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Herrenhaus Heinersdorf

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Aktuelle Meldungen

Lange Nacht der Museen 2015 - das Herrenhaus in Heinersdorf war dabei

(11.05.2015)

Wieder einmal konnten wir unser Herrenhaus den Besuchern der Langen Nacht präsentieren. Knapp neunzig Besucher konnten wir am Abend begrüßen.

Die umfangreiche vorhandene Dokumentation über die letzten Kriegsmonate Januar - Mai 1945 wurde ergänzt mit einer Fotodokumentation  der in Heinersdorf heute existierenden Gedenkstätten für die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Ebenfalls konnten sich die Besucher bei Führungen durchs Herrenhaus einen Überblick über das geschichtsträchtige und historisch wertvolle Haus verschaffen.

Ein Dankeschön all denen, die uns bei den Vorbereitungen (Saubermachen, Transport und Aufstellung der Tafeln), bei der Durchführung (Führung durchs Haus, Bewirtung der Gäste) und beim Aufräumen nach der Veranstaltung unterstützt haben.

Recht vielen Dank der Firma Feines Landcatering ,der Landfleischerei Lehmann und Frau Sydow, die uns mit leckeren Speisen und Getränken unterstützten.

Stellvertretend für den Verein Denk-mal-Kultur e.V. möchte ich mich heute ganz herzlich bei unserem bisherigen Vorsitzenden Herrn Wolfgang Funke für die in den letzten Jahren geleistete Arbeit bedanken.

Herr Funke hat den Vorsitz des Vereins aus persönlichen Gründen aufgegeben und wir wünschen ihm und seiner Familie für die kommenden Jahre alles Gute. Sein Einsatz für den Erhalt unserer Denkmäler für die nachfolgenden Generationen ist bewundernswert.

 

Dr. G. Breitenstein

Verein Denk-mal-Kultur e.V.

 

Buchlesung im Herrenhaus Heinersdorf am 25. April

(27.04.2015)

… das Rauschen von Steinen im Wasser, begleitet von virtuosen Gitarrenklängen, stimmt uns Zuhörer in die musikalische Lesung der jungen Autorin Peggy Langhans ein.

"Die Seele der Steine" erzählt von einer erfolgreichen französischen Schriftstellerin, deren Leben auf einer Reise nach Berlin aus den Fugen gerät, als sie dort einer jungen Historikerin und Stadtführerin begegnet.

Eine Geschichte auf der Suche nach sich selbst und dem Wunsch nach einer Wandlung wird in Gang gesetzt.

An diesem Abend erlebten wir Zuhörer, wie fließend die Musikalität der Sprache durch den Gesang von Marie Deutscher und die Sprache der Musik durch den Akkordeonisten und Gitarristen André Kolin verbunden wird.

Befanden wir uns anfangs in der quirligen Stadt Berlin, so wurden wir durch Gesang und Akkordeon nach Frankreich in ein Pariser Café geleitet. Man spürte das Pariser Flair, den Genuss eines leckeren Croissant und einer guten Tasse Kaffee.

Der Wechsel zwischen Lesung und musikalischer Umrahmung ließ die Neugier des Abends nicht  verblassen.

Ein Ende des Romans offen! oder vielleicht zu erahnen?

Dass dieser Abend zu einem literarischen und musikalischen Genuss wurde, ist dem Verein Denk-mal-Kultur e.V. zu verdanken. Mit Kaffee, Wein und Gebäck sowie "romantischer" Beleuchtung wurde das Herrenhaus zu einem gut besuchten Ort der Kultur. DANKE.

 

Monika Beck

 

Lange Nacht der Museen im Herrrenhaus in Heinersdorf

(13.03.2013)

Heinersdorf wird sich auch in diesem Jahr an der Langen Nacht der Museen beteiligen.

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Ausstellungeröffnung am 18.08.2012 im Gutshaus Heinersdorf

(12.07.2012)

Ein Baudenkmal nahe dem Oderbruch wird zum Szenario des Kollektives Endmoräne: Das Gutshaus Heinersdorf, das seít einer Dekade leer steht, ist wie gemacht für den geschichtsträchtigen Verein.

