden, das einer Vielzahl von Ansprüchen gerecht werden musste. Gemütliche Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen für die etwas Älteren, aber auch Spaß, Spiel und Wissenswertes für jedermann und Drachensteigen für die jüngeren Teilnehmer. Und wenn man nur fest genug an etwas glaubt, geht es auch in Erfüllung. Das Wetter war eine Mischung aus Sonne und Wind und der Regen kam, wie bestellt, erst abends. Die ersten Gäste kamen dagegen schon viel früher, wie immer schon vor der eigentlichen Eröffnung. Dank der guten Vorbereitung und da es sich um ausgekühlte „Wanderer" handelte, wurden sie auch sofort mit Kaffee und den unterschiedlichsten leckeren Apfelkuchen versorgt. Diese waren von den Frauen liebevoll gebacken worden, so dass es wie bei Muttern schmeckte. Nach der Eröffnung durch den Ortsvorsteher Herrn Pieper, der alle Anwesenden herzlich begrüßte und auf die vielfältigen Möglichkeiten an diesem Nachmittag hinwies, vergnügten sich die Kinder und Jugendlichen beim Drachensteigen. Und der Wind nahm alles an, vom „knochenlosen" Lenkdrachen, über die klassischen Formen, bis hin zur einfachen Tüte, hob er alles in die Luft und ließ es tanzen. Derweilen konnten es sich die andern Besucher im Saal des Kulturhauses gut gehen lassen und alte Apfelsorten verkosten, die wieder von der Obstabteilung in Müncheberg freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden waren. Wem das Aussehen dieser Äpfel bekannt vorkam, d.h. die Sorte, der konnte sich durch den Geschmackstest die Bestätigung holen, sich nicht geirrt zu haben. Apropos Geschmack, Frau Klopsch vom Hofladen Fritzfelde hatte es nicht schwer, viele Gäste vom Geschmack ihrer Produkte zu überzeugen. Und es ist eine nicht bestätigte Aussage, dass man vom leckeren Ziegenkäse „meckriger" wird als vorher.

Frau Schwarz, aus der Tempelberger Mühle, trug mit ihren angebotenen Stricksachen zur „Winterfestmachung" einiger Gäste bei und verhalf mit Schminken mehreren Kindern zu einem völlig neuen Aussehen. Äpfel und herbstliche Gestecke wurden von den Gölsdorfer Frauen angeboten.

Als der erste Appetit mit Kuchen gestillt war, verlangten es manche Gäste nach etwas Deftigerem, aber auch hier war vorgesorgt. Mit Kartoffelpuffern und Apfelmus und später auch mit Bratwürsten gelang es, das Verlangen nach warmem, herzhafterem Essen zu stillen. Ein Kürbis von Rubensschen Dimensionen, gefüllt mit Apfelbowle, half gegen den aufkommenden Durst. Wie immer waren die lustigen Apfellose, das Schälen um die längste Apfelschale und ein Apfelquiz die publikumswirksamsten Ereignisse der Veranstaltung.

Hier war Platz für alle, die kamen und als es immer mehr wurden, mussten eben noch Tische dazu gestellt werden. Gemütlich und mit etwas Unterhaltung für jeden ging dieser Nachmittag zu Ende. Ein spezielles Apfelbrot als Mitbringsel für Zuhause wurde dann noch gerne mitgenommen.

Es ist sicher nicht immer die Größe einer Veranstaltung, die ihren Reiz für die Besucher ausmacht. Die freundliche und herzliche Atmosphäre, aber auch eine liebevolle Dekoration, verhelfen solchen Veranstaltungen wie unserem Apfelfest zu einem treuen Besucherstamm, der aber in jedem Jahr auch durch viele neue Gäste bereichert wird.

Dank noch einmal an alle, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligt haben und auch hier werden es erfreulicherweise jedes Jahr mehr.