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Schloss Heinersdorf mit über 120 Besuchern

(16.05.2012)

 

So viele Gäste kamen bzw. wurden in der Langen Nacht der Museen mit dem Bus vor das Herrenhaus gefahren. Ihr Interesse galt diesem historischen Gebäude, und ich durfte ihnen während der Führungen einiges dazu erzählen; von den Anfängen im 17. Jahrhundert durch Franz von Meinders, den Diplomaten im Dienst des Großen Kurfürsten, den überaus wertvollen Barockstuck, vergleichbar mit dem im Schloss Köpenick, von den Um- und Erweiterungsbauten am Ende des 19. Jahrhunderts durch den Rittergutsbesitzer Günther Schulz von Heinersdorf, einen bemerkenswerten Gutsherren, der schon beim Aufstehen sehen wollte, dass seine landwirtschaftliche Firma läuft, vom Stuck aus der Gründerzeit über eine gedrehte Treppe, die aus vielerlei Gründen heute auf einem Türstock ruht, über das höchste Klo im Gebäude und bemerkenswerte Zimmermannsleistungen bis zu einem Schornstein, der nur so tut, als ob er einer sei ...

Möglich wurde dies alles aber nur durch viele fleißige Helfer und Unterstützer, die diesen kulturellen Höhepunkt  über einen langen Zeitraum vorbereiteten und am 11. Mai größtenteils auch selbst anwesend waren.

In diesem Zusammenhang gilt mein Dank vielen Heinersdorfern, aber auch Auswärtigen, denen Kultur offenbar nicht egal ist.

Dabei fällt mir zunächst Frau Jane Gersdorf vom Ortsbeirat ein, die sich maßgeblich um die Organisation dieses Tages, Entschuldigung, dieser Nacht! kümmerte und dabei häufig auch selbst mit Hand anlegte, ebenfalls unser stellvertretender Bürgermeister und Bauamtsleiter Ralf Artelt, der kurz vor Beginn unkompliziert die Brandschutzfreigabe erteilte, die Kameraden Simon jun., Wegner jun. und Rave von der Heinersdorfer Feuerwehr, welche die Brandwachen stellten und vielerlei praktische Hilfe leisteten.

Das Konzerttrio Annegret Huth, Peter Blazeowski und Jörg Kinne erfreuten mit Barockmusik von Johann Joachim Quantz, dem Flötenlehrer Friedrichs des Großen, die Besucher und Zuhörer. Ebenfalls mit Flötenmusik begrüßte Frau Böhnisch die Gäste im Treppenhaus.

Musik ganz anderer Art lieferte Hermann Naehring mit den Schülern seiner Trommlergruppe. Das alte Gemäuer erdröhnte ...

Auf Schülerarbeiten waren Ansichten des Herrenhauses zu sehen, welche unter Anleitung der Künstlerin Petra Wagner während des Projekttages am 3. April entstanden. Und Evi Lilienthal, Leiterin unseres Jugendklubs, konnte auf zahlreiche großformatige Fotos verweisen, die Jugendliche zum Thema "Geschichte" gefertigt hatten.

Auf einer alten Schulbank konnte man sich unter Anleitung unserer ehrenamtlichen Bibliothekarin Kerstin Neitsch in der alten deutschen Schreibschrift  versuchen. Nebenan warb Frau Gabi Moser vom Evangelischen Kirchenkreis mit Flyern, Beamer und Leinwand für das Projekt "Mitfahrzentrale".

Und zahlreiche Damen und Herren des Tanzkurses von Frau Dr. Bettina Scheerer zeigten im frisch gebohnerten Saal, wie gut sich dieser Raum zum Tanzen und vieles andere eignet.

Unter dem Vordach und einem großen Zelt konnte man sich an würziger Kartoffelsuppe, zubereitet  von Frau Durotin und ausgeschenkt von Frau Heese, stärken. Und Carola und Henry Krause ergänzten diese Stärkung mit Neuzeller Kartoffelbier, Schmalzstullen und ihren Heinersdorfer Spezialschnäpsen ...

Hab ich noch jemanden vergessen?? - Ja!! - All diejenigen, die beim Großreinemachen am 5. Mai dabei waren. Ihnen ein besonders großes Dankeschön!

 

W. Funke, "Denk-mal-Kultur e.V."

Zweitauflage der Heinersdorfer Landwirtschaftsausstellung war ein voller Erfolg

(13.07.2011)

Rund 500 Besucher und 1.400 Euro Spenden kamen bei der Ausstellung über die Landwirtschaft in Heinersdorf und Behlendorf zusammen. In den Räumen des Herrenhauses nahe des Heinersdorfer Sees bewunderten die Gäste aus nah und fern die mehr als 800 Bilder aus der Zeit zwischen 1945 und 1990.

Bereits im März begannen die Vorbereitungsarbeiten. Das Team um Initiator Andreas Dunst sortierte die Bilder, beschriftete und klebte diese auf die eigens dafür angefertigten Platten.

Zwei Wochen vor dem Ausstellungstermin bewaffneten sich die Helfer mit Besen und Wischlappen, um die Ausstellungsräume vom Staub und Dreck der gerade beendeten Bauarbeiten zu befreien. Der Saal mit der restaurierten Stuckdecke musste sogar sieben Mal gewischt werden, um das Parkett wieder sichtbar zu machen.

Für kurzzeitige Unruhe sorgten die Arbeiten an der Treppe am Haupteingang. In buchstäblich letzter Minute wurden Stufen und das Geländer wieder aufgebaut, so dass am Freitag alles wieder sicher war.

Nach der Grundreinigung verteilte Andreas Dunst die zirka 45 Ausstellungsplatten und 100 Bilderrahmen in die acht Räume. Hinzu kamen noch Urkunden, Pokale, Zeitungsausschnitte, Karten und weitere Dokumente der Zeitgeschichte. Alles wurde sorgsam und mit inhaltlichem Zusammenhang verteilt und am Vortag der Ausstellung fachmännisch angebracht.

Der Eingangsbereich, das Treppenhaus und die Räume erhielten durch Blumen farbliche Akzente und der Saal verwandelte sich in ein kleines Café, das Kuchen, Schmalzstullen, Kaffee und andere Getränke bereit hielt. Jane Gersdorf vom Ortsbeirat und die Seniorengruppe um Gisela Buchloh sorgten für den frischen Kuchen, der reißenden Absatz fand.

Im Saal fanden sich auf den Tischen Alben von Betriebsfeiern des ehemaligen VEG Tierzucht und die gesammelte Geschichte von Heinersdorf, die durch Franz Hunka zusammengetragen wurde. An der Wand konnten dann noch die Gäste weitere 200 Bilder aus der Landwirtschaft der DDR verfolgen.

Der Saal war auch der Ausgangspunkt für die Besichtigung des sanierten Dachbodens. Steffen Adam führte zahlreiche Besucher über die stattlichen Dachbalken, die mit viel Aufwand nun weitere 300 Jahre halten werden.

Viele ehemalige Lehrlinge, Betriebsangehörige oder Ausbilder schwelgten vor den Bildern in Erinnerungen. Es gab sogar ungeplante Wiedersehen zwischen alten Bekannten. In jedem Raum sah man Menschen, die sich über die gute alte Zeit unterhielten. So nutzte der ehemalige Chef des VEG Tierzucht, Manfred Dausel, die Ausstellung, um seine alte Heimat zu besuchen.

Auf dem Gelände um das Schloss herum wurde allerhand alte Technik präsentiert, die auf den Feldern um Heinersdorf zum Einsatz kam. So beispielsweise ein Famulus und eine Ameise aus den Anfängen der 60er bis hin zu K700, W50 und ZT. Das Besondere war, dass alle Traktoren mit entsprechenden Anbaugeräten zu sehen waren.

Ein Anziehungspunkt waren auch die unzähligen Säcke mit unterschiedlichen Getreidesorten, die Martin Buggisch aus Demnitz zur Verfügung stellte.

Durch die zuverlässigen Helfer konnte das Schloss nach Ende der Ausstellung in kürzester Zeit wieder an den Ortsvorsteher übergeben werden. Alle Platten und Möbel fanden wieder ihren ursprünglichen Platz. Das begeisterte den Ausstellungschef Andreas Dunst am meisten: „Man kann sich auf die Helfer in Heinersdorf eben verlassen. Ich bin sehr zufrieden mit der Ausstellung und hätte nie mit dieser Resonanz gerechnet.“

Er bedankte sich zum Abschluss noch bei den vielen lieben Menschen, die ihm die Bilder aus dem Privatbesitz zur Verfügung stellten und natürlich bei den über 30 Helfern, ohne die es organisatorisch unmöglich gewesen wäre, dieses Highlight für die Region zu schaffen.