 

Dietrich Ewald

 

Glück muss man haben– das war unser Erntefest

(16.09.2009)  

Als sich das Aufbauteam am frühen Vormittag traf, um die ersten Stände und Pavillons aufzustellen, war eine Regenjacke die passende Bekleidung; denn es nieselte unangenehm und alles war nass. Es konnte nur noch schöner werden. Die Optimisten sollten Recht behalten und als der Aufbau abgeschlossen war, klarte auch der Himmel auf.

Unser Erntefest begann wieder traditionell mit dem Aufhängen der Erntekrone. Diese wurde, wie in den letzten Jahren auch, von Frau Sylvia Baaske mit ihren fleißigen Helferinnen in mühevoller Arbeit und viel Geschick hergestellt. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle.

 

Der Gölsdorfer Chor begann den Reigen der kulturellen Unterhaltung. Unter der bewährten Leitung von Frau Bärbel Denzer wurde das Publikum mit volkstümlichen und herbstlichen Liedern musikalisch auf das Erntefest eingestimmt. Der Chor bot nicht nur einen Genuss für die Ohren, sondern mit einem eigens für diesen Tag einstudierten Tanz auch für Stimmung und gute Laune. Im Anschluss wurden unsere Gäste von den Chordamen und -herren mit von ihnen selbst gebackenen, leckeren Kuchen und Kaffee verwöhnt.

Die Rasentraktorpiloten standen schon ungeduldig bereit und warteten auf die Startfreigabe der zweiten Auflage der Gölsdorfer Rasentraktor - Rallye. Der Organisator Frank Dräger ließ sich wieder neue „Schikanen" einfallen und baute mit seinen Helfern erneut einen Parcours auf, der den Fahrern wieder viel Geschick und fahrsicheres Können abverlangte. So musste jeder Starter nicht nur fehlerfrei einen engen Slalom fahren, sondern auch wieder eine Wippe überqueren, das „brennende" Haus mit der Kübelspritze löschen und wie ein Ritter aus dem Mittelalter mit einer Lanze einen aufgehängten Luftballon zum Platzen bringen. Letzteres erwies sich als besonders schwierig. Mit unterschiedlichen Strategien versuchten die Teilnehmer, diese Aufgabe mit mehr oder weniger Glück zu lösen. Abschließend musste „nur" noch ein Nagel in einen Holzstamm eingeschlagen werden, wobei der Hammer sicher „leicht" in der Hand lag. Nur noch ein kurzer Sprint und die Fahrer waren im Ziel. Mit viel Kampfgeist und Enthusiasmus waren alle bei der Sache. Die Zuschauer hatten nicht nur Spaß und Spannung, sondern auch kurzweilige Unterhaltung.

 

Ein besonderer Augenschmaus war der Auftritt der Tanzgruppe „Viva la Salsa" aus Fürstenwalde, deren Damen und Herren mit ihren Tänzen karibisches Flair verbreitete.

 

Modischer Chic aus Dänemark wurde unseren Gästen im Anschluss präsentiert. Die Kollektion wurde schon fast professionell von ausschließlich Gölsdorfer Models vorgeführt, die cool und charmant dahin schritten. Diese Mode konnte nicht nur bestaunt, sondern auch an Ort und Stelle gekauft werden.

 

Umrahmt wurden die Aktionen auf der Festwiese von Ständen, die zum Schauen und Kaufen einluden sowie Abwechslung für Groß und Klein boten.

 

Viele Gölsdorfer und ihre Gäste wagten am Abend ein Tänzchen unter der Erntekrone. Dabei sorgten die „Diskothek Royal" und die temperamentvollen Tänzerinnen von der Tanzschule „Caramelle è fiori" für unterhaltsame Stunden.

 

Ein dickes Dankeschön an alle, die durch ihre Hilfe zum Gelingen dieses Festes beitrugen.

 

Siegfried Pieper

Ortsvorsteher

Neue Seniorenbeauftragte für Gölsdorf

(30.07.2009)

Werte Seniorinnen und Senioren,

 

ab sofort hat Gölsdorf wieder eine Seniorenbeauftragte.

Frau Marita Wollburg aus Schönfelde hat diese Funktion übernommen. Sie ist für Gölsdorf und Schönfelde zuständig.

Frau Wollburg wird sich in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen, um alles Weitere persönlich zu besprechen.

 

Siegfried Pieper

Ortsvorsteher

 

Information zum Bau einer Biogasanlage in Gölsdorf

(30.07.2009)

Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Gölsdorf,

 

am 04.08.2009 um 19.00 Uhr findet im Kulturhaus Gölsdorf unsere 4. Ortsbeiratssitzung statt.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Information zum Bau einer Biogasanlage in der Nähe von Gölsdorf.

Es ist nicht auszuschließen, dass der Betrieb dieser Anlage Auswirkungen in Form von Geruch, erhöhtem Verkehrsaufkommen usw. auf das Leben in unserem Ort haben wird.

Die Planer und zukünftigen Betreiber werden anwesend sein und Ihnen detailliert über diese Anlage Auskunft geben.

 

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Gölsdorfer an dieser Sitzung teilnehmen und sich aus erster Hand informieren.

 

In der Hoffnung auf eine rege Teilnahme verbleibe ich

 

Mit freundlichen Grüßen

 

S. Pieper

Ortsvorsteher

Sprechstunde des Ortsvorstehers S. Pieper im Monat Juni

(02.07.2009)  

Werte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Monat Juli 2009 findet die Sprechstunde des Ortsvorstehers

 

am Dienstag, dem 14.07.2009,

von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Büro des Kulturhauses Gölsdorf

 

statt.

 

S. Pieper, Ortsvorsteher

 

 

Sprechstunde des Ortsvorstehers S. Pieper im Monat Mai

(02.06.2009)  

Werte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Monat Juni 2009 findet die Sprechstunde des Ortsvorstehers

 

am Dienstag, dem 09.06.2009,

von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Büro des Kulturhauses Gölsdorf

 

statt.

 

S. Pieper, Ortsvorsteher

 

 

Sprechstunde des Ortsvorstehers S. Pieper im Monat Mai

(04.05.2009)  

Werte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Monat Mai 2009 findet die Sprechstunde des Ortsvorstehers

 

am Dienstag, dem 19.05.2009,

von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Büro des Kulturhauses Gölsdorf

 

statt.

 

S. Pieper, Ortsvorsteher

Information der Friedhofsverwaltung des Gemeindeamtes Steinhöfel zu Standsicherheitsprüfungen der Grabmäler in Gölsdorf

(23.04.2009)  

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

gemäß § 18 Abs. 8 und 9 der Satzung über die Ordnung, Benutzung und der Gestaltung der Friedhöfe in der Gemeinde Steinhöfel (Friedhofsordnung) vom 15.12.2006 in Verbindung mit der Satzung der Gemeinde Steinhöfel über die Erhebung von Friedhofsgebühren (Friedhofsgebührensatzung) vom 15.12.2006, beide veröffentlicht im Amtsblatt für die Gemeinde Steinhöfel vom 02.01.2007, werden derzeit auf den kommunalen Friedhöfen der Gemeinde Steinhöfel die Standsicherheitsprüfungen der Grabmäler durchgeführt.

 

Voraussichtlich wird am

 

                                        Mittwoch, dem 29. April 2009,

                                        gegen 9.00 Uhr

 

durch Mitarbeiter des Gemeindeamtes auf dem Friedhof im OT Gölsdorf diese Prüfung durchgeführt.

 

Wenn Sie Interesse haben, können Sie bei der Prüfung gern anwesend sein.

 

Über die Prüfung wird ein Protokoll erstellt und die Nutzungsberechtigten der Grabmäler über das Ergebnis der Prüfung schriftlich informiert.

 

Freundliche Grüße

 

I. Paulikat

Ordnungsamtsleiterin

 

 

Gölsdorf: Viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende

(16.04.2009)  

Am Sonnabend, dem 04. April, folgten wieder viele Gölsdorfer beim schönsten Frühlingswetter dem Aufruf des Ortsbeirates und des Bauernverbandes zum traditionellen Frühjahrsputz. Von der 7jährigen Anna-Lena Schumann bis zur 70jährigen Ottilie Schlüter waren bei diesem Arbeitseinsatz alle Altersgruppen vertreten.