 

Steffen Adam

Ortsvorsteher

Foto zu Meldung: Zweitauflage der Heinersdorfer Landwirtschaftsausstellung war ein voller Erfolg

Konzert für Gutshaus Heinersdorf

(16.11.2009) Von außen ist dem Gutshaus Heinersdorf (Oder-Spree) nicht anzusehen, welchen Schmuck es im Innern verbirgt.

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Für's Denkmal Schloss Heinersdorf

(19.10.2009)  

„Was wir jetzt nicht retten, kann nie mehr gerettet werden. Was wir jetzt versäumen, kann keine künftige Generation nachholen."

Hathumar Drost, Geschäftsführer der AG Historische Stadtkerne, auf dem 18. Denkmaltag des Landes Brandenburg am 9. Okt. 2009

 

Der „Tag des offenen Denkmals" an einem Sonntag Anfang September ist für Geschichts-, Kunst- und Denkmalinteressierte zu einer Institution geworden. Neben ohnehin öffentlich zugänglichen Einrichtungen werden an diesem Tag auch Gebäude und Bauwerke für Neugierige und Interessierte geöffnet, die normalerweise verschlossen sind.

Das Gutshaus Heinersdorf, von den Einheimischen nur Schloss genannt, war am
13. September, einem Sonntag, wie auch bereits am Tage zuvor, geöffnet. -

Aber, obwohl es ein Denkmal ist, nicht zum von den Denkmalschützern ausgelobten Ehrentag, sondern weil Andreas Dunst im und vor dem rechten Seitenflügel an diesen beiden Tagen seine Landwirtschaftsausstellung mit zahlreichen Exponaten, Dokumenten und DDR-Technik zeigte („Der falsche Waldemar" berichtete in der Oktoberausgabe).

Für's Denkmal wurde von den Ausstellungsbesuchern gesammelt. Denn, auch wenn die inzwischen fast fertige Neueindeckung des Haupthauses offenbart, dass sich am Denkmal etwas tut, gibt es zu dessen Erhaltung noch viel zu tun.

Vor allem der Hausschwamm darf sein zerstörerisches Werk nicht fortsetzen, er muss raus aus dem Gebäude. Dazu opferten am 12. September acht Leute ihre Freizeit, um vom Schwamm befallene Holzeinbauten wie Türlaibungen, Einbauregale und vor allem ca. 60 Quadratmeter Holzfußboden nebst Auflagebalken zu entsorgen. Bei diesem freiwilligen Arbeitseinsatz, der von Zimmerer Mathias Engel gut vorbereitet worden war, wurde auch gleich noch für eine bessere Ableitung des Regenwassers vom Gebäude gesorgt. Dabei halfen sogar kurzfristig Kameraden der Heinersdorfer Feuerwehr.

Gedankt sei an dieser Stelle den Herren Hilmar Hentschel, Mathias Henning, Felix Mayer, Ulf Senftleben, Ralf und Carlo Simoneit sowie Uwe Mücklausch-Wunderlich.

Und die Hilfe für das Heinersdorfer Schloss mit seinen wertvollen Stuckdecken geht weiter:

Der „Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark" organisierte für Montag, den 9. November, ein Benefizkonzert in Berlin, in keinem geringeren Gebäude als der Staatsoper Unter den Linden, im Apollosaal, erste Adresse.

 

W. Funke

 

Foto zu Meldung: Für's Denkmal Schloss Heinersdorf

Landwirtschaftsausstellung im Heinersdorfer Schloss war ein Besuchermagnet

(21.09.2009)  

Mit 338 Besucherinnen und Besuchern war die Fotoausstellung mit Bildern von Menschen und Technik aus der Landwirtschaft der DDR-Zeit in Heinersdorf und Behlendorf sehr gut angenommen worden. Damit hatte der Initiator Andreas Dunst nicht gerechnet. „Ich habe im Höchstfall 200 Leute erwartet.", so Herr Dunst, der fast zwei Jahre über 700 Bilder von Bürgerinnen und Bürgern aus der Vorwendezeit sammelte, archivierte und nun auch präsentierte.

 

576 Bilder und zehn Zeitungsartikel zeigen das Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft im einstigen Vorzeigebetrieb der DDR. Bei intensivem Betrachten brauchten interessierte Besucher mehr als zwei Stunden. Immer wieder war Erstaunen und Freude zu hören. Große Begeisterung lösten die zehn Fotoalben von den Betriebsfeiern des VEG aus. Und alle waren sich einig: „Das war eine tolle Ausstellung".