In diesem Jahr wurde der alte Weg zum Eierberg wieder begehbar gemacht. Seit Jahren ist dieser verwildert, weil auf der Stillegungsfläche nebenan gefahren wurde. Abgekippte Feldsteine und ein vom Sturm umgeworfener Baum waren weitere Hindernisse, die ein Passieren des Weges unmöglich machten. Würde zu alledem der Acker nebenan wieder gepflügt und bewirtschaftet werden, hätten wir Gölsdorfer keinen direkten Zugang zum Wald und zum Eierberg. Und unter uns gesagt - gerade jetzt im Frühjahr, wenn das erste Grün der Bäume und Sträucher sprießt, ist dieser ein wunderschöner Wanderweg.

Deshalb war es an der Zeit, diesen Weg wieder herzurichten. Wir hätten sicherlich viel mehr geschwitzt, wäre nicht die großzügige Unterstützung von der Komturei Lietzen gewesen. Mit der richtigen Technik war vieles einfacher. Allen war es anzumerken, dass sie trotz der Plagerei mit viel Spaß und Elan bei der Sache waren.

Zum Abschluss gab es vom Bauernverband einen herzhaften Imbiss. Die lecker zubereitete Suppe und die erfrischenden Getränke wurden mit großem Appetit gemeinsam verspeist.

 

Ich möchte mich bei allen fleißigen Helfern recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

 

S. Pieper

Ortsvorsteher

Foto zu Meldung: Gölsdorf: Viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende

Aufruf zum Frühjahrsputz in Gölsdorf

(01.04.2009)  

am Samstag, dem 04.04.2009,

ab 10.00 Uhr

 

Wir wollen den Weg zum Eierberg von Ästen und Gestrüpp befreien und so wieder zugänglich machen. Passende Werkzeuge sind bitte mitzubringen.

 

Ich würde mich freuen, wenn viele Gölsdorfer Bürgerinnen und Bürger diesem Aufruf folgen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

S. Pieper

Ortsvorsteher

Sprechstunde des Ortsvorstehers S. Pieper im Monat April 2009

(01.04.2009)  

Werte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Monat April 2009 findet die Sprechstunde des Ortsvorstehers

 

am Dienstag, dem 21.04.2009,

von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Büro des Kulturhauses Gölsdorf

 

statt.

 

S. Pieper, Ortsvorsteher

 

Sprechstunde des Ortsvorstehers S. Pieper im Monat März

(27.02.2009)  

Werte Bürgerinnen und Bürger,

 

im Monat März 2009 findet die Sprechstunde des Ortsvorstehers

 

am Dienstag, dem 03.03.2009,

von 19.00 bis 20.00 Uhr

im Büro des Kulturhauses Gölsdorf

 

statt.

 

S. Pieper, Ortsvorsteher

 

 

Weihnachtswünsche

(23.12.2008)  

 

Allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortsteils Gölsdorf ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

wünscht im Namen des Ortsbeirates Gölsdorf

 

S. Pieper

Ortsvorsteher

 

 

Es weht der Wind, die Sonne lacht, das Apfelfest hat Spaß gemacht

(15.10.2008)  

Pünktlich zwanzig Minuten vor Beginn sicherten sich, wie jedes Jahr, die ersten Stammgäste ihre Plätze zum Apfelfest am 11.10.2008 im Gölsdorfer Kulturhaus, welches zu diesem Zweck liebevoll dekoriert worden war. Möglicherweise hatte die Gäste die Erinnerung an den Duft der zahlreichen und verschiedensten Apfelkuchen angelockt, die die „Frauen vom Lande" gebacken hatten (14 allein in diesem Jahr). Schokoladenapfelkuchen, schwedische Apfeltorte, Apfelschüttelkuchen, Apfelmohnkuchen, Apfelmuffins, Apfelpfannkuchen und viele andere mehr boten eine geschmackvolle Variation zum Thema Apfel. Dies mit einem frischen Kaffee zu verbinden, stellt einen einfachen, aber kaum zu überbietenden Genuss dar.