 

Aber nicht nur die Bilder stießen auf reges Interesse. Vor dem Heinersdorfer Schloss waren elf Traktoren und Landmaschinen aus verschiedenen Epochen zu besichtigen. Die größte Maschine, ein K700, erlebte einen riesigen Andrang; denn so häufig gibt es dieses Urgestein der DDR-Landwirtschaft nicht mehr zu sehen.

 

In viel Kleinarbeit werkelten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr unter Anleitung von Steffen Seefried die über dreißig Ausstellungstafeln zusammen. Die Räume im Seitenflügel des Heinersdorfer Schlosses wurden herausgeputzt und eingerichtet. Jane Gersdorf sorgte mit Kaffee, Kuchen und Schmalzstullen für die Befriedigung des kleinen Hungers und Ortsvorsteher Steffen Adam begrüßte die Besucher am Eingang.

 

„Diese Ausstellung zeigte, dass mit Hilfe vieler Menschen in Heinersdorf etwas zu bewegen ist. Ich bin Andreas Dunst sehr dankbar dafür, dass er die Idee mit Leben erfüllte und so viele Mitstreiter fand.", so Ortsvorsteher Steffen Adam.

 

Die Materialkosten für Ausstellungstafeln in Höhe von 1.350,00 Euro übernahmen Heinersdorfer und Behlendorfer Betriebe. So beteiligten sich der Gutshof Behlendorf, die Landwirtschaft Seefried, die Tierzucht GbR, die Milsana GmbH, der Viehhandel Rave, der Pferdezuchtbetrieb Zehe und die G&S Innenausbau GmbH an den Kosten. Die angeschafften Tafeln stehen nun Dank der Unterstützung auch für künftige Ausstellungen zur Verfügung.

 

Ein ganz besonderer Dank gilt den Besuchern der Ausstellung, die insgesamt 746,00 Euro spendeten. Dieses Geld kommt dem Erhalt des Schlosses zu Gute, um auch in Zukunft Ausstellungen in den Räumen durchführen zu können.

 

Steffen Adam

Kunstvolles an der Decke, Grusel im Keller und Musikgenuss zwischendurch .... die „Lange Nacht der Museen“ im Schloss Heinersdorf

(16.07.2009)  

Das Schloss Heinersdorf zur Langen Nacht der Museen „herauszuputzen", war für die Vorbereitungsgruppe, die sich nach den beiden IdeenCafé's gebildet hatte, eine Herausforderung ...

Aber etwa 1 Minute vor 17.00 Uhr war das letzte Bild aufgehangen, die letzte Kerze aufgestellt und die Jugendlichen der Jungen Gemeinde am Einlass platziert ...

So konnten die insgesamt 300 Besucher und Besucherinnen (!!) des Abends die Ausstellung „Schlösser und Herrenhäuser der Mark Brandenburg" besichtigen, bei der Betrachtung der Ausstellung „Landwirtschaftliche Geräte" mit Andreas Dunst fachsimpeln oder sich von Gabi Moser durch den „Kaffeeparcours" führen lassen und im liebevoll dekorierten und gemütlichen ehemaligen herrschaftlichen Esszimmer im Anschluss eine Tasse fairgehandelten Kaffee genießen.

Die Spenden in Höhe von 157,00 € für den Kaffee, den leckeren Kuchen und für die vom Landschlachthof Lehmann zur Verfügung gestellten Schmalzstullen gingen auf das Konto für den Erhalt des Schlosses Heinersdorf. Hiermit sei allen Spendern herzlich gedankt.

Aber auch an die Kinder war gedacht: So hatte Frau Riemer eine „Bauecke" eingerichtet und betreut, die rege genutzt wurde, und zwischendurch machte Steffen Adam eine reine „Grusel-Kinderführung" durch den Keller, was großen Anklang bei den Kindern fand.

Bürgermeister Wolfgang Funke, Ortsvorsteher   Steffen Adam und die Bibliothekarin Kerstin Neitsch hatten alle Hände voll zu tun, die Besucherströme so zu leiten, dass es keine Überfüllung gab. Immer wieder wurde, phasenweise im Minutentakt, zu Führungen per Taschenlampe durch das ganze Gebäude geladen, während im großen Raum im
1. Stock zur gleichen Zeit die Jugendlichen der Einstein Folk Harmonie und das Heinersdorfer Kinderorchester musikalisch für Unterhaltung sorgten.

Ganz herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, zwischendurch Helfenden und hinterher nach Mitternacht Aufräumenden (!!), die den Abend zu einem Erfolg gemacht haben. Einen ganz besonderen Dank an die 4 Jugendlichen der Jungen Gemeinde, die am Eingang „die Stellung" gehalten haben, uns enorm entlastet und die Besucher mit Infos versorgt haben.

Wir freuen uns schon auf die nächste Lange Nacht der Museen 2010!!

 

Für die Vorbereitungsgruppe

 

Jane Gersdorf, Gabi Moser

 

Heinersdorfer Schloss bevölkert

(22.12.2008)  

Es sollten eigentlich nur 20 Personen an der exklusiven Führung am 13.12.2008 durch das Heinersdorfer Schloss teilnehmen. Am Ende waren es aber 29 Interessierte aus Heinersdorf, Tempelberg, Fürstenwalde und Frankfurt (Oder).

Ortsvorsteher Steffen Adam machte sich in aller Frühe auf den Weg, um den Ofen im Saal des Schlosses anzufeuern. Denn die Besucher sollten es beim Vortrag von Bürgermeister Wolfgang Funke gemütlich warm haben. Familie Scheerer schmückte eigens für diesen Anlass einen gespendeten Weihnachtsbaum. Im Saal verteilte Sofa und Sessel machten es den Besuchern besonders bequem.

Die Mitglieder des Ortsbeirates Jane Gersdorf, Ursula Seefried und Dr. Harald Breitenstein kümmerten sich um Kaffee, Kuchen und Plätzchen. André Schieck aus Berlin hatte am Eingang des Schlosses durch ihn entworfene Infoblätter verteilt, auf denen die Geschichte des Schlosses zusammengefasst war.

Nach dem Vortrag führte dann Ortsvorsteher Steffen Adam die Besucher durch die Räume des Schlosses vom Dachboden bis in den Keller. Bei vielen Gästen lebten alte Erinnerungen auf und so hörte man des Öfteren: „Hier habe ich mal gearbeitet" oder „Ich wusste gar nicht, dass das Landambulatorium so viele Räume hatte".

Besonderes Augenmerk legte Adam bei der Führung auf die verborgenen Schätze im Schloss. Unter einer dicken Farbschicht schimmerte an so mancher Stelle der vergoldete Stuck durch und lässt erahnen, welch Prunk an den Decken und Wänden zum Vorschein kommt, wenn das Schloss irgendwann saniert wird.

Der Ortsbeirat bat an diesem Tag um Spenden für die Restaurierung der Wandgemälde im Roten Salon. Bei der Führung kamen 380,00 Euro zusammen. Diese wurden durch einen Spendenanteil aus der Versteigerung des Weihnachtsbaumes auf 440,00 Euro erhöht.

 

Am 5. Juni öffnet das Schloss seine Pforten erneut, dann zur Langen Nacht der Museen.

 

Steffen Adam

Ortsvorsteher

Debatte um Abriss oder Rettung von Schloss Heinersdorf

(23.10.2008) Unter dieser Überschrift erschienen in der MOZ am Samstag, dem 06.09.2008 und am Samstag, dem 13.09.08 Artikel über unser Schloss in Heinersdorf.

Hierin wurde über den Extremvorschlag zum Abriss des aus dem  17. Jahrhundert stammenden Schlosses mit seinen wertvollen Stuckdecken berichtet.

Zugegebener Maßen gibt es 2 Extreme beim Umgang mit alten Gebäuden.

Man kann auf Teufel  komm`  `raus  alles Alte erhalten oder alles Alte abreißen und Neues bauen. Das Optimum liegt jedoch meistens zwischen diesen Extremen.

Dieses zu finden, hatten sich die Gemeindevertreter Steinhöfels in ihrer Sitzung  am 11.09.2008 vorgenommen und nach unserer Meinung zum großen Teil entzogen.

Zum Sachverhalt:

Durch die Verwaltung wurde ein Fördermittelantrag vorbereitet, um große Teile des Daches zu sanieren und zu erneuern. Außerdem sollte eine Schwamm-sanierung zur Rettung der wertvollen Stuckdecken durchgeführt werden.