Damit aber nicht genug. Pünktlich am frühen Nachmittag war nicht nur die Sonne zur Hochform aufgelaufen und verwandelte den Tag in einen der berühmten „Altweibersommer-Tage", auch der Wind hatte sich besonnen und den Kindern die Freude gemacht, leicht zu wehen. Dies war der Beginn des Drachensteigens mit allem was flog. Kleinste Leichtwinddrachen und normale Drachen wurden am Stand gekauft und gleich ausprobiert. Die Teilnehmer hatten ihren Spaß und rannten über die Wiese, oft bis ihnen die Puste ausging.

Neben dem breiten Angebot der Gölsdorfer Frauen (Apfel- und Quittengelee, Apfelschmalz, Äpfel, Nüsse u.v.a.m.) unterstützte uns Frau Schwarz aus Tempelberg wieder mit einem Stand, der sich eines regen Zuspruchs erfreute.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen ging es zur Tombola über und sage und schreibe jedes Los gewann.

Beim Apfelschälen siegte Otilie Schlüter mit einer Apfelschale von der beachtlichen Länge von 1,44 m. Es wäre ungerecht, die vielen Herren unerwähnt zu lassen, die sich ebenfalls sehr tapfer schlugen, doch nur die Übung macht den Meister. Das Gewicht eines vollen Apfelkorbes möglichst genau zu schätzen, war eine weitere Disziplin rund um den Apfel. Schnell zeigte sich, dass das Gefühl uns gewaltig täuschen kann. Den Wettbewerb um den größten und schwersten  Apfel gewannen zwei der kleinsten Teilnehmerinnen, Annalena und Kimberly.

Eine Besonderheit des Gölsdorfer Apfelfestes ist die Möglichkeit, verschiedene Apfelsorten kosten zu können. Zu diesem Zweck hatte die Arbeitsgruppe um Dr. Hilmar Schwärzel von der Obstabteilung des LVFL in Müncheberg dankenswerterweise wieder 20 Apfelsorten bereitgestellt. Darunter befanden sich auch sehr alte, aber geschmacklich hervorragende Sorten. Viele Gäste kannten bestimmte Sorten aus ihrer Jugend und konnten sich an deren Geschmack erinnern. Häufig war dies der Anlass, noch einmal zu kosten, um sich dann einen entsprechenden Apfelbaum in den Garten stellen zu können. Meist sind es heute nur „Naschäpfel"; denn die Zeiten des großen Einkochens sind vorüber. Wichtig, und dies ist auch ein Anliegen unseres Apfelfestes, ist das Vertrautmachen mit der geschmacklichen Vielfalt von Apfelsorten und hier besonders einiger alter Sorten. An den Feldwegen rings um Gölsdorf sind noch viele davon zu finden. Leider werden diese Bäume immer älter und so droht dieser Teil unserer  heutigen Kulturlandschaft zu verschwinden. Dem Spruch folgend „Liebe geht durch den Magen" versuchen wir die Einwohner und Gäste durch Verkosten auch auf dieses Problem aufmerksam zu machen.

Nach all den Aktivitäten und Informationen rundete ein „leicht beschwipster Bratapfel" oder eine Bratwurst sowie ein Schluck würzige Apfelbowle, kredenzt aus einem großen Kürbis, die kleine kulinarische Tour ab. Schnell noch etwas Kuchen für den Sonntag mitgenommen und so ging ein gelungener Nachmittag zu Ende. Das Wiedersehen im nächsten Jahr wurde schon fest vereinbart, verbunden mit dem Dank vieler Gäste für die liebevolle Gestaltung.

 

Vielen Dank an die Gölsdorfer Landfrauen, die den Gölsdorfern und ihren Gästen einen wunderschönen Nachmittag bereitet haben.

 

S. Pieper

Ortsbürgermeister

 
 
 
Pferde
 
Storch
 
Schafe
 
Landschaft
 
See
 
Scheune
 
Hütte