Die Gemeinde Steinhöfel sollte hierbei Eigenmittel von ca. 67,- T€ aufbringen. Mehrere Förderer hätten dann knapp 220,- T€ zugeschossen. Wir hätten unsere Mittel somit vervierfachen können. Mit der Maßnahme wäre das Schloss zwar lange noch nicht benutzbar gewesen, aber es wäre eine Sicherung des Hauptteils für Jahrzehnte erfolgt in denen die Gemeinde dann Zeit gehabt hätte über weitere Arbeiten zur eigenen Nutzung des Gebäudes oder zur Suche nach einem privaten Nutzer bzw. Investor zu entscheiden.

Diese Chance wurde jedoch durch die Mehrheit der Gemeindevertreter nicht wahrgenommen. Das Gebäude ist somit in den nächsten Jahren dem Verfall preisgegeben. Zumindest brauchen wir uns dann keine weiteren Gedanken über einen Investor oder eine eigene Nutzung machen. Die Gemeinde wird dann in 10 Jahren wahrscheinlich nur noch den Beschluss fassen müssen, die Gelder für den Abriss bereitzustellen. Ein wichtiges Gebäude der Geschichte unserer Gemeinde und eine wenn auch nur geringe Chance für die Nutzung ist somit vertan. Fast wäre es uns lieber gewesen die Gemeindevertretung hätte sich dann ehrlich dazu bekannt und hätte den Abbruch des Schlosses als Ziel ihrer Planung genannt, dann hätten die hierfür notwendigen Mittel in die Investitionsplanung aufgenommen werden können und der Ort Heinersdorf hätte mit diesem Kapitel abschließen können. Wir hätten dann wie andere Orte Planungen durchgeführt,

um Mittel bereitgestellt zu bekommen die es ermöglicht hätten einen Neubau für Ausstellungen, Versammlungen usw. zu errichten.

Ob dieser die geschichtliche Bedeutung des Schlosses jemals erreicht hätte, oder dessen Identifikationsfaktor für den Ortsteil geworden wäre, würde die Zukunft dann zeigen.

           

PS:

Ein großer Teil der Gemeindevertreter hat allerdings bei seiner Entscheidung auch nicht beachtet, dass der OT Heinersdorf mit ca. ¼ der Gesamteinwohner unserer Gemeinde weder über ein saniertes Schloss (Hasenfelde, allerdings völlig korrekt, denn auch das Schloss in Hasenfelde ist ein Wahrzeichen), ein Kommunikationszentrum sogar mit Kegelbahn (Beerfelde - Barschpfuhl) oder Dorfgemeinschaftshäuser wie Gölsdorf und Buchholz verfügt. Diese Gebäude, die ebenfalls mit hohem Aufwand und auch finanziellen Engagement  der Gemeinde saniert und instandgesetzt wurden, bieten dort die vielfältigsten Möglichkeiten zur Nutzung, die auch sehr rege wahrgenommen werden.  Alle Ortsteilbürgermeister dieser Orte sind sicher der Meinung, dass das Vereinsleben und die Identifikation der Bürger mit ihrem Ortsteil positiv durch diese Maßnahmen beeinflusst wurden.

Der Hinweis der nicht vorhandenen Mittel kann so auch nicht gelten, denn

für andere größere Maßnahmen, z.B. den Sportplatzbau in Steinhöfel konnten Eigenmittel in großem Umfang bereitgestellt werden. Diese Eigenmittel der Gemeinde umfassen übrigens die Summe die für die Sanierung des Heinersdorfer Schlosses gefördert worden wäre, nämlich 210,- T€.

Die Kämmerin blieb in der Sitzung der Frage nach den wirklichen Rücklagen (die Zahl von 2,5 Mio stand im Raum) eine Antwort schuldig.

 

Wir als Verein „pro Behlendorf e.V." verfolgen u.a. den Zweck, die besonders typische historische Dorfstruktur zu erhalten und zu pflegen.

Die Vereine sind hierbei natürlich insbesondere auch finanziell stark von der Unterstützung der Gemeinde abhängig, um Eigenmittel für Förderanträge o.ä. aufzubringen.

 

 

Mona Seefried

Vorsitzende pro Behlendorf e.V.

 

 

Die Sanierung des Schlosses Heinersdorf ist auch Beratungsgegenstand auf der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung Steinhöfel am 23.10.2008, um 19.00 Uhr im Saal des Gutshauses Demnitz, Dorfstraße 33.

 

 

 
 
 
